Mi

19

Apr

2017

Renaissance: Holz als Baustoff wiederentdeckt

Teakholz hat eine hervorragende Ökobilanz. Bild: Life Forestry
Teakholz hat eine hervorragende Ökobilanz. Bild: Life Forestry

Seit ein paar Jahren wird Holz als primäres Baumaterial in den Städten immer populärer. Life Forestry zeigt die positive Ökobilanz von Holz und stellt die neuesten technischen Entwicklungen von Holz am Bau vor.

Feuerfest, magnetisch, keimresistent und ausserdem noch klimaneutral – man möchte meinen, es gibt nichts, das Holz nicht kann. Zumindest nichts, was ihm Materialforscher nicht verschaffen können, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Doch Holz bringt auch schon von vornherein exzellente Eigenschaften mit. Forscher des Instituts für Umweltwissenschaften an der ETH Zürich haben die ökologischen Auswirkungen des Materialeinsatzes untersucht, angefangen beim Fällen der Bäume über die Herstellung von Produkten bis hin zum Verbrennen oder Recyceln. Das Ergebnis: Die Ökobilanz ist positiv, im Vergleich zu anderen Materialien benötigt die Herstellung von Holzprodukten relativ wenig Energie. Holz solle künftig vermehrt als Baumaterial eingesetzt werden, um sein Potenzial für den Klimaschutz weiter ausschöpfen zu können, schlagen die Forscher vor.

 

Holz, Chrom, Acrylglas oder Kugeln – für jeden Geschmack etwas

„Holz ist einer der ältesten und wichtigsten Roh- und Werkstoffe der Menschheit und aus unserer Entwicklung nicht wegzudenken“, sagt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. „Auch wenn es zuletzt für einige Jahrzehnte beim Hausbau von anderen Materialien etwas in den Hintergrund gedrängt wurde: Im Gegensatz zu den meisten anderen Rohstoffen fand Holz immer dann, wenn es drohte durch einen alternativen Werkstoff ersetzt zu werden, eine neue Nische oder einen neuen Einsatzbereich. Holz hat bisher noch jeden Konkurrenten überlebt.“

Derzeit übertreffen sich Forscher darin, Holz für alle möglichen Einsatzbereiche aufzurüsten. So bringen sie Kalziumkarbonat in Türblätter ein, um den Brandschutz zu erhöhen. Sie bauen Jod in die Holzstruktur von Türklinken ein, damit sie keimresistent und antibakteriell werden. Mit Metalloxid erzielen sie eine Art Lotuseffekt an hölzernen Waschbecken oder Duschwänden aus Holz, der das Wasser einfach abperlen lässt. Und über die Einlagerung von Eisenoxidpartikeln in Holzzellen lassen sich sogar, magnetisierbare Pinnwände herstellen.

 

Immer den richtigen Riecher für Trends

Wenn sich jedoch alle diese herausragenden Eigenschaften, die Teakholz im Übrigen bereits in grossen Teilen von Anfang an mitbringt, durch Behandlung auch bei kostengünstigeren Hölzern erzielen lassen – gefährdet das nicht die Nachfrage nach Teak? „Keine Sorge“, ist Liesenberg sicher, „Erstens lassen sich auch Edelhölzer mit diesen Methoden noch weiter verbessern und können somit den Vorsprung halten. Und zweitens werden Edelhölzer vor allem wegen ihrer Seltenheit als Statussymbol geschätzt. Und diesen Status werden sie auf absehbare Zeit nicht verlieren.“

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Mo

03

Apr

2017

Symbolträchtig: Top-Model Baum

Ein Magazin-Cover mit Bäumen, mittendrin eine Frau, die versonnen nach oben blickt. Dazu die Headline: Sinn. Die Rede ist vom aktuellen Kundenmagazin der GLS Bank, der weltweit ersten Bank für sozial-ökologische Geldanlagen. Ein kluges Motiv, das seine Wirkung nicht verfehlen wird, findet Life Forestry.

Eigentlich geht es in der Titelgeschichte des GLS-Magazins gar nicht um Wald oder Bäume. Es geht um zwei Bank-Kundinnen, die „Reisen zu inspirierenden Orten“ auf der Website Good Travel sammeln und verkaufen. Dazu liefern sie viele Details über das ökologische und soziale Engagement der Gastgeber am Reiseziel, angefangen bei der Bauweise der Unterkünfte, über die Einbindung in die Region bis hin zum Umgang mit den Mitarbeitern. Die Reiseziele verteilen sich über ganz Europa, manche liegen am Meer, andere in den Bergen, einige tatsächlich im Wald. Doch um das Thema in Bilder umzusetzen, haben sich die Grafiker sowohl bei der Gestaltung der Titelseite als auch bei der Doppelseite im Magazin für Bäume entschieden.

 

Bis zu 40.000 neue Bäume

„Kein Wunder, Bäume gehören zu den bedeutungsreichsten und am meisten verbreiteten Symbolen, die es gibt: In nahezu allen Kulturen steht der Baum für Themen wie Lebenskraft, Stabilität und Wachstum oder die Synthese von Himmel und Erde“, sagt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. Wer also gesunde, schön gewachsene Bäume sieht, der denkt bei dem Angebot ganz automatisch an Durchatmen, Entspannen, Erholen. „Und an Nachhaltigkeit.“

Richtig warm ums Herz wird vor allem ökologisch orientierten Anlegern bei der Idee, in Wald zu investieren. Denn mit keinem anderen Investment können Sie gleichzeitig dem Klimawandel begegnen (Bäume nehmen CO2 aus der Atmosphäre auf und mindern so den Treibhauseffekt), den Abholzungsdruck auf die Naturwälder verringern (je mehr zertifiziertes Holz auf dem Markt zu haben ist, desto weniger wird illegal gerodet) und auch noch eine Garantie für die Nachhaltigkeit Ihres Investments erhalten.

 

Ein gutes Gefühl – durch Spenden oder Investieren

„Bei Life Forestry achten wir sehr genau auf die Berücksichtigung aller ökologischen und sozialen Faktoren“, betont Liesenberg. „So werden unsere Plantagen in Costa Rica und Ecuador schonend und naturkonform bewirtschaftet, dazu erhalten wir die Artenvielfalt und achten die Rechte und Kulturen der einheimischen Bevölkerung – und dies wird regelmässig bei den jährlichen FSC-Audits genau geprüft und überwacht. Allerdings geht uns das nicht weit genug. Neben unseren eigenen Mitarbeitern, sind auch deren Familien über uns sozial- und krankenversichert. Wir bezahlen faire Löhne, die deutlich über den gesetzlichen Mindestlöhnen liegen. Und wir engagieren uns stark für die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, um unser breites Teak-Know-how weiterzugeben. Auch das verstehen wir unter einem nachhaltigen Geschäftskonzept.“

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Mi

22

Mär

2017

Wer Bäume liebt ...

Jeder zusätzlich gepflanzte Baum ist gut fürs Weltklima. Bild: Life Forestry
Jeder zusätzlich gepflanzte Baum ist gut fürs Weltklima. Bild: Life Forestry

..., der solle jetzt auf E-Mail-Kommunikation umsteigen, schreibt die Deutsche Bahn in einer Werbeaktion. Schlau, findet Life Forestry, weil sich das Unternehmen damit das positive Image von Bäumen zunutze macht und dazu noch ein tolles Versprechen liefert.

 

Weniger Post auf Papier bedeutet, dass weniger Bäume gefällt werden müssen, sagt die Deutsche Bahn. Natürlich spart sie auch viel Porto, wenn die Bahnkunden ihre Informationen künftig per Mail erhalten. Aber das eingesparte Geld steckt sie gleich wieder in Bäume: Denn für jede Umstellung auf E-Mail-Verkehr lässt sie einen Baum über ihren Kooperationspartner Bergwaldprojekt e.V. pflanzen.

 

Bis zu 40.000 neue Bäume

„So wird jeder Kunde, der sich ummeldet, automatisch zum Baumspender“, erklärt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. „Das gibt einem natürlich ein gutes Gefühl, für das man noch nicht mal extra bezahlen muss.“ Und damit nicht genug: Überschreitet die Anzahl der gespendeten Bäume die Schwellen von 10.000, 15.000 und 20.000 Stück, dann verdoppelt die Bahn die Menge der Bäume sogar noch einmal.

 

Ein gutes Gefühl – durch Spenden oder Investieren

Schon häufiger hat die Deutsche Bahn erfolgreich mit Baumprojekten geworben. „Eine gute Idee, von der beide Seiten profitieren“, findet Liesenberg. „Denn Bäume haben ein grundpositives Image, sie stehen für Natur, Gesundheit und Stärke. Viele Menschen halten sich gerne im Wald auf und fühlen sich gut bei dem Gedanken, einen Baum gespendet zu haben.“ Ähnlich gute Gefühle entstehen übrigens auch, wenn man in Bäume investiert. Zum Beispiel in die Teakholz-Plantagen von Life Forestry, die in Costa Rica und Ecuador sichere Dauerarbeitsplätze mit fairen Arbeitslöhnen schaffen und mit ihrer CO2-Kompensation positiv auf das Klima wirken.

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Mo

06

Mär

2017

„Doktor Baum“ heilt mehr als Stress

Grün tut uns gut! Bild: Life Forestry
Grün tut uns gut! Bild: Life Forestry

Spazieren im Grünen war gestern, die Japaner nennen es „Waldbaden“ (Shinrin Yoku) und wenden den Aufenthalt unter Bäumen gezielt als Anti-Stress-Kur an. Bizarr? Überhaupt nicht. Was Bäume in unserer Umgebung bewirken und warum.

 

Mehr und mehr befasst sich die medizinische Forschung mit der Heilkraft so einfacher Dinge wie Schlaf, Bewegung, Sonnenlicht ... und nun auch dem Wald. Daniela Haluza, Umweltmedizinerin an der Medizinischen Universität Wien, hat die wohltuenden Auswirkungen eines Waldspaziergangs auf unseren Organismus untersucht: Der Herzschlag beruhigt sich, der Blutdruck sinkt, die Muskulatur entspannt sich und in der folgenden Nacht schlafen wir besser. Nach nur zehn Minuten verlangsamt sich die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, dafür produziert unser Körper mehr von den Wohlfühlstoffen Serotonin und Dopamin. Mit anderen Worten: Wenn wir aus dem Wald zurückkommen, fühlen wir uns tatkräftiger und selbstbewusster als vorher. Waren wir vorher erschöpft, wütend, niedergeschlagen oder ängstlich? Alles weg. Oder zumindest wesentlich kleiner.

 

Was passiert da im Wald?

Dass uns die Farbe Grün besonders gut tut, hat evolutionäre Gründe. Grün hiess für unsere Vorfahren, dass sich Wasser, Nahrung und Schatten in der Nähe befinden. Im Wald kann man sich verstecken, er bietet Sicherheit. Heute kommt dazu noch die sehr sauerstoffreiche Waldluft. Blätter wirken wie Filter und holen Staubpartikel aus der Luft, was sie viel reiner macht als alles, was wir in den Städten einatmen. Und Bäume bilden sogenannte Phytonzide, die sie in die Luft abgeben. Damit können sie Luftschadstoffe neutralisieren oder Pilze und Bakterien abtöten.

Auch auf lange Sicht wirken Bäume positiv. So haben umfassende epidemiologische Studien gezeigt, dass in Regionen, wo massiver abgeholzt wird, das Risiko für bestimmte Krankheiten – bis hin zu tödlichen Herz- und Atemwegsleiden – langfristig ansteigt. Im Gegenzug wurden in Asien besonders wenige Todesfälle durch Krebs beobachtet, wenn Menschen in der Nähe von Wäldern leben.

 

Waldtherapie soll sogar Krebs vorbeugen

In Japan sind Waldtherapie-Zentren ein fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Dort kann man unter Anleitung „Waldbaden“ (Shinrin Yoku) lernen. Der Umweltimmunologe Quing Li von der Nippon Medical School in Tokio fand heraus, dass sich nach drei Tagen im Wald die Anzahl der natürlichen Killerzellen im Blut erhöht. Daraus schliesst er, dass seine Waldtherapie Krebs vorbeugen kann.

 

Was das angeht, sind westliche Forscher noch skeptisch, hier fehlen handfestere Beweise. Einig ist man sich jedoch: Bäume helfen uns. Also ab in den Wald. Und in Bäume investieren!

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Di

15

Nov

2016

Zum Mitgrooven: Ich und mein Holz ...

Die 257ers mit "Holz", nachzuhören auf Youtube.
Die 257ers mit "Holz", nachzuhören auf Youtube.

Was haben Investoren und Songwriter gemeinsam? Sie zerbrechen sich darüber den Kopf, wie sie einen Hit landen könnten. Die Lösung für beide: natürlich Holz.

Ihr Album „Mikrokosmos“ war 16 Wochen lang auf Platz 1 der deutschen Charts, und beim Festival „Rock am Ring“ haben sie die Massen angeheizt: Mike und Shneezin sind das Hiphop-Duo 257ers, das sich nach der Postleitzahl seiner Heimat benannt hat, dem Essener Stadtteil Kupferdreh (45257). Für uns jedoch viel wichtiger ist: Sie mögen „Holz“. Und so haben sie auch ihren aktuell ausgekoppelten Song genannt, den sie als Liebeserklärung für das Naturprodukt bezeichnen. Kostprobe gefällig? 
https://www.youtube.com/watch?v=wjXUBG15eZ8

 

Stolz auf Holz!

Dem Radiosender Bayern 3 hat das so gut gefallen, dass man auf der Homepage titelte: „Ein Leben ohne Holz ist möglich, aber sinnlos. Das beweisen uns die 257ers mit ihrem aktuellen Ohrwurm-Song". Und die Webseite snwoplaza.de wagt die Prognose, dass „Holz“ der neue Après-Ski-Hit der Saison 2016/2017 wird, weil er so oft im Radio gespielt wird und wirklich jeder den Refrain mitsingen kann. Was „Holz“ auch zum Kandidaten fürs nächste Oktoberfest in München macht. Man stelle sich vor: 6.000 gut gelaunte Menschen stehen auf den Bänken, schwenken die Arme und singen: „Ich und mein Holz ...“

 

Und jetzt mal alle in this wood, joa: „Ich und mein, ich und mein, ich und mein Holz ...“

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Do

03

Nov

2016

Woodshirt: Aus besonders feinem Stoff

Stoff aus Holzfasern ist atmungsaktiv und gleichzeitig temperaturausgleichend. Bild: Wijld.com
Stoff aus Holzfasern ist atmungsaktiv und gleichzeitig temperaturausgleichend. Bild: Wijld.com

Wer sich Sorgen macht, Holz werde künftig durch Kunststoffe oder andere Materialien ersetzt: Das Gegenteil ist der Fall. Jetzt gibt es sehr trendige, herrlich geschmeidige und extrem haltbare T-Shirts aus Holz. Unglaublich? Life Forestry stellt die ausgesprochen nachhaltige Idee vor.

„Die Produktionsmethode ist faszinierend“, erklärt Lambert Liesenberg, Life Forestry Geschäftsführer. Verwendet werden nur Hölzer aus zertifiziert nachhaltigen Quellen. In Späne geschnipselt, werden sie in Wasser eingeweicht, damit sich der Zellstoff löst. Der entstandene Brei wird mit ungiftigem Lösungsmittel und Wasser vermischt und unter Vakuum erhitzt, was ihm das Wasser wieder entzieht. Weil das Ganze in einem geschlossenen Prozess vonstatten geht, fallen keinerlei Abwässer oder Emissionen an. Nun hat man eine sogenannte Spinnlösung, die gesiebt und durch Spinndüsen gepresst wird. Das ergibt die Fasern, die erst zu Garn und dann zu T-Shirtstoff weiterverarbeitet werden.

 

Atmungsaktiv, temperaturausgleichend, antibakteriell

„Was wir besonders genial finden: Dieser Stoff aus Holzfasern ist atmungsaktiv und gleichzeitig temperaturausgleichend – ist es kühl, wärmt er, und bei Hitze kühlt er angenehm“, so Liesenberg. „Er nimmt Feuchtigkeit schnell auf und gibt sie direkt wieder an die Luft ab. Das ist ein Segen für Allergiker, weil er somit antibakteriell wirkt.“ Sowohl Bakterien als auch unangenehme Gerüche haben hier – anders als in synthetischen Fasern – keine Chance.

 

Wer hat’s entwickelt?

Drei junge, engagierte Menschen aus Wuppertal wollten zeigen, dass man coole, stylische Produkte fertigen und gleichzeitig verantwortungsvoll mit Ressourcen und Umwelt umgehen kann. Timo Beelow, Aline Hauck und Angelo Cicero gründeten das Start-up Wijld und entwickelten zusammen mit einer Reihe von Künstlern Produkte, die eine Gegenbewegung zur anonymen Fabrikware sind: Jeder weiss, wo sie herkommen und wie sie hergestellt werden. Darunter auch die Woodshirts. Mehr Info und Bestellmöglichkeit unter www.wijld.com

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Di

01

Nov

2016

Teak an Deck: "Für den Schiffsbau funktioniert eigentlich nur Teak"

Ausgelegtes Teakdeck für die Werksabnahme bei Wolz Nautic. Bild: Wolz Nautic
Ausgelegtes Teakdeck für die Werksabnahme bei Wolz Nautic. Bild: Wolz Nautic

Die unterfränkische Manufaktur Wolz Nautic ist Weltmarktführer in der Sparte „Schiffsbodenbelag im Aussenbereich“ und hat sich auf Teakdecks von Motor- und Segelyachten spezialisiert. Life Forestry erklärt den Erfolg des Unternehmens und warum es auch in Zukunft keine Alternative für Teak an Deck geben wird.

500.000 Meter Holzleisten verarbeitet die Wolz Nautic GmbH & Co. KG pro Jahr zu 40.000 Quadratmetern Teakdeck für rund 2000 Schiffe. „Wir sind eine Manufaktur – noch kein industrieller, aber auch kein rein handwerklicher Betrieb mehr“, erklärte Andreas Wolz kürzlich der Mainpost. Zusammen mit seinem Bruder Michael leitet er die Geschäfte des Unternehmens mit dem Stammsitz nahe Würzburg, von wo aus man sich zum Marktführer entwickelt hat. Die Bandbreite der gebauten Schiffe reicht von der 106 Meter langen Gigayacht mit 90 Metern Masthöhe bis hin zu kleineren Serienbooten.

 

Hochpräzise und schnell

Was die Brüder Wolz besonders an ihrem Handwerk fasziniert: „Wir verknüpfen Traditionelles mit Technologie.“ Da sie ausschliesslich sehr teure Materialien verarbeiten, halten sie den Verbrauch mit hochpräziser Lasertechnologie niedrig. Damit lassen sich auch extrem grosse Bauteile millimetergenau zuschneiden. Ausserdem werden die Fertigungszeiten laufend optimiert. Alle Bauteile werden nach Schablone, Vermessung und anhand einer 3D-Zeichnung hergestellt. So sind sie „schlüsselfertig“ und müssen nur auf dem Boot verklebt werden. Früher dauerte das bis zu 20 Stunden pro Quadratmeter, weil ein Teakdeck Leiste für Leiste verlegt werden musste. Heute benötigt Wolz Nautic in der Serienfertigung nur noch drei bis vier Stunden dafür.

 

Keine Konkurrenz durch andere Holzarten oder Kunststoff

Warum ausschliesslich Teak und nicht andere Holzarten, Kunststoff und Kork einsetzen, liegt für Michael Wolz klar auf der Hand: „Für den Schiffsbau funktioniert als Holz eigentlich nur Teak. Das erhitzt sich nicht so sehr wie etwa Kunststoff – und man nutzt ein Boot nun mal bei gutem Wetter.“ Wegen akuter Verbrennungsgefahr ist deshalb auch auf Kreuzfahrtschiffen Holz im Pool-Bereich verpflichtend.

Das Beispiel Wolz Nautic zeige, dass überall dort, wo Wert auf hohe Qualität gelegt werde, Teakholz zum Einsatz kommt, bestätigt Life Forestry Geschäftsführer Lamberg Liesenberg. „Für diese Qualität werden auch in Europa Höchstpreise gezahlt. Der grosse Markt der Zukunft liegt jedoch in den asiatischen Wachstumsländern, wo Teak-Produkte gleichzeitig Statusobjekte sind.“ Dort steige der Bedarf an hochwertigem Teakholz stetig an.

 

Garantiert nachhaltiger Rohstoff

Alle Produzenten, die das mittlerweile verbotene Naturteak aus Myanmar verarbeitet haben, müssen sich jetzt neue Quellen suchen. „Die einzige Alternative, die qualitativ mithalten kann, ist zertifiziertes Plantagenteak aus den Tropen“, erklärt Liesenberg. Die Zertifizierung stellt sicher, dass für diese Plantagen kein Primärwald weichen musste. Liesenberg: „Für Investoren bedeutet das: Die Nachfrage nach Plantagenteak wird weiter steigen, weil Naturteak definitiv zur Neige geht und weil es sich durch Alternativen wie andere Hölzer oder Kunststoff nicht adäquat ersetzen lässt. Und eine steigende Nachfrage sichert Anlegern gute Renditen.“

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Di

13

Sep

2016

Im Urwald kommunizieren die Bäume - was sie schützt

Susanne Simard von der Universität in British Columbia beschreibt im TED Talk die Mechanismen der artübergreifenden Nachbarschaftshilfe in grossen Wäldern.
Susanne Simard von der Universität in British Columbia beschreibt im TED Talk die Mechanismen der artübergreifenden Nachbarschaftshilfe in grossen Wäldern.

Die Waldökologin Suzanne Simard von der Universität in British Columbia wies die Vernetzung eines jeden Baumes und sogar artenübergreifende Nachbarschaftshilfe in grossen Wäldern nach. Bei den TED Talks beschrieb sie kürzlich die Mechanismen und ruft zum stärkeren Schutz unserer Wälder auf. Life Forestry erklärt, warum zertifizierte Plantagen einen wichtigen Beitrag zu deren Erhalt leisten.

 

Es klingt schon abenteuerlich, wenn Suzanne Simard beschreibt, wie sie vor Jahren mit Schutzanzug und radioaktiven Kohlenstoffisotopen bewaffnet zu ihren Forschungen in den kanadischen Wald aufbrach. Wie sie mehrfach vor einer wilden Bärenmutter fliehen musste. Und wie sie am Ende herausfand, dass Bäume über ihr Wurzelsystem Warnungen vor Insektenangriffen weitergeben und bei Bedarf Kohlenstoff, Stickstoff und Wasser austauschen. Mithilfe von Geigerzählern und anderen Messmethoden kam heraus, dass die Bäume dabei das unterirdische Geflecht symbiotischer Mykorrhiza-Pilze nutzen, das ihre Wurzeln verbindet. Ihren Zuhörern vermittelt Suzanne Simard ein vollkommen neues Bild vom Wald – nämlich das eines kommunizierenden, sozialen Systems. Mit ihrem Appell, die alten Wälder unbedingt zu schützen und weniger Bäume zu fällen, erntet sie langanhaltenden Applaus.

 

Wie schützt man Wald und deckt gleichzeitig die Nachfrage nach Holz?

 

„Der Abholzungsdruck auf die natürlichen Wälder lässt sich nur über eine nachhaltige Plantagenwirtschaft verringern“, erklärt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. „Denn nur Plantagen sind in der Lage, solche Mengen an Holz zu liefern, wie sie weltweit nachgefragt werden.“ In Mischwäldern wachsen zu geringe Mengen zu langsam heran - das reicht nicht. Dazu sind die Verbraucher gefragt: Das Angebot an Holzprodukten mit einem Umwelt-Siegel wie dem vom FSC wird immer grösser. „Wenn Produkte aus illegal geschlagenem Holz nicht mehr gekauft werden, dann ist das der beste Schutz für die alten Naturwälder.“

 

Doch wer verhindert, dass Primärwald für Plantagen weichen muss?

 

Natürlich darf für die Plantagen kein Primärwald weichen müssen. „Viele haben wahrscheinlich die Bilder vor Augen, wie in Indonesien quadratkilometergrosse Flächen Regenwald brennen, um Platz zu schaffen für lukrative Palmölplantagen“, sagt Liesenberg. „Oder wie in Brasilien riesige Landstriche mit Eukalyptusplantagen überzogen wurden, die heute Mensch und Natur schwer belasten.“ Solche Szenarien werden jedoch von den Kriterien des FSC verhindert: Zertifizierte und nachhaltig betriebene Plantagen dürfen nicht auf Flächen errichtet werden, die man zum Zweck der Baumpflanzung gerodet hat, bestehende Natur- und Sekundärwälder am Standort müssen geschützt werden.

 

 

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Do

18

Aug

2016

Holz-Mafia hält Arbeitssklaven in Rumänien

Sozialverträgliche Personalwirtschaft auf den Plantagen von Life Forestry (hier: Plantage "La Martina I", San Carlos, Provincia Alajuela, Costa Rica, 2016)
Sozialverträgliche Personalwirtschaft auf den Plantagen von Life Forestry (hier: Plantage "La Martina I", San Carlos, Provincia Alajuela, Costa Rica, 2016)

Die rumänische Polizei hat fünf Menschen aus den Fängen der Holz-Mafia befreit, darunter zwei Kinder. Vermutet werden allerdings noch Dutzende weiterer Opfer, die tagtäglich zum illegalen Fällen von Bäumen gezwungen und in Ketten gehalten werden. Life Forestry erklärt, warum solche Zustände auf zertifizierten Plantagen undenkbar sind.

 

Illegaler Holzschlag ist ein grosses Problem in Rumänien. Verantwortlich dafür machen Umweltschützer eine mafiöse Organisation, in die auch Justiz und Politik verstrickt seien, schreibt DER SPIEGEL. Nun hat die rumänische Polizei bei einer Grossrazzia im südlichen Vorkarpaten-Dorf Berevoiesti fünf Menschen befreit, die wie Sklaven in Ketten gehalten, geschlagen und gefoltert wurden. Die für den Kampf gegen organisiertes Verbrechen zuständige Sondereinheit der Staatsanwaltschaft in Bukarest geht von insgesamt rund 40 Opfern aus, darunter auch geistig Behinderte und psychisch Kranke. 90 Personen werden aktuell verdächtigt, an der Ausbeutung beteiligt zu sein. Bei 40 Hausdurchsuchungen haben mehr als 160 Polizisten neben Gold und hohen Geldsummen auch Werkzeug zum Holzfällen und mehrere Lastwagen beschlagnahmt.

 

Verbraucher und Anleger können ihre Macht nutzen

„Langfristig kann der Holz-Mafia aber nur das Handwerk gelegt werden, wenn auch Verbraucher und Anleger ihre Macht nutzen“, erklärt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. „Wer grundsätzlich nur Produkte mit FSC®-Siegel kauft oder in Anlagen mit dem Siegel investiert, der schliesst solche Zustände aus.“ Das Siegel wird vom Forest Stewardship Council® (FSC®) vergeben, einer gemeinnützigen Organisation, die sich weltweit für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder einsetzt. Dazu gehört laut FSC-Kriterien auch eine sozial verträgliche Personalwirtschaft, also die Bezahlung fairer Löhne, der Abschluss vernünftiger Krankenversicherungen, Sicherheitsvorkehrungen und vieles mehr.

 

Wenn ein Plantagenbetreiber sein Holz mit dem Gütesiegel schmücken möchte, dann muss er einen nicht unerheblichen Aufwand betreiben. Unabhängige Prüfer arbeiten einen Katalog von über 200 Kriterien ab, die erfüllt sein müssen. Ist dies der Fall, erhält der Anbieter das FSC-Zertifikat für die geprüften Flächen. Doch damit nicht genug: Nach einer einmal erfolgten Zertifizierung findet jährliche eine Re-Zertifizierungsprüfung statt. Kommt es dabei zu Unregelmässigkeiten, kann das Zertifikat ausgesetzt oder komplett entzogen werden. „Dass trotz des hohen Aufwands viele seriöse Plantagenbetreiber das Siegel beantragen, hat auch noch einen anderen Grund“, sagt Liesenberg. „Nachweislich zertifiziertes Holz findet viel leichter Abnehmer und erzielt somit höchstmögliche Verkaufserlöse.“

 

FSC-Siegel garantiert auch eine sozial verträgliche Personalwirtschaft

Auch Life Forestry strebt für alle unternehmenseigenen Plantagen die FSC-Zertifizierung an. Ein grosser Teil ist bereits zertifiziert, für die restlichen Flächen läuft das Zertifizierungsverfahren gerade oder befindet sich aktuell in der Vorbereitung. Und was die faire Behandlung der Mitarbeiter betrifft: „Wir zahlen Löhne, die deutlich über dem Existenzminimum in Costa Rica und Ecuador liegen“, erklärt Liesenberg. „Dazu sind nicht nur unsere Mitarbeiter, sondern auch deren Familien bei uns sozial- und krankenversichert.“

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Do

14

Jul

2016

Illegaler Holzschlag: Umweltsünder verliert sein FSC-Siegel

Das FSC-Siegel soll illegale Rodung stoppen, seit mehr als 20 Jahren sorgt es für Transparenz in der Holzwirtschaft. Foto: Life Forestry
Das FSC-Siegel soll illegale Rodung stoppen, seit mehr als 20 Jahren sorgt es für Transparenz in der Holzwirtschaft. Foto: Life Forestry

Das FSC-Siegel will ein Garant für nachhaltig erzeugtes Holz sein. Immer wieder steht es jedoch in der Kritik, zu leicht vergeben zu werden. Jetzt verliert einer der grössten Holzverarbeiter Europas sein Zertifikat. Life Forestry erklärt, warum das eine gute Nachricht für alle ist, die es ernst mit der Nachhaltigkeit und dem Schutz der Primärwälder nehmen.

 

Dem österreichischen Unternehmen Holzindustrie Schweighofer ist das FSC-Zertifikat entzogen worden, schreibt DER SPIEGEL. Ab sofort dürfe das Unternehmen nicht mehr behaupten, sein Holz entspreche den nachhaltigen "controlled wood"-Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC). Damit reagierte der FSC auf massive Proteste des WWF und anderer Organisationen, die Schweighofer schwerwiegende Verstösse gegen FSC-Vergaberichtlinien vorwarfen. Beamte hatten in Schweighofers rumänischen Sägewerken offenbar illegales Holz entdeckt. „Diese Massnahme ist drastisch und kommt nicht oft vor“, sagt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. „Aber es ist sowohl für Verbraucher als auch für Holzproduzenten wichtig zu wissen, dass die Kriterien des Siegels auch ernst genommen werden.“

 

FSC soll illegale Rodung stoppen und Einkommen für Bevölkerung sichern

Schliesslich wurde das Gütesiegel für nachhaltige Forstbewirtschaftung ins Leben gerufen, um die weltweit fortschreitende Entwaldung unseres Planeten zu stoppen. Ende der 80er Jahre riefen Umweltorganisationen dazu auf, Holzprodukte aus den Tropen grundsätzlich zu boykottieren. Leidtragende waren dann aber nicht nur die exportierenden Unternehmen, sondern vor allem die einfache Bevölkerung: Weil der Boykott eine wichtige Devisenquelle zum Versiegen brachte, fehlten Gelder für die wirtschaftliche Entwicklung und die Armutsbekämpfung.

1993 wurde schliesslich die nichtstaatliche, gemeinnützige Organisation FSC ins Leben gerufen, die sich für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder einsetzt. Kritiker werfen dem FSC vor, sein Siegel mitunter zu leicht zu vergeben. „Dennoch bleibt festzuhalten, dass der FSC zu einer deutlich verbesserten Transparenz der Forstwirtschaft beigetragen hat und dass die moderne Informationstechnologie Fehlurteile immer schneller bekannt macht“, erklärt Liesenberg.

 

WWF unterstützt die Arbeit des FSC

Die Mehrzahl der Umweltschutzverbände teilt die Sichtweise, dass allein das Zertifizierungsprogramm des FSC die forstwirtschaftliche Praxis effektiv verbessere. So schreibt etwa der WWF auf seiner Webseite: „Der WWF unterstützt die Arbeit des FSC und rät Verbrauchern dazu, beim Einkauf von Papier- und Holzprodukten auf das FSC-Siegel zu achten, dem anspruchsvollsten, das man international finden kann. Zwar wird dem FSC-Siegel von Kritikern vorgehalten, nicht perfekt zu sein. Und das ist es leider auch (noch) nicht. Aber es ist auf einem guten Weg, denn FSC schafft Transparenz, indem es mit verschiedenen Mechanismen auf Missstände reagieren kann – bis hin zum Entzug des FSC-Zertifikats.“

 

Dass dies keine leeren Worte sind, bekam mit Schweighofer nun einer der grössten Holzverarbeiter Europas zu spüren. „Ein wichtiges Signal an alle anderen, sich auch wirklich an die Vorgaben des FSC zu halten“, sagt Liesenberg. Denn nur zertifiziertes Holz findet entsprechende Abnehmer und erzielt höchstmögliche Verkaufserlöse.

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Mo

27

Jun

2016

Holz-Studium: Der sympathischste aller Werkstoffe liegt im Trend

Professor Jacob Strobel ist Studiengangleiter der Fakultät "Angewandte Kunst Schneeberg" der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Bild: Michael Liebert
Professor Jacob Strobel ist Studiengangleiter der Fakultät "Angewandte Kunst Schneeberg" der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Bild: Michael Liebert

An der Westsächsischen Hochschule Zwickau kann man „Holzgestaltung“ studieren. Der neue Studiengangleiter Jacob Strobel ist ein mehrfach ausgezeichneter Designer. Ein klares Zeichen für die zunehmend wichtige Bedeutung des Werkstoffs Holz im Möbel- und Produktdesign und damit eine gute Nachricht für Investoren, findet Life Forestry.

 

Holz und Design – das sind Begriffe, die man immer häufiger gemeinsam zu hören bekommt. Im Designbereich hatten zuletzt jahrelang verschiedene Kunststoffe dem Holz den Rang abgelaufen. Doch das ändert sich gerade. So setzte beispielsweise die internationale Messe für Angewandte Kunst & Design EUNIQUE Anfang Juni in Karlsruhe mit ihrer Sonderschau „Just Wood“ erstmals den Fokus auf Holzgestaltung.

 

Holzdesign im Trend, weil es starke Eindrücke hinterlässt

Auch die Fakultät „Angewandte Kunst Schneeberg“ der Westsächsischen Hochschule Zwickau hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich bei der Neubesetzung des Studiengangleiters mit Jacob Strobel für einen Holz-Designer als Nachfolger für einen Spielzeugmacher entschieden. Nachvollziehbar und zeitgemäss findet das Lambert Liesenberg, Life Forestry Geschäftsführer. „Ob glänzendes Parkett, rustikale Sitzbank oder ein filigranes Schmuckstück – Holz hinterlässt immer starke Sinneseindrücke: ein leises Knarzen, das feine Relief der Maserung, der warme Geruch ...“

 

Diesem Zauber erlag einst auch der neue Holzprofessor Jacob Strobel. „Holz ist vielfältig und gut zu bearbeiten – handzahm, es kann aber auch eine Diva sein“, erklärte er dem Magazin Living at Home. „Ich finde es schön, dass es schon eine Biografie hat, wenn man loslegt.“ Bevor Strobel die Professur für Holzgestaltung annahm, absolvierte er eine Schreinerlehre und ein Holz-Studium, danach war er acht Jahre lang Designchef beim österreichischen Naturmöbel-Hersteller Team 7, wo er viele Design-Preise abräumte.

 

Teakplantagen profitieren vom Holz-Boom

Die Arbeit mit seinen Studenten empfindet der 37-Jährige als Horizonterweiterung. Gemeinsam versuchen sie Fragen zu beantworten wie: Kann Möbeldesign eine gute Balance zwischen Natur und Technologie finden? Was entsteht aus Upcycling? „Gutes Design entspringt ja oft Teamwork“, weiss Strobel. Das gemeinsame Arbeiten inspiriert. Und er kann seine Begeisterung für „den sympathischsten aller Werkstoffe“ weitergeben, schreibt er auf der Homepage von Team 7, für das er nach wie vor seine wunderbar puristischen Möbel entwirft.

 

Und was bedeutet dieser Holzdesign-Trend für Teak-Investoren? „Auch wenn der grosse Markt für Teakmöbel in den Schwellenländern liegt, nutzt dieser Holz-Boom jedem Holzinvestor“, ist Liesenberg überzeugt. Was könne Anlegern Besseres passieren, als dass auch hierzulande die Nachfrage nach Edelholz wieder steigt? „Dann werden nachhaltig bewirtschaftete Plantagen von schnell wachsenden Hölzern in den Tropen noch wichtiger, um die natürlichen Regenwälder vor illegaler Rodung zu schützen und gleichzeitig den grossen Bedarf zu befriedigen.“ Und die prognostizierten Renditen könnten sich noch weiter nach oben bewegen.

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Fr

17

Jun

2016

Leichter, ökologischer, wirtschaftlicher: Autos aus Holz

Der Setsuna von Toyota ist drei Meter lang und anderthalb Meter breit - und zu einem grossen Teil aus Holz. Angetrieben wird er von zwei kleinen Elektromotoren. Foto: Toyota
Der Setsuna von Toyota ist drei Meter lang und anderthalb Meter breit - und zu einem grossen Teil aus Holz. Angetrieben wird er von zwei kleinen Elektromotoren. Foto: Toyota

Im Fahrzeuginnenraum hat Holz schon länger einen festen Platz als Dekoelement. Aber in der Karosserie? Dabei ist es leichter als Aluminium und lässt sich umweltfreundlicher herstellen, verarbeiten sowie entsorgen. Life Forestry erklärt, warum Holz beim Leichtbau bald neue Möglichkeiten eröffnen wird.

Bevor Hersteller einen neuen Werkstoff für den Autobau überhaupt in Erwägung ziehen, wird ausführlich getestet, wie er unter den verschiedensten Belastungen reagiert. Mit diesen Informationen berechnen dann Computersimulationen, wie gut er bei einem Unfall standhält. Solche Tests laufen mittlerweile auch mit Holz. Man könne Autos virtuell gegen die Wand fahren und das Versagensverhalten der Holzkomponenten anhand der Materialsimulation beobachten, schrieb kürzlich Spiegel Online. Und weil das grösste Potenzial fürs Spritsparen in der Reduzierung des Fahrzeuggewichts liegt, nimmt die Branche den Werkstoff Holz jetzt ganz genau unter die Lupe.

 

Holz und Stahl im Vergleich

Ein Kubikzentimeter wiegt 0,5 bis 0,8 Gramm. Die gleiche Menge Aluminium bringt rund 2,7 Gramm auf die Waage, Stahl acht Gramm. „Buchenholz wiegt zum Beispiel nur ein Zehntel im Vergleich zu Stahl, besitzt aber ein Drittel seiner Festigkeit“, erklärt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. „Ganz zu schweigen von seiner CO2-Bilanz über den ganzen Lebenszyklus eines Autos, angefangen bei der Produktion über den Betrieb bis hin zur Verschrottung oder Wiederverwertung.“ Ein weiterer Vergleich: Für die Herstellung eines Kubikmeters Aluminium werden 22 Tonnen CO2 freigesetzt, für die gleiche Menge Holz 150 Kilogramm.

 

Aber wie reagiert Holz bei einem Crash? Darüber existieren noch keine gesicherten Erkenntnisse, was ein Team an der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien jetzt ändern will. In vier Jahren sollen Daten vorliegen, die bei den Herstellern in die Entwicklung neuer Fahrzeuge einfliessen können.

 

Langfristig sollen fünf Prozent vom Fahrzeug aus Holz bestehen

Doch selbst wenn die Ergebnisse dem Holz Bestnoten ausstellen: Wie soll ein Naturprodukt wie Holz, dessen Qualität sich von Baum zu Baum unterscheidet, den strengen Vorgaben der Autoindustrie genügen? „Kein Problem“, sagt Liesenberg, „dafür gibt es längst Maschinen, die über Röntgentechnik, Schwingungsmessungen oder optische Sensoren das Holz nach bestimmten Materialeigenschaften sortieren können.“ Auf lange Sicht soll der Anteil von Holz am Gesamtfahrzeug laut Spiegel Online rund fünf Prozent betragen. Liesenberg: „Dann können sich alle freuen, die rechtzeitig in Holz investiert haben.“ 

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Mi

25

Mai

2016

Holzhochhäuser: Ein Baustoff erobert die Stadt zurück

Das höchste Holzhochhaus Deutschlands steht in Bad Aibling. Foto: Huber & Sohn
Das höchste Holzhochhaus Deutschlands steht in Bad Aibling. Foto: Huber & Sohn

Immer mehr Architekten und Bauherren entdecken Holz als Baustoff wieder, auch wenn noch eine Reihe von Vorurteilen existieren. Life Forestry erklärt, warum Ressentiments im Zusammenhang mit Holzhäusern nicht berechtigt sind.

 

In Wien entsteht mit dem „Hoho Wien“ gerade das höchste Holzhaus der Welt, berichtete kürzlich die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Fragt sich nur, wie lange das Hoho den Titel „höchstes Holzhaus“ behalten darf, denn andere Länder ziehen nach. Im australischen Melbourne, im kanadischen Vancouver, in Stockholm, Mailand oder in London – überall wachsen derzeit hölzerne Hochhausprojekte in die Höhe oder sind zumindest in Planung.

 

Holz ist bauphysikalisch überlegen

 

Die Vorteile des Baustoffs Holz liegen auf der Hand: „Unter klimatisch günstigen Bedingungen benötigt Holz in der Herstellung nicht mehr als Licht, Luft, Erde und Wasser“, erklärt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. „Dazu verwandelt Holz schädliches Kohlendioxid in Sauerstoff. Die Verarbeitung von Bäumen zu Bauholz verbraucht viel weniger Energie als die Produktion von Stahl, Beton oder Aluminium. Und bei gleicher Tragfähigkeit ist Holz einfach leichter als Stahl, dabei aber fast so druckfest wie Beton. Eigentlich ein echter Wunderstoff und den meisten anderen Materialien bauphysikalisch überlegen.“ Trotzdem ist dieser Markt noch klein, erst knapp drei Prozent der mehrstöckigen Häuser werden derzeit in Deutschland aus Holz gebaut. Warum nicht mehr? „Weil Holz immer noch mit vielen Vorurteilen belastet ist“, sagt Liesenberg.

 

Vorurteil Nummer 1: Holz ist der grösste Brandbeschleuniger


„Wenn es brennt, bleibt Holz viel länger stabil als beispielsweise Stahl – das verliert seine Tragfähigkeit deutlich schneller“, klärt Liesenberg auf. Zwar sind in Deutschland laut Brandschutzvorschriften maximal fünf Geschosse in Holzbauweise zulässig, doch kann für höhere Varianten eine Sondergenehmigung eingeholt werden. Und davon wird immer häufiger Gebrauch gemacht.

 

Vorurteil Nummer 2: Holzhäuser sind im Sommer zu heiss und im Winter zu kalt


„Dieses Vorurteil verdanken wir den Baracken der Nachkriegszeit“, sagt Liesenberg. Aber das Hightech-Holz von heute hat mit den Sperrholzplatten der vierziger Jahre nichts mehr gemeinsam. Ausserdem bestehen die Holzhäuser von heute nicht nur aus Holz, sondern werden vielmehr in Hybridbauweise aufgestellt. Der Kern mit Aufzugschächten, Treppen und Leitungen besteht aus Stahlbeton.

 

Vorurteil Nummer 3: Holz lässt sich auf der Baustelle schlechter verarbeiten


„Das Gegenteil ist der Fall“, sagt Liesenberg. Anstatt von den Wetterbedingungen auf der Baustelle abhängig zu sein, werden Holzbauteile in der Fabrik vorgefertigt, etwa aus Holzbeton oder Holzkomposit, und vor Ort nur noch zusammengesetzt. So lassen sich Latten, Balken und Dielen in jeder gewünschten Grösse herstellen und Holzhäuser in viel kürzerer Zeit bauen. Liesenberg: „In Frankfurt haben sie gerade ein Schulgebäude in nur drei Monaten aufgebaut!“

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Mi

18

Mai

2016

Warum Life Forestry Plantagen grundsätzlich sicher vor Erdbeben sind

Schutzzonen rund um die Plantagen von Life Forestry bieten Schutz vor Erosionen und Erdrutschen. Bild: Life Forestry
Schutzzonen rund um die Plantagen von Life Forestry bieten Schutz vor Erosionen und Erdrutschen. Bild: Life Forestry

Bei einem schweren Erdbeben sind vor kurzem in Ecuador mehr als 270 Menschen ums Leben gekommen. Selbst Hunderte Kilometer entfernt verwüstete das Beben Häuser, Brücken und Straßen. Die Life Forestry Plantagen sind glücklicherweise nicht betroffen, alle Mitarbeiter und ihre Familien sind wohlauf. Warum das grundsätzlich auch so bleiben wird.

 

Es war das heftigste Erdbeben seit 1979 in Ecuador: 7,8 zeigte die Richterskala an, das Epizentrum lag in der Provinz Esmeraldas. Sogar in der 170 Kilometer entfernten Hauptstadt Quito und in der Stadt Guayaquil hat das Beben Schäden angerichtet.

 

Die Plantagen von Life Forestry befinden sich in der Provinz Guayas. „Zum Glück sind alle unsere Mitarbeiter und ihre Familien wohlauf“, erklärt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg erleichtert. „Auch die Gebäude sind unversehrt.“

 

Schutzzonen sichern zusätzlich ab

Dazu muss man wissen, dass Plantagen vor Erdbeben grundsätzlich sicher sind. „Das Beben selbst kann den Bäumen nichts anhaben, lediglich durch ein Beben ausgelöste Erdrutsche könnten eine Plantage beeinträchtigen“, sagt Liesenberg. Deshalb achtet Life Forestry bei der Auswahl der Standorte ganz besonders darauf, auch diese Gefahr zu minimieren. „Wir richten Schutzzonen zwischen den Plantagen ein, die sorgen für zusätzliche Sicherheit.“

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Do

21

Apr

2016

Erneut Top-Ranking für Life Forestry

Nach 2015 auch in diesem Jahr die Bestnote der weltgrössten Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet (D&B) für Life Forestry.
Nach 2015 auch in diesem Jahr die Bestnote der weltgrössten Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet (D&B) für Life Forestry.

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde Life Forestry von der weltgrössten Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet (D&B) mit der Bestnote 1 bewertet. Für Kunden und Geschäftspartner ist das ein klares Signal, in Life Forestry einen gesunden und stabilen Partner zu haben.

 

95 von möglichen 100: Mit dieser Top-Bewertung erzielte Life Forestry eine der besten Ratings überhaupt und zählt damit laut D&B zum exklusiven Kreis von lediglich 2 Prozent aller Schweizer Unternehmen. „Auch während der vergangenen 12 Monate durften wir Ihr Unternehmen weiter mit Freude in der besten Risikoklasse bewerten“, heisst es in der offiziellen Mitteilung von D&B. „Gerne stellen wir Ihnen heute ein frischen D&B Rating Certificate aus, welches die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität Ihrer Firma von Neuem bestätigt." Top Rating Companies zeichnen sich durch finanzielle Stabilität und höchste Kreditwürdigkeit – unabhängig von der Unternehmensgrösse – aus.

 

Life Forestry ein wirtschaftlich attraktiver Partner

„Das erneute Top Rating freut uns natürlich sehr“, erklärt LFG Geschäftsführer Lambert Liesenberg. „Mit dem Rating Certificate von Dun & Bradstreet ist für alle unsere Kunden und Partner einfach ersichtlich, dass sie in uns einen wirtschaftlich äusserst kompetenten, zuverlässigen und stabilen Partner haben.“

 

Zu Dun & Bradstreet (D&B): Firmensitz der grössten Wirtschaftsauskunftei der Welt ist das US-amerikanische Short Hills in New Jersey. Der Konzern beschäftigt rund 4.600 Mitarbeiter und betreut mehr als 150.000 Kunden. Das weltweite D&B-Netzwerk ist eine Partnerschaft zwischen Dun & Bradstreet und regional aufgestellten Anbietern für Wirtschaftsinformationen. Die lokalen D&B-Ländergesellschaften sind in über 40 Ländern vertreten, unter anderem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Do

24

Mär

2016

Frühjahrsputz für Gartenmöbel

Auch Gartenmöbel brauchen regelmässige Pflege. Bild: Maja Dumat / pixelio.de
Auch Gartenmöbel brauchen regelmässige Pflege. Bild: Maja Dumat / pixelio.de

Der Frühling naht. Jetzt wird es Zeit, die Winterspuren von den Gartenmöbeln zu wischen, damit sie bereit sind für einen ersten Kaffee im Grünen. Wie gut, dass Teakholz so robust und wetterbeständig ist und quasi für sich selbst sorgt. Life Forestry sagt, welche Pflege jetzt sinnvoll ist.

 

Life Forestry empfiehlt Teaköl für Teakholz

Teakholz ist von Haus aus ein sehr dauerhaftes und hartes Holz, deshalb sind Gartenmöbel aus diesem Material so beliebt. Und deshalb haben sie auch ihren Preis. „Wer seinen Möbeln jetzt im Frühjahr etwas Gutes tun möchte, weil sie jahrein, jahraus Wind und Wetter trotzen müssen, der kann ihnen eine besondere Kur zugute kommen lassen“, erklärt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg.

 

Im ersten Schritt reinigt man Tisch und Stühle mit einem feuchten Schwamm von Schmutz und Staub. Nach dem Trocknen trägt man mit dem Pinsel eine dünne Schicht Teaköl auf und lässt sie einziehen – fertig! Dank Abperleffekt im Öl weisen die Möbel nun Wasser ab und sind geschützt vor weiterer Verschmutzung, Austrocknung und der Bildung von Rissen. Liesenberg: „So haben Sie noch länger Freude an Ihren guten Stücken.“

Und wo gibt es das passende Teaköl? Zum Beispiel hier.

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Do

03

Mär

2016

Life Forestry zum Tag des Artenschutzes

Ein Leguan auf der Life Forestry Teakplantage "La Aldea", Costa Rica. Bild: Life Forestry
Ein Leguan auf der Life Forestry Teakplantage "La Aldea", Costa Rica. Bild: Life Forestry

Seit 1973 findet jedes Jahr im März der internationale Tag des Artenschutzes statt, der auf bedrohte wildlebende Tiere und Pflanzen hinweist und zu ihrem Schutz aufruft. Auch Life Forestry legt in den eigenen Teakholz-Plantagen von Anfang an grossen Wert darauf, ausreichend Biotope und Schutzzonen für bedrohte Arten anzulegen.

 

Biotope und Sekundärwald bieten Schutz

Eine seltene Schmetterlingsart flattert vorbei, ein Leguan liegt faul in der Sonne, Vögel trällern und Frösche quaken im Hintergrund. Wer eine der nachhaltig bewirtschafteten Life Forestry Plantagen in Costa Rica oder Ecuador besucht, wundert sich meist über die Vielfalt der Tiere und Pflanzen, die er hier vorfindet. Gelten Plantagen nicht als Bedrohung für die Artenvielfalt?

 

Kommt drauf an. Wenn riesige Flächen tropischer Regenwälder in reine Monokulturen wie etwa Palmöl-Plantagen umgewandelt werden, dann verschwinden weitere Tier- und Pflanzenarten von der Erdoberfläche. Ganz anders sieht es jedoch bei nachhaltig geführten Plantagen aus, die für Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg sogar eine wirksame Massnahme zum Schutz der Arten sind: "Vom FSC® zertifizierte Pflanzungen stellen sicher, dass hier nicht kilometerweite Monokulturen die Artenvielfalt der Region zerstören, sondern ausreichend Raum für Biotope, Schutzzonen, Wasserläufe sowie Wege und Feuerschneisen gelassen wurde.“

 

Nachhaltig geführte Plantagen bewahren die Artenvielfalt

Um das FSC®-Siegel zu erhalten, müssen Plantagen bis zu 40 Prozent aus grossen Korridoren und Flächen bestehen, die nicht bewirtschaftet werden und auf denen zahlreiche wilde Baumarten wachsen können, die auch Tieren Schutz, Lebensraum und Nahrung bieten. Damit bewahren sie die Artenvielfalt ihres Standorts.

 

Ausserdem zertifiziert der FSC nur Plantagen, für die nachweislich kein Naturwald abgeholzt wurde. Life Forestry legt deshalb seine Teakholzforste ausschliesslich auf ehemaligem Weideland an und sorgt dafür, dass auf den umgebenden Schutzflächen möglichst naturnaher Sekundärwald wachsen kann. Liesenberg ist überzeugt: „Artenschutz funktioniert nur, wenn wir auf der einen Seite unsere Forste nachhaltig bewirtschaften und auf der anderen Seite die letzten Naturwälder vor der weiteren Zerstörung schützen.“ Und wenn daran einmal im Jahr erinnert wird: Umso besser!

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Fr

19

Feb

2016

Möbelmesse Ambiente setzt neue Trends für Holzdesign

Mekka des Wohnens: die Messe Ambiente in Frankfurt. Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin
Mekka des Wohnens: die Messe Ambiente in Frankfurt. Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin

 

Jedes Jahr im Februar zieht es sie nach Köln, zum Mekka des neuen Wohnens: Tausende von Designern, Möbelherstellern und -händlern geben sich auf der Ambiente die Tür in die Hand, auf der Suche nach Inspiration, Kontakten und Spitzenprodukten. Ähnlich wie auf den grossen Modeshows dreht sich auf der Ambiente alles um die eine Frage: Welche Materialien, Formen und Herstellungsmethoden in der nächsten Saison die Möbelszene prägen? Life Forestry interessiert sich als Holzproduzent schon lange für die Entwicklung auf den internationalen Möbelmärkten, denn Teakholz ist eines der Hölzer, die dort seit Jahrhunderten eine feste Grösste im Premiumsegment darstellen.

 

Holz von Life Forestry liegt im Trend

Besonders bei hochwertigen Möbeln spielt nicht nur Qualität eine zentrale Rolle, sondern der schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. So verwundert es nicht, dass die Ambiente 2016 unter dem Motto „Erhalten und Entwickeln“ steht. Der Markt für Möbeldesign sei „von der Suche nach Sinn und Wert, nach Umwelt- und Sozialverträglichkeit“, so die Veranstalter. Sie unterstreichen einen Megatrend, den Life Forestry bereits bei seiner Gründung sehr ernst genommen hat, die wachsende Verwendung von Holz aus zertifiziertem Anbau.

 

Trendscouts von der Designschule

Die Ambiente belässt es jedoch nicht bei einmaligen Trendprognosen. Die Veranstalter schickten dieses Jahr einen Schwarm von Studierenden für Lifestyle Design aus, um zu erfahren, was im Möbeldesign demnächst „angesagt“ sein wird. Die Trendscouts kommen von der Fontys University of Applied Science aus den Niederlanden. Ihre Aufgabe ist es, gezielt wegweisende Produkte herauszugreifen und den Besuchern der Messe ihre Auswahl an Zukunftsprodukten vorzustellen.

 

Die Kraft der ursprünglichen Natur

Einen Schwerpunkt bildet dieses Jahr der Trend „Raw by Nature“: die Vorliebe für natürliche Materialien, welche so verarbeitet werden, dass ihre ursprüngliche Schönheit zum Ausdruck kommt. Wer einmal einen Teakholzstamm gesehen hat, der frisch gefällt wurde, kann diese Begeisterung nachvollziehen. Das noch unbearbeitete Holz leuchtet in einem hellen Goldton, das rötlich-dunkle Kernholz hebt sich deutlich von diesem hellen Hintergrund ab. Auch die unverarbeitete Teakholzwurzel gilt in Designerkreisen als Blickfang und ziert als dekoratives Element manche Meeting-Räume und Architekturbüros.

 

 

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Do

07

Jan

2016

La Aldea, Life Forestry Costa Rica: Ruhige Tage für Mensch und Tier

Kommerzielle Ausforstung mit den beiden Rindern Carlos und Charly auf der Life Forestry Plantage La Aldea in Costa Rica. Foto: ®Life Forestry
Kommerzielle Ausforstung mit den beiden Rindern Carlos und Charly auf der Life Forestry Plantage La Aldea in Costa Rica. Foto: ®Life Forestry

Gerade um die Weihnachtszeit wünschen sich viele Städter, auf dem Land zu leben. Während bei ihnen noch Hektik und Enge herrschen, setzt die Feiertagsruhe hier draussen meist früher ein. Zumindest auf den ersten Blick. Wir besuchten La Aldea, die grösste Plantage von Life Forestry Costa Rica, Dort gab es auch während der Feiertage einiges zu tun.

 

Streng genommen haben die Mitarbeiter von Life Forestry über Weihnachten und Neujahr frei. Auch die Betreuer, die mit ihren Familien auf den Fincas leben und für die Beaufsichtigung und Pflege der Plantagen verantwortlich sind. Bäume beschneiden, Wege frei legen, Unkraut entfernen, Messungen vornehmen oder die Bodenwerte prüfen: die Aufgaben des alten Jahres sind erledigt und dürfen jetzt guten Gewissens ruhen.

 

Ohnehin ist die Forstwirtschaft ein Geschäft, das mit mehr Musse verläuft als die Landwirtschaft mit ihrem ständigen Auf und Ab. Wären da nicht „Mitbewohner“ wie Carlos und Charly. Die beiden Rinder werden auf La Aldea für den Abtransport von Bäumen eingesetzt, die nicht mit maschineller Hilfe transportiert werden können. Da Abholzungen relativ selten vorgenommen werden, kommen die Ochsen nur ein paar Mal im Jahr zum Einsatz. In der Zwischenzeit dürfen die beiden tagein, tagaus das saftige Gras fressen, das zwischen der Finca La Aldea und den Anbaugebieten von Life Forestry wächst. Viel mehr Nahrung brauchen sie nicht, aber gelegentlich ist es doch nötig, das Trinkwasser nachzufüllen oder ihnen einen freundlichen Klaps zu geben. Auch die Pferde, mit denen die Waldarbeiter die Plantagen abreiten, wollen über die Feiertage versorgt sein. Und natürlich leben auf La Aldea auch Hunde, denn ein Leben ohne tierische Hausgenossen ist für die Menschen hier auf dem Land undenkbar.

 

Roxana lebt mit ihrer Familie auf La Aldea und ist die „gute Seele“ der Finca. Sie blickt den Tagen zwischen dem Jahr mit Vorfreude entgegen: „Natürlich sind da die Tiere und die täglichen Arbeiten im Haus. Aber die meisten Waldarbeiter sind schon zu ihren Familien zurückgekehrt und das Leben wird auch für uns ein paar Tage lang ruhiger.“

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Mi

06

Jan

2016

Life Forestry berichtet über die neue PwC-Studie

Verbraucher verhalten sich nachhaltiger als gedacht

 

Es hat sich mittlerweile auf der gesamten Welt herumgesprochen, dass Deutschland ein Vorreiter in Sachen Umwelt- und Klimaschutz ist. Während andere Länder gerade erst die Vorzüge von Recycling entdecken, trennen Bürger hierzulande seit mehreren Jahrzehnten ihren Abfall. In praktisch jedem Ort zwischen Hamburg und Passau stehen Häuser, deren Eigentümer sich mittels Wind- oder Sonnenkraft mit eigenem Strom versorgen – Strom, der zu 100% klimafreundlich produziert wird. Doch das ökologische Bewusstsein in Deutschland macht nicht an der eigenen Haustür halt, wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC kürzlich ergeben hat. 90 Prozent sehen auch im bewussten Konsum einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, und 80 Prozent geben an, dass umweltfreundliches Verhalten für sie ein wichtiges Verkaufskriterium ist. Was ist der Grund für dieses anhaltende Interesse am Öko-Thema?

 

Umweltbewusstsein braucht Zeit, um zu wachsen

Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg hat in den 80er Jahren Volkswirtschaft an der Universität von Freiburg studiert, einem der Orte, an dem die Alternativbewegung in Deutschland ihren Anfang nahm. „Damals interessierte sich ausser einigen Studenten fast niemand dafür, woher unser Strom kommt, ob unsere Nahrungsmittel frei von Giftstoffen sind oder ob die vielen Schadstoffemissionen die Erdatmosphäre dauerhaft in Mitleidenschaft ziehen können“, sagt der Experte für ökologisches Edelholz. „Mich überrascht es immer wieder, wie viele Menschen sich heute beim Einkaufen Gedanken darüber machen, welchen CO2-Fussabdruck ein Produkt und wo es die klimafreundlichere Variante zu kaufen gibt.“ Das gilt selbst für Urlaubsreisen, also die wenigen Wochen im Jahr, an denen Verbraucher selbstbestimmt über ihre Zeit verfügen können. Die Deutschen reisen zwar nicht weniger als früher, aber sie buchen häufiger bei Anbietern, die Nachhaltigkeit gross schreiben, oder verbringen ihren Urlaub an Orten, die auch ohne Flugzeug erreichbar sind.

 

Der Öko-Reflex

„Nachhaltiges Verhalten hat heute nichts mehr mit lebensfeindlichem Verzicht oder Einschränkung zu tun“, fasst Lambert Liesenberg zusammen. „Bei vielen Verbrauchern ist fast schon zum Reflex geworden, nach dem klimafreundlicheren Produkt zu greifen, vorausgesetzt, dass sie über die dafür notwendigen Informationen verfügen.“ Auch in der Geldanlage entscheiden sich immer mehr Investoren bewusst für klimafreundliche Modelle, allen voran die institutionellen Investoren, wie das Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. in seinem jährlichen Marktbericht zeigt. Ein wichtiges Argument: Nachhaltigkeit rechnet sich inzwischen, denn Anleger finden heute bei Geldanlagen mit ethisch-ökologischer Ausrichtung genügend Angebote, die ähnlich rentabel oder sogar besser abschneiden als konventionelle Geldanlagen. Warum also zu konventionellen Angeboten greifen, wenn man einen ökologischen Zusatznutzen bekommen kann?

 

Holz: Mehr Klimaschutz geht nicht

Aus diesem Grund investieren auch bei Life Forestry viele Kunden, die sich selber nicht als ökologisch bewusste Verbraucher bezeichnen würden. Für sie steht der Wunsch nach einem ertragsstarken und zukunftsorientierten Investment im Vordergrund. Lambert Liesenberg: „Diese Kunden tun deutlich mehr für den Klimaschutz als ihnen bewusst ist. Denn Bäume anzubauen und einen ökologischen Rohstoff wie Holz zu produzieren ist bekanntlich eine der wirksamsten Massnahmen, um den Klimawandel zu stoppen.“

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Mi

16

Dez

2015

30 Jahre nachhaltiges Tropenholz

Was genau macht die Tropical Timber Organization (ITTO)? 

 

Fast jeder kennt den FSC, die weltweit grösste Organisation für eine nachhaltige Forstwirtschaft. Weniger bekannt, aber in ihrem Spezialsegment ähnlich bedeutsam ist die „Tropical Timber Organization“. Die unter dem Kürzel „ITTO“ bekannte zwischenstaatliche Organisation setzt sich für den Schutz tropischer Wälder sowie für eine nachhaltige Bewirtschaftung, Nutzung und Distribution von Tropenholz ein. Auch ihr ist es zu verdanken, dass Unternehmen wie Life Forestry nachhaltiges Edelholz für den Weltmarkt produzieren. 

 

Gründungsjahr 1986 

 

ITTO wurde unter der Aufsicht der Vereinten Nationen im Jahr 1986 gegründet, einer Zeit, in der das Schicksal der tropischen Regenwälder erstmals weltweit zu ernster Besorgnis führte. Seine Ursprünge gehen jedoch schon auf das Jahr 1976 zurück, als die Konferenz für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Vereinten Nationen (UNCTAD) das erste internationale Tropenholzabkommen beschloss. Die Initiatoren orientierten sich dabei an zwei zentralen Erkenntnissen: 

  1. dass die tropischen Regenwälder in bestimmten Regionen bedrohlich schnell vom Verschwinden bedroht waren und 
  2. dass der Anbau und Handel mit Tropenholz in diesen Ländern ein Schlüssel für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sein könnte. 

 

Tropenholz nachhaltig anbauen und vertreiben 

 

Während Organisationen wie der WWF sich mit dem Schutz der Regenwälder befassten, versuchte ITTO belastbare Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Tropenholzwirtschaft zu etablieren. „Fast 30 Jahre hat ITTO dieser Aufgabe gewidmet – da darf man gespannt sein, welche Bilanz die Verantwortlichen 2016 ziehen werden“, sagt Dr. Diego Perez, forstwirtschaftlicher Leiter von Life Forestry. Er selber beschreibt seinen Eindruck als „gemischt, aber vorsichtig optimistisch“. 

 

2015: Der Status Quo

 

In einigen Regionen habe die Zerstörung der tropischen Regenwälder Ausmasse angenommen, die sich niemand vor dreissig Jahren auch nur vorstellen konnte. Das bekannteste Beispiel sind die grossflächigen Brandrodungen in Indonesien. Zweifelsohne werden die gigantischen Palmölplantagen ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes leisten, doch der ökologische Preis dafür wird das Land und die Weltgemeinschaft über Generationen hinweg belasten. Ähnliche Entwicklungen sind in Brasilien zu beobachten, wo tropischer Regenwald grossflächig der industriellen Viehzucht, dem Sojaanbau oder gigantischen Eukalyptuswäldern geopfert wird. 

 

ITTO fördert Alternativen zum Raubbau 

 

Um solche Entwicklungen entgegenzuwirken, setzt ITTO auf die Förderung von nachhaltigen Alternativen. So stärkt die Organisation mit ihrem Know-how Forstwirtschaftsprojekte, die nach sozial-ökologischen Kriterien bewirtschaftet werden und die wirtschaftlichen Kreisläufe in den Regionen fördern. Neben kommunalen Projekten zählen privatwirtschaftliche Unternehmen wie Life Forestry zu dieser Gruppe von Vorreitern. Sie schaffen zum einen nachhaltig bewirtschafteten Tropenholzplantagen, die von lokalen Arbeitskräften bewirtschaftet werden, zum anderen setzen sie sich für einen wirksamen Schutz der angrenzenden Sekundärwälder und Biotope ein. Dr. Perez: „Selbst in Indonesien findet langsam ein Umdenken statt und gibt es erste Ansätze, wirtschaftliche und ökologische Interessen in Einklang zu bringen. Ohne die Arbeit von ITTO, dem FSC und Umweltorganisationen wie Green Peace wäre solch ein Wandel nicht möglich gewesen.“ 

 

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Do

10

Dez

2015

Weihnachten oder Feliz Navidad?

In Costa Rica und Ecuador erleben Life Forestry Kunden Weihnachten auf eine ganz andere Art. Bild: ©Life Forestry
In Costa Rica und Ecuador erleben Life Forestry Kunden Weihnachten auf eine ganz andere Art. Bild: ©Life Forestry


Was Life Forestry Kunden in Costa Rica und Ecuador erleben 

 

Für viele Menschen ist der Gedanke, Heiligabend in einem tropischen Land zu verbringen, unvorstellbar.  Der Duft von frischem Tannengrün, die besinnlichen Lieder und der Raureif am Morgen scheinen nicht so recht zu den rassigen Rhythmen und der überschäumenden Lebensfreude Lateinamerikas zu passen. Ganz anders erleben das die Kunden von Life Forestry, die Weihnachten in Costa Rica oder Ecuador verbringen.

 

Tropische Weihnachten 

Wer die beiden Länder im Dezember besucht, fühlt sich schon durch die angenehmen Temperaturen in Feststimmung versetzt. „Weisse Weihnachten sind auch in Deutschland nur noch selten der Fall, also kann man den tropischen Winter geniessen, ohne etwas zu verpassen“, schrieb eine Kundin begeistert aus Costa Rica. Konkret heisst das: T-Shirtwetter und eine angenehm feuchte Luft mit wenig Regen. In San José, Costa Rica, liegt die durchschnittliche Tagestemperatur Ende Dezember bei 24 Grad, in Ecuadors Hauptstadt Quito etwas über 21 Grad. 

 

Der Heilige Abend wird traditionell mit Familie und Freunden gefeiert, was bei grösseren Familien durchaus eine Gästezahl von 100 oder mehr bedeuten kann. Geschenke spielen für die Beteiligten dabei nur eine Nebenrolle, denn viel wichtiger ist das gemütliche Beisammensein. Da die meisten Familien einen engen Zusammenhalt haben und sich häufig sehen, verläuft der Heilige Abend meist viel gelassener als es hierzulande üblich ist. Das gilt besonders für Costa Rica, wo auch das Festtagsessen einfach gestaltet wird. Die meisten Familien bereiten Tamales zu, zarte Maisteigtaschen, die mit Gemüse und manchmal auch Fleisch gefüllt und in Bananenblättern gegart werden. Da jede Familie ihr eigenes Rezept hat, variieren die Zutaten von Haus zu Haus und von Restaurant zu Restaurant. In Ecuador wird etwas aufwendiger gekocht. Dort steht auf dem Festtagstisch meist ein Truthahn oder ein gefülltes Huhn, zu dem Reis, Salate und Trauben gereicht werden. 

 

Der Teakbaum als Weihnachtsbaum 

Echte Weihnachtsbäume werden Besucher in Costa Rica und Ecuador freilich kaum sehen. Die meisten Modelle sind aus Plastik und auch deutlich bunter geschmückt, als es unserem landestypischen Geschmack entsprechen würde. Viel ansprechender sind da die liebevoll gestalteten Weihnachtskrippen, eine Tradition, die in beiden Ländern in großen Ehren gehalten wird. Am Berühmtesten ist die 20 Meter hohe Krippe auf dem Hügel „El Panecillo“ von Quito. Mit ihren 60.000 Lichtern ist sie schon von weitem für Touristen und Einheimische sichtbar. 

 

Wer den Heiligen Abend auf jeden Fall zuhause erleben möchte, muss trotzdem auf tropisches Weihnachtsflair nicht verzichten. Neun Tage vor Weihnachten findet in vielen Ländern Lateinamerikas die „Weihnachtsreise“ statt, ein Fest, das an die Wanderung von Maria und Josef auf ihrem Weg nach Bethlehem erinnern soll. In Costa Rica nennt sich diese Tradition „Posadas“, in Ecuador „Novena del Nino Jesus“. Ähnlich wie bei unseren Sankt-Martins-Umzügen gehen die Kinder an diesem Tag von Haus zu Haus und singen Weihnachtslieder. In den Städten finden Prozessionen statt, die besonders in Ecuador aufwendig inszeniert werden. Privat trifft man sich jetzt mit Freunden oder Verwandten, liest die Weihnachtsgeschichte und trinkt eine heiße Schokolade mit Keksen. Ein Wintergetränk mitten in den Tropen? Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg erklärt: „Viele Europäer vergessen, dass Trinkschokolade hier in Lateinamerika erfunden wurde. Sie schmeckt zwar anders als wir das kennen, aber es lohnt sich unbedingt, sie zu probieren.“ 

 

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Mo

30

Nov

2015

Was passiert im Amazonas-Becken?

Das Satellitenbild des Naturalis Biodiversity Center in Leiden (Niederlande) zeigt den Regenwald-Schwund im Amazonasbecken.
Das Satellitenbild des Naturalis Biodiversity Center in Leiden (Niederlande) zeigt den Regenwald-Schwund im Amazonasbecken.

Bis zu 57 Prozent der Baumarten vom Aussterben bedroht

 

Ein Blick auf die Satellitenfotos mit ihren hellgrünen Einsprengseln spricht Bände: Die einst üppige und lückenlose Baumdecke im Amazonasbecken hat sich dramatisch verändert. Wer an natürliche Einflüsse wie Trockenheit glaubt, befindet sich auf dem Holzweg. Der allergrösste Teil des Schwunds geht auf das Konto menschlicher Einwirkung, allen voran Abholzung und Brandrodung. Nun haben Forscher vom Naturalis Biodiversity Center in Leiden (Niederlande) herausgefunden, dass nicht nur die Menge an Bäumen, sondern auch ganze Baumarten deutlich schneller verschwinden als angenommen.

 

Forstwirte sind alarmiert 

Von den fast 15.000 Baumarten, die 1990 noch im Amazonasgebiet zuhause waren, sind zwischen 36 bis 57 Prozent vom Aussterben bedroht, so eine Studie, welche die Ergebnisse von 158 Forschern aus 21 Ländern auswertet. Führende Medien, Umweltschützer und Forstwirte rund um den Globus nahmen die Meldung mit grosser Besorgnis auf, darunter auch Dr. Diego Perez und seine Kollegen von Life Forestry. Das Amazonasbecken ist zwar aus geografischer Sicht viele hundert Kilometer von den Life Forestry Baumplantagen entfernt, doch die Regenwälder des Amazonas haben für Forstwirte eine ähnlich herausragende Bedeutung wie das Great Barrier Riff für Biologen und Meeresforscher. Mit seinen sechs Millionen Quadratkilometern Fläche stellt das Amazonasbecken das grösste geschlossene Waldgebiet der Welt dar und bietet vielen Pflanzenarten, die nur hier zu finden sind, ein Zuhause. 

 

Wiederaufforstung braucht viel Zeit 

Besonders stark vom Artenschwund betroffen ist Brasilien, das Land, in dem die Abholzung schneller voranschreitet als in allen anderen Ländern. Der grösste Staat Lateinamerikas stellt selbst ein Land wie Indonesien in den Schatten, das aufgrund seiner rücksichtslosen Abholzungspolitik seit Monaten in der Kritik steht. „Wenn Regenwald einmal abgeholzt wurde, dauert es bekanntlich Jahrhunderte, bis ein Wald von der selben Dichte und Vielfalt an seiner Stelle entstehen kann“, sagt Dr. Diego Perez. Diesen Prozess kann man auch in den Anbaugebieten von Life Forestry beobachten, denn die Baumplantagen werden überwiegend auf ehemaligem Weideland angelegt, Brachland, auf dem oft nur noch einzelne Bäume wuchsen. Vor der Pflanzung der ersten Bäume weisen die Forstwirte von Life Forestry deshalb Schutzzonen aus, die die bisherige Vegetation schützen und einer möglichst breiten Artenvielvalt und Biodiversität Raum bieten. So können sich hier Büsche, Bäume und Schlingpflanzen ungehindert ausbreiten und vielen heimischen Tierarten Lebensraum bieten. Bei manchen Plantagen wurden bis zu 40 Prozent der Gesamtfläche unter Schutz gestellt.

 

Freiwuchsflächen auf den Plantagen von Life Forestry 

Die Vegetation auf diesen Freiwuchsflächen hat inzwischen stattliche Ausmasse erreicht, auch wenn sie es in Punkto Pflanzenvielfalt mit ursprünglichem Regenwald nicht aufnehmen kann. Dr. Perez ist trotzdem froh über jede seltene Pflanzenart, die sich in der Nachbarschaft zu den Life Forestry Plantagen angesiedelt hat. „Der Wald, der um unsere Plantagen herum entsteht, ist sehr vital und fördert auch die Gesundheit unserer Teakbäume. In diesem harmonischen Nebeneinander von Natur und verantwortlich geführtem Wirtschaftsbetrieb liegt die Zukunft einer nachhaltigen Holzproduktion.“  

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Mi

25

Nov

2015

China erklärt Holz zum Baustoff der Zukunft

Der Sender Aljazeera berichtete kürzlich über chinesische Holzschmuggler. Bild: www.aljazeera.com
Der Sender Aljazeera berichtete kürzlich über chinesische Holzschmuggler. Bild: www.aljazeera.com

Ein Kommentar von Life Forestry

Chinas Fähigkeit, ganze Städte aus dem Boden zu stampfen, ist legendär. Auch heute entstehen in Reich der Mitte täglich Hunderte neuer Wohn- und Bürogebäude, die meisten von ihnen aus billigem, energieintensiv produziertem Stahlbeton. Ein Aktionsplan der Staatsregierung soll nun Abhilfe schaffen. Life Forestry nimmt Stellung zum Green Building Trend in China.


Holzbau als Staatssache

Das Ministerium für Industrie und Wohnen hat einen Plan entwickelt, der die Produktion und Verwendung natürlicher Baustoffe fördern soll. Ziel ist es, den Anteil und die Qualität von nachhaltigen Materialien im Bausektor zu erhöhen, wie die internationale Gesellschaft für den Handel mit Tropenholz (ITTO) im November 2015 berichtete. Damit will die Regierung zum einen die Herstellung und Verwendung energieeffizienter Baustoffe fördern, andererseits will sie giftige Schadstoffemissionen einschränken, die bei der Herstellung von Beton und anderen nicht-ökologischen Baumaterialien entstehen. „Wir beobachten in Chinas Bausektor eine ähnliche Entwicklung wie im Energiesektor, wo ein Schwenk von fossilen auf erneuerbare Energien stattfindet. Die meisten grossen Bauvorhaben werden noch mit traditionellen und ökologisch belastenden Materialien wie Stahlbeton verwirklicht, doch bei Bauvorhaben unter direkter staatlicher Kontrolle zeichnet sich eine Wende zu ökologischeren Materialien ab“, sagt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg.


Ein kleiner Schritt mit grossen Folgen

Kritiker werten den Aktionsplan als nicht konsequent genug ab, gerade weil er sich auf den Bau von öffentlichen Gebäuden beschränkt und keinen Einfluss auf die gigantischen privaten und gewerblichen Bauprojekte hat, mit denen chinesische Städte im Westen für Furore sorgen. Doch in einem Land von der Grössenordnung Chinas hat eine solche Verordnung immense Folgen, angefangen mit der Frage, woher das Holz für die vielen öffentlichen Gebäude kommen wird, die der chinesische Staat plant. Seit kürzlich die gesetzlich vorgeschriebene Geburtenbeschränkung von einem auf zwei Kinder angehoben wurde, muss die öffentliche Hand sich auf ein massives Bevölkerungswachstum einstellen und ihre ohnehin umfassenden Bauvorhaben nach oben skalieren. Neue Kindergärten, Schulen, Verwaltungsgebäude, Pflegeheime, ja ganze Stadtentwicklungsprojekte sollen laut Aktionsplan aus Holz gebaut werden.


Teakholzbestand schon jetzt massiv unter Druck

Experten für eine nachhaltige Holzwirtschaft bewerten den Trend zu ökologischen Baustoffen in China mit gemischten Gefühlen. Ist es möglich, diesen zusätzlichen Bedarf mit einer nachhaltigen Holzproduktion aufzufangen? Nach Angaben der Branchenzeitschrift Wood Resource Quarterly steigen die Holzlieferungen nach China seit 2008 kontinuierlich an. 2008 wurden 3,6 Millionen Kubikmeter im Wert von 700 Millionen US-Dollar importiert, 2010 waren es bereits 9,4 Mio. Kubikmeter und 2013 fast 17 Millionen Kubikmeter im Wert von 3,6 Milliarden US-Dollar. Dahinter stehen mehrheitlich Nutzhölzer aus Russland oder Nordamerika, aber auch grosse Bestände von – häufig illegal importiertem – Edelholz. Insbesondere Teakholz, das China seit Jahrhunderten aus Myanmar importiert, steht zunehmend unter Druck, denn China lässt sich auch von dem 2013 verhängten Exportverbot für Myanmar-Teak nicht abschrecken. Erst vor wenigen Monaten nahm die burmesische Regierung mehr als Hundert chinesische Holzschmuggler fest, welche die Stämme seltener Urwaldriesen nach China überführen wollten. Liesenberg: „Für Life Forestry sind solche Entwicklungen ein deutlicher Indikator dafür, dass der Handel von Edelholz aus nachhaltiger Plantagenwirtschaft noch stark ausbaufähig ist, denn Chinas Bedarf liegt weit über dem verfügbaren Marktangebot.“

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Do

19

Nov

2015

Gut versorgt und vernetzt: Wissenswertes zu Life Forestry Standorten in Ecuador

Die Life Forestry Plantagen in Ecuador befinden sich in der Provinz Guayas.
Die Life Forestry Plantagen in Ecuador befinden sich in der Provinz Guayas.

Es gibt in Südamerika viele gute Standorte, um Teakholz anzubauen. Sogar in einem kleinen Land wie Ecuador ist das Angebot so vielfältig, dass die Entscheidung nicht leicht fällt. Zumal die richtigen Böden und Witterungsbedingungen nicht ausreichen, um ökologisches Teakholz in Spitzenqualität für den internationalen Markt anzubauen. Warum Life Forestry in Ecuador optimale Anbaubedingungen vorfindet und welche Vorteile insbesondere die Provinz Guayas dem forstwirtschaftlichen Unternehmen heute bietet.

 

Ecuador – eine junge, moderne Forstwirtschaft

Auf dem südamerikanischen Kontinent sind eine stabil wachsende Wirtschaft und ein hohes Mass an Rechtssicherheit nicht selbstverständlich. In Ecuador häufen sich jedoch seit Jahren Indikatoren für ein wirtschaftlich-politisches Umfeld, das Unternehmern und Investoren verlässliche Rahmenbedingungen bietet. Neben diesen Faktoren beeinflusste auch das Vorhandensein einer jungen, dynamischen Holzindustrie die Standortentscheidung von Life Forestry. Ecuadors Holzindustrie existiert seit ca. 70 Jahren und beschäftigt heute direkt oder indirekt mehr als 200.000 Menschen. Im Jahr 2014 erwirtschafteten sie Holzexporte im Wert von gut 220 Millionen US-Dollar - ein Wachstum von knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Ecuadors Holzindustrie ist jung, bietet eine gute Infrastruktur und eine grosse Zahl an sehr gut ausgebildeten Fachleuten. Davon profitiert auch ein etablierter Anbieter wie Life Forestry, denn als nachhaltiges Forstwirtschaftsunternehmen sorgen wir natürlich langfristig für ein stabiles Wachstum unserer Forstwirtschaftsunternehmen“, sagt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry.

 

Der Teakbaum fühlt sich hier zuhause

„Die grossen Holzplantagen befinden sich meist in den Provinzen Manabí, Los Ríos, Esmeraldas und Guayas, die alle an der Pazifikküste Ecuadors liegen“, schreibt Ecuareisen, ein Reiseanbieter, der Individualtouren in die Küstenregion und das Herzland von Ecuador anbietet. 19 verschiedene Holzarten würden heute aus dem waldreichen Land exportiert. Dass Teakholz die zweiwichtigste Baumart unter den in Ecuador angebauten Tropenhölzern darstellt und in dem Tropenland exzellent gedeiht, war für Life Forestry ein weiterer wichtiger Wahlfaktor. „Teakholz ist der König unter den Edelhölzern und stellt Anforderungen an seine Umwelt und seine Pflege, die eine gewisse Erfahrung mit der Baumart voraussetzen. Wir möchten unseren Kunden einen Standort bieten, der beim Anbau dieser Baumart Verlässlichkeit und Berechenbarkeit gewährleisten kann“, sagt Lambert Liesenberg.

 

Guayas: Nähe zum landesgrössten Exporthafen

Seine Teakplantagen hat Life Forestry in verkehrsgünstiger Lage im Südwesten des Landes angelegt, in der Provinz Guayas. Sechs Plantagen befinden sich im Kanton Baba, 50 Kilometer nördlich von der Stelle, wo der Fluss Guayas in den Golf von Guayaquil mündet. Von den Baumplantagen aus sind es nur ca. 130 Kilometer bis zur gleichnamigen Hauptstadt der Provinz und dem wichtigsten Hafen Ecuadors. Die fünf anderen Plantagen im Kanton Balzar sind ca. 100 Kilometer von Guayaquil entfernt. Die grösste und bevölkerungsreichste Stadt in Ecuador liegt an der Pazifikküste am Fuss des Santa Ana Hügels. Die Nähe zu Guayaquil ermöglicht einen kostengünstigen und schnellen Transport der Bäume und sichert ausserdem die Nähe zu Käufern und Exportunternehmen. Die Vorteile gelten auch für Transporte von der Stadt zu den Plantagen, zum Beispiel wenn auf eine neue Maschine oder ein seltenes Ersatzteil gekauft werden muss. Auch der Auditor, der die Plantagen von Life Forestry Ecuador im Rahmen einer FSC-Zertifizierung durchführt, kann die Fincas mit wenig Zeit und Aufwand erreichen.

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Mi

04

Nov

2015

Smart Home: Von der Digitalisierung und der neuen Lust auf Holz

Das "Internet der Dinge" auf der einen Seite - Holz als sinnlicher Gegenpol auf der anderen. Bild: ®fotolia/rashadashurov
Das "Internet der Dinge" auf der einen Seite - Holz als sinnlicher Gegenpol auf der anderen. Bild: ®fotolia/rashadashurov

Wer dieses Jahr eine Messe für Hausbau und Consumer Elektronics besuchte, konnte sich dem Thema „Smart Home“ kaum entziehen. Wen wundert es. Die Vernetzung und digitale Steuerung elektronischer Prozesse im Haus entlastet von unnötigen Routinen und schafft in unserem hektischen Alltag entspannte Lebensqualität. Heizung, Licht, Kühlschrank und andere elektronische Geräten werden bequem vom Smartphone aus geregelt und können so optimal auf die Anwesenheitsphasen der Bewohner abgestimmt werden. Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg informierte sich kürzlich über die digitalen Helfer fürs Haus: „Mich begeistert die Möglichkeit, wertvolle Energie zu sparen und zudem mehr Lebensqualität zu geniessen. Wer die Einstellungen im Gebäude systematisch regelt, kann die Zeit zuhause mit mehr Ruhe geniessen.“


Holz als sinnlicher Gegenpol

Wie so oft weckt ein starker Trend Bedürfnisse, die in die umgekehrte Richtung weisen. Das Smart Home mag zu 100% vernetzt und mit allen aktuell verfügbaren elektronischen Annehmlichkeiten ausgestattet sein, doch bei Möbeln und Baumaterialien setzen Hauseigentümer immer stärker auf Holz. Gefragt sind Möbel aus Edelholz, Parkettböden und kunstvolle Accessoires aus Treibholz und Baumwurzeln. Sogar für die Verkleidung von Bereichen, die starker Feuchtigkeit ausgesetzt sind, wie z.B. Waschbecken und der Spülbereich von Küchen, wird inzwischen Holz verwendet. Nachhaltigkeitsexpertin Alexandra Hildebrandt bringt es auf den Punkt: Die Digitalisierung unseres Wohnraums wird von einem wachsenden Bedürfnis nach Naturverbundenheit und Ursprünglichkeit begleitet.


Digital und natürlich

Dieses neue Ökobewusstsein zeigt sich am offenkundigsten in den Materialien von Neubauten. Immer mehr Häuser in Deutschland schmücken sich mit Holz, vom Fertighaus im Stil der skandinavischen Giebeldachhäuser bis zum architektonischen Unikat. „Nachhaltigkeit im Hausbau ist das Gebot der Stunde“, schreibt die DFH Deutsche Fertigbau Holding und schlägt damit in die selbe Kerbe wie die Möbelproduzenten. Ein grosser deutscher Möbelkonzern, bekannt für die Massenfertigung von Holzmöbeln, liess Anfang des Jahres verlauten, dass man „komplette Nachhaltigkeit“ anstrebe – und setzt damit ein Zeichen für die gesamte Branche. Unter anderem liess der Möbelhersteller seine bekanntesten Produktlinien von der Zeitschrift Öko-Test auf ihren Schadstoffgehalt prüfen, um den Ansprüchen einer neuen Generation von qualitätsbewussten, aufgeklärten Käufern zu genügen.


Hochwertiges Holz gefragt

Viele Verbraucher fühlen sich bei dem neuen Naturtrend an die Achtzigerjahre erinnert, als das Eigenheim oder die Möbel aus Naturholz als ein politisches Statement galten. Lambert Liesenberg findet eine andere Erklärung: „Heute sind die Ansprüche an die Qualität der verwendeten Hölzer deutlich nach oben gerutscht. Immer mehr Menschen sind bereit, Möbel aus hochwertigem, langlebigem Holz zu kaufen und dafür auch mehr Geld auszugeben.“ Life Forestry beobachtet, dass dieser Trend sich nicht nur in Asien abzeichnet, wo viele eine wachsende Mittelschicht in den Qualitätsmarkt drängt. Auch in Europa ist das Qualitätsbewusstsein in Punkto Holzmöbel auf ein bisher unerreichtes Hoch gestiegen.


Nachhaltiger Konsum von Holz

Man kann von Glück sagen, dass der Wunsch nach Luxus aus der Natur bei vielen Verbrauchern inzwischen mit einem gestiegenen Bewusstsein für die Anbaubedingungen und die Herkunft von Holz verbunden ist. Wenn heute Edelhölzer in Deutschland zu Möbeln oder Parkett verbaut werden, muss der Möbelhändler einen Herkunftsnachweis erbringen. Statt tropischem Edelholz aus Naturwäldern verwenden die Hersteller dabei immer häufiger Edelholz aus nachhaltigem Anbau – mit wachsendem Erfolg. Immer mehr Verbraucher akzeptieren heute, dass ihre Gartenmöbel oder ihr Waschtisch nicht aus einer fragwürdigen Quelle stammt, sondern von Teakbäumen, die auf einer FSC-zertifizierten Plantage angebaut wurden. Lambert Liesenberg fasst zusammen: „Teakholz aus ökologischen Plantagen ist für den heutigen Gebrauch genauso attraktiv und widerstandsfähig wie Naturteak, ja sogar attraktiver. Denn Verbraucher dürfen das gute Gefühl haben, dass ihr Möbel aus ökologisch nachhaltigem, fair produzierten Holz stammt.“

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So

01

Nov

2015

Die eigene Risikobereitschaft kennen - Ertragspotenziale sichern

Ein Kommentar von Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg

 

Wer heute eine Erbschaft macht oder Überschüsse anzulegen hat, tut sich schwer damit, das Kapital sicher und rentabel zu investieren. Auf dem Bankkonto fallen im schlimmsten Fall Strafzinsen an, der Immobilienmarkt ist oft überteuert. Umso eindringlicher klingt das neueste Mantra der Investmentgurus und Banken, dass die Zeit der risikolosen Geldanlage vorbei sei – Anleger müssten bereit sein, in Aktien und andere Investments mit einem höheren Risiko-Rendite-Profil investieren.

 

Das gilt besonders für Anleger, die ihr Kapital über einen längeren Zeitraum hinweg anlegen können und wollen. „Mehr Risiko bringt langfristig mehr Rendite“, schreibt heute sogar das sehr konservative Verbrauchermagazin Finanztip. Sein Herausgeber ist der ehemalige Finanztest-Chefredakteur Josef Tenhagen. Anleger müssten angesichts der Niedrigzinsphase mehr denn je lernen, ihr persönliches Risikoprofil zu ermitteln, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen, so der Verbraucherjournalist. Der Wert von risikoreicheren Geldanlagen wie Aktieninvestments könnte laufend steigen oder fallen. Aber: „Langfristig werden Anleger für dieses Risiko meist belohnt: So stieg der weltweite Aktienindex MSCI World seit seiner Auflage 1969 bis Ende 2014 im Schnitt um 7,4 Prozent pro Jahr.“

 

Ähnlich verhält es sich mit den Risiken eines Direktinvestments in Edelholz. Die Anleger investieren ihr Kapital über einen relativ langen Zeitraum und gehen dabei bestimmte Risiken ein, wie z.B. ein vorübergehend niedriges Preisniveau am Weltmarkt. Durch das organische Wachstum von Holz nimmt ihr Investment jedoch unabhängig von Preisschwankungen kontinuierlich an Wert zu. So verwundert es nicht, dass der weltweit führende Holz-Index NCREIF sogar den MSCI World schlägt - seit seiner Gründung im Jahr 1987 hat er eine durchschnittliche jährliche Rendite von 12,78 Prozent erzielt.

 

Wer schon damals in Holz investierte, kann sich heute freuen, denn selbst kleinere Anlagebeträge können bei diesem Renditeniveau Löcher im Portfolio ausgleichen, die durch niedrig verzinste Anlagen gerissen wurden. Selbstverständlich wägen informierte Anleger auch bei einem Holzinvestment die individuellen Gewinnchancen gegen die Risiken ab. Dabei gilt es zwischen wahrgenommenen Risiken und tatsächlichen Risiken zu unterscheiden. Viele Anleger denken bei einem Investment in Wald spontan an Brandgefahr oder Insektenbefall, zwei Risiken, die bei Teakbaumplantagen kaum zum Tragen kommen. Realer sind die schon erwähnten Preisschwankungen, denn es gibt keinen Markt, für dessen Produkte konstant stabile Preise gewährleistet werden können. Bei einem Direktinvestment in Edelholz stellt sich die Frage nach dem Verkaufspreis jedoch erst am Ende der Anlagezeit, nach einem Zeitraum von 20 Jahren. In dieser Zeit hat ein reines Aktiendepot in der Regel grosse Schwankungen erlebt und seinen Besitzer manche schlaflose Nacht gekostet.

 

Doch was, wenn der Holzpreis am Ende der Anlageperiode ungünstig steht? Life Forestry hat diese Frage schon bei der Konzeption seines Kaufmodells berücksichtigt und seinen Kunden die Möglichkeit eingeräumt, den Verkauf ihrer Holzernte bis zu einem attraktiven Punkt in der Preisentwicklung aufzuschieben. Die Prognosen von globalen Marktbeobachtern wie der Welternährungsorganisation FAO oder dem WWF sprechen jedoch eine andere Sprache: Sie alle gehen von einem massiv wachsenden Bedarf nach Holz und entsprechenden Preissteigerungen aus.

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Do

29

Okt

2015

Auch in der Regenzeit mobil bleiben

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die auf den Fincas arbeiten, brauchen auch in der Regenzeit Zugang zu Ärzten, Schulen, Lebensmittelläden und Dienstleistern. Bild: ®Life Forestry 2015
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die auf den Fincas arbeiten, brauchen auch in der Regenzeit Zugang zu Ärzten, Schulen, Lebensmittelläden und Dienstleistern. Bild: ®Life Forestry 2015

Die Finca Santa Maria von Life Forestry bereitet sich auf die Regenzeit vor 

 

Der Beruf des Forstwirts umfasst weit mehr als das Betreuen von Baumbeständen und gelegentliche Abholzungsaktionen. Eine unverzichtbare Aufgabe ist auch die Pflege der Waldwege und -strassen, die den Zugang zu den verschiedenen Anbaugebieten und Parzellen ermöglichen. In tropischen Regionen nimmt diese Tätigkeit weit grösseren Raum ein als in unserer Klimazone, da das Wegesystem jedes Jahr von heftigen Regenfällen beansprucht wird. 

 

Nasse Füsse gehören zum Alltag 

 

Vom Flugzeug aus sieht man um die Parzellen herum ein ordentliches Netz von Wegen und Strassen. Doch wer die Finca Santa Maria von Life Forestry Ecuador während der Regenzeit besucht, muss auf einige Hindernisse gefasst sein: Spätestens im Januar wird der Regen das Land wochenlang bearbeiten, von heftigen Schauern bis zu sanften, ausdauernden Niederschlägen. Zwischen den Baumparzellen gräbt das Wasser dann tiefe Rillen und Furchen in die Erde, so dass ein Durchkommen mit dem Fahrzeug häufig unmöglich ist. Selbst mit dem Pferd oder zu Fuss gestaltet sich eine Plantagenbegehung als schwierig, denn viele Wege verwandeln sich jetzt in kleine Flüsse. 

 

Trockenzeit ist bei Life Forestry Reparaturzeit 

 

Die Mitarbeiter von Santa Maria sind dieses jährliche Schauspiel jedoch bereits gewohnt und planen während der weniger feuchten Monate wirkungsvolle Schutzmassnahmen. Anfang Juli, wenn die Trockenzeit einsetzt, machen die Mitarbeiter sich an die Reparatur der internen Wege und Strassen, ausgerüstet mit Spaten, Hacken und Schaufelmaschinen. Die kleineren Nebenstrassen werden dabei meist nur ausgebessert und begradigt. Die wichtigen Strassen, vor allem diejenigen, die auch für den Holztransport gedacht sind, werden bei Bedarf zusätzlich befestigt und geschottert. Rückt die Regenzeit näher, so werden die Wassergräben an den Baumparzellen gereinigt und oder neue Gräben gezogen. Die Gräben sorgen dafür, dass das Regenwasser zwischen den Bäumen abfliesst und keine Staunässe entsteht. 

 

Eine Lebensader für Handel und Menschen 

 

In der Regenzeit gilt es zudem das Strassennetz frei zu halten, das die Fincas von Life Forestry mit den angrenzenden Ortschaften verbindet. Schliesslich brauchen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die auf den Fincas arbeiten, auch in der Regenzeit Zugang zu Ärzten, Schulen, Lebensmittelläden und Dienstleistern. Von der Finca Santa Maria führt eine Landstrasse zum Highway 25, der Verbindungsstrasse zum zehn Kilometer entfernten Ort Puebloviejo. Hier finden die Bewohner der Region alles, was für ein Leben auf dem Land wichtig ist, von Arbeitsstiefeln bis zum Schulmaterial. „In der Regenzeit kann selbst die Fahrt nach Puebloviejo anstrengend sein“, berichtet Agrar-Ingenieur Knut Radicke, Geschäftsführer von Life Forestry Ecuador. „Aber die Menschen hier sind es gewohnt, mit extremen Wetterverhältnissen umzugehen. Wichtig ist, dass man ein Auto hat oder jemanden kennt, der einen mitnehmen kann.“ 

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Mo

26

Okt

2015

Das geheime Leben der Bäume: Eine Buchbesprechung von Life Forestry

SWR-Beitrag: Das geheime Leben der Bäume.
SWR-Beitrag: Das geheime Leben der Bäume.

Es kommt selten vor, dass ein Buch über Bäume einen Platz auf den Bestsellerlisten erstürmt. Peter Wohlleben, Gemeindeförster im Dorf Hümmel in der Eifel, ist das Kunststück gelungen. In seinem Erstlingswerk „Das geheime Leben der Bäume“ bietet er spannende Einblicke in das Innenleben und Sozialverhalten der grünen Pflanzenriesen. Die Life Forestry Redaktion hat das Buch unter die Lupe genommen. 

 

Naturwald ist in Deutschland die Ausnahme 

Der deutsche Wald hat im Lauf seiner Geschichte viel erlebt. Seit Jahrhunderten wird er von Dichtern besungen und mythisch verklärt, ebenso so lange dient er als unverzichtbarer Rohstofflieferant. Als den Bürgern nach dem zweiten Weltkrieg das Feuerholz ausging, wurden ganze Waldgebiete fast bis zum letzten Strunk abgeholzt, um die Bevölkerung gegen die harten Winter zu schützen. In den Jahren des Wiederaufbaus wurden riesige Fichtengebiete angelegt, um den wachsenden Bedarf nach günstigem Bauholz zu befriedigen. Solche Beispiele verdeutlichen, warum es heute in Deutschland kaum ein Fleckchen Wald gibt, das man noch guten Gewissens als Naturwald oder Primärwald bezeichnen könnte. 

 

Die Überlebenstricks der Bäume 

Peter Wohlleben hat das Glück, für einen solchen Wald zu arbeiten. Als Förster der Gemeinde Hümmel in der Eifel ist er Herr über einen Buchenforst, der mehr als 4000 Jahre zählt. Wenn hier ein Baum gefällt wird, hat er ein Alter von 200 Jahren oder mehr erreicht und zeigt den stattlichen, geraden Wuchs, für den die Buche so beliebt ist. Nur wenige Menschen können sich vorstellen, was ein Baum leisten muss, um so gross und alt zu werden, und nur wenige Menschen können diesen Prozess so faszinierend in Worte fassen wie Peter Wohlleben. Von einer Baumschule hat jeder schon einmal gehört, aber von Elternbäumen, die ihre Kinder erziehen? Tatsächlich müssen die jungen Bäume von klein auf lernen, gerade zu wachsen und möglichst schnell das Sonnenlicht zu erreichen, sonst werden sie von anderen Bäumen überwuchert und ausgelöscht. Allein ist dieses Rennen um den besten Platz am Licht nicht zu schaffen, deshalb helfen die älteren Bäume mit: Mit ihrem Wurzelsystem versorgen sie das grüne Jungvolk mit Nährstoffen. Doch damit nicht genug, Bäume können auch per Duftstoff miteinander reden und sich vor Gefahren warnen ... 

 

Tropische Wälder 

Für viele deutsche Leser ist die Lektüre von Peter Wohllebens Buch wie eine Rückblende in die Kindheit mit ihren Baumhäusern und Pfadfinderabenteuern. Auf tropische Forstwirte dürfte sein Werk hingegen ein wenig exotisch wirken. In den waldreichen Ländern von Lateinamerika wächst Wald so schnell und uferlos, dass die Idee einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung sich viel später durchgesetzt hat als hierzulande. Darüber hinaus verfügten die tropischen Länder über viel grössere Bestände von echtem Naturwald als das stark industrialisierte Europa. Inzwischen hat der Raubbau an den natürlichen Regenwäldern jedoch ein solches Tempo erreicht, dass immer mehr Länder die Dringlichkeit einer Umkehr erkannt haben. Neben dem Einrichten von Schutzgebieten und der Aufforstung zählt die Bewirtschaftung von Baumplantagen zu den wichtigsten Gegenmassnahmen. Die Teakholzplantagen von Life Forestry sind ein anschauliches Beispiel dafür, wie weit der Gedanke einer modernen, nachhaltigen Forstwirtschaft auch in tropischen Ländern vorgedrungen ist. Wer wie Life Forestry seine Plantagen vom FSC® zertifizieren lässt, findet in Costa Rica, Ecuador und anderen Anbauregionen Zertifizierer, die im Auftrag von FSC® Partnern die Forstunternehmen prüfen.  

 

Naturwald und Plantage ergänzen einander 

Traditionelle Förster wie Peter Wohlleben akzeptieren nur ungern, dass immer mehr Holz aus Baumplantagen stammt. Für sie gelten diese Forste als reine „Rohstoffproduzenten“, die es an Schönheit und Vielfalt nicht mit einem Naturwald aufnehmen können. Doch gleichzeitig wachsen die naturnahen Wälder so langsam, dass sie mit dem wachsenden Bedarf nach dem natürlichen Rohstoff Holz kaum Schritt halten können. Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry: „In der heutigen Zeit hat beides seinen Platz: ‚Museumswälder’, die zum Artenreichtum beitragen und als Naherholungsräume dienen, und zum anderen Wälder, die auch in kürzeren Abständen Holz produzieren und einfach zu bewirtschaften sind. Das zu leisten und dabei die Prinzipien einer nachhaltigen Forstwirtschaft zu beherzigen ist das Ziel aller Anbauprojekte von Life Forestry.“ 

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Do

22

Okt

2015

Life Forestry beleuchtet den Hintergrund: Welternährungstag

Die Guama ist eine für ihr wohl schmeckendes Fruchtfleisch bekannte Hülsenfrucht. Auf der Finca Terra Verde von Life Forestry Costa Rica ist diese Frucht häufiger zu finden. Bild: ©Life Forestry 2015
Die Guama ist eine für ihr wohl schmeckendes Fruchtfleisch bekannte Hülsenfrucht. Auf der Finca Terra Verde von Life Forestry Costa Rica ist diese Frucht häufiger zu finden. Bild: ©Life Forestry 2015

Warum Bäume für die globale Nahrungsmittelversorgung wichtig sind

 

Die Fincas von Life Forestry sind eine Welt, in der sich alles um den Anbau von FSC®-zertifiziertem Edelholz dreht. Wir stehen zu unserer Leidenschaft für schönes, langlebiges Holz. Gleichwohl sollte an einem Tag wie diesem jedem bewusst sein, dass Bäume viel mehr sind als eine Quelle für hochwertige Baustoffe. Zum 70. Mal rief die Welternährungsorganisation FAO am 16. Oktober den Welternährungstag aus. 

 

Speisekammer Wald 

 

Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Erde leben direkt oder indirekt von den Nahrungsmitteln, die von Wäldern erzeugt werden. Sie ernten Früchte und Nüsse, sammeln Pilze oder graben Wurzeln aus, die im nährstoffreichen Ökosystem der Bäume gedeihen. In Südostasien gibt es Dörfer, die sich fast ausschliesslich von ihren Wäldern ernähren und weder Landwirtschaft noch Handel in nennenswertem Umfang betreiben. In Westafrika spielen die Früchte der Ölpalme seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle für die tägliche Ernährung. 

 

Nahrhafte Bäume bei Life Forestry 

 

Auch auf den Baumplantagen von Life Forestry und den angrenzenden Schutzgebieten mit ihrer üppigen Vegetation sind Bäume mit Früchten keine Seltenheit: Das Foto zeigt eine Guama, eine für ihr wohl schmeckendes Fruchtfleisch bekannte Hülsenfrucht, die auf einem tropischen Baum namens Inga Idulis wächst. Auf der Finca Terra Verde von Life Forestry Costa Rica ist diese Frucht häufiger zu finden, aber auch Bananen und Kokosnüsse werden auf manchen unserer Fincas angebaut. Die nahrhaften Bäume und Sträucher wurden meist von den ortsansässigen Mitarbeitern angelegt, als willkommene Ergänzung zum täglichen Speiseplan. 

 

Wald fördert die Fruchtbarkeit von Ackerland 

 

In weniger entwickelten Regionen der Welt ist das Vorhandensein von Bäumen eine Existenzfrage. Ein bewegendes Beispiel ist die Geschichte von Yacouba Sawadogo, einem Bauern aus dem Sahel, der die Nahrungsmittelproduktion in seinem Dorf durch das Pflanzen von Bäumen revolutionierte. Sawadogo war ein kleiner Händler, als sein Land in den 80er Jahren wieder einmal von einer Dürre- und Hungerwelle überrollt wurde. Der landwirtschaftlich völlig unerfahrene Mann begann damals, die Anbaumethoden seiner Landsleute zu hinterfragen. Unter immenser Anstrengung bauten diese in der wasserarmen Region Hirse an, nach einer Methode, die sehr geringe Erträge brachte. Mit einigen einfachen Veränderungen gelang es dem angehenden Landwirt, seine eigene Hirseproduktion innerhalb kurzer Zeit zu verdoppeln. Andere Bauern übernahmen seine Methode und erfreuten sich ähnlich grosser Ernten. 

 

Der Wald des Yacouba Sawadogo 

 

Berühmt wurde Yacouba Sawadogo jedoch für seinen Wald, ein 30 Hektar grosses Stück ehemaliges Brachland, das er mit tausenden von Bäumen bepflanzte. Dabei ging es ihm nicht nur darum, eine zusätzliche Nahrungsmittelquelle zu schaffen. Denn Wälder sind mindestens genauso wichtig, um Böden vor dem Austrocknen zu schützen. Ihr Blätterdach und ihre Wurzeln tragen dazu bei, dass kostbares Regenwasser langsam und tief in die Böden eindringt, statt in grossen Strömen abzufliessen. Nachdem Sawadogo die ersten Hektar Bäume gepflanzt hatte, stieg innerhalb von wenigen Jahren der Grundwasserspiegel im Umland an. Die Felder wurden fruchtbarer, die Produktionsmengen konnten erhöht werden. Heute hat das Dorf, in dem Sawadogos Wald steht, genügend Vorräte angelegt, um auch härteste Dürreperioden sicher zu überstehen.


Erfahren Sie hier mehr über den Wald als Lebensgrundlage.



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Do

01

Okt

2015

El Nino, der Regenmacher

Freie Fahrt für Regenwasser: Entwässerungskanal auf der Finca "La Valentina" von Life Forestry. Bild: ©Life Forestry 2015
Freie Fahrt für Regenwasser: Entwässerungskanal auf der Finca "La Valentina" von Life Forestry. Bild: ©Life Forestry 2015

Die Forstwirte von Life Forestry Ecuador bereiten sich auf die Regenzeit vor

 

2015 knackte alle Hitzerekorde, nicht nur in Deutschland: Von Norwegen bis Südafrika und von Alaska bis zum südlichsten Zipfel Lateinamerikas wurden Höchsttemperaturen gemessen. Klimaexperten rechnen aus diesem Grund damit, dass das Wetterphänomen „El Nino“ dieses Jahr heftiger ausfallen könnte als in den Vorjahren. Die Forstwirtschaftsexperten von Life Forestry berichten, was die Prognosen für das Wetter in Ecuador bedeuten und welche Vorkehrungen getroffen werden, um die Anbaugebiete von Life Forestry Ecuador auf die kommende Regenzeit vorzubereiten. 

 

Entwässerungskanäle auf „La Valentina“

„El Nino“ gilt in Südamerika als der grosse „Regenmacher“. Während er in Indonesien und anderen Ländern extreme Dürre bewirkt, führt er hier zu erhöhten Niederschlagsmengen. Das war zumindest bei den besonders starken El Nino-Ereignissen von 1982/83 und 1997/98 der Fall, als vor der Küste Südamerikas schwere Regenfälle auftraten. Die Plantagen von Life Forestry Ecuador liegen im Landesinneren, wo die Niederschläge etwas weniger stark ausfallen als in der unmittelbaren Küstenregion. Doch in der Waldwirtschaft denkt man bekanntlich langfristig und grossflächig, deshalb haben unsere Forstwirte frühzeitig sichergestellt, dass unsere Baumplantagen auch höhere Niederschlagsmengen auffangen können. Schon beim Aufbau der Teakbaumplantagen wurde darauf geachtet, dass die Bäume auf hügeligem Terrain stehen, wo überschüssiges Wasser leicht abfliessen kann. Darüber hinaus wurden professionelle Entwässerungskanäle angelegt, die von den Forstwirten regelmässig gepflegt werden. Diese Kanäle wurden vor wenigen Wochen gereinigt und weiter ausgebaut, damit auch grosse Regenmengen jederzeit abfliessen können.

 

Teakbäume und Bewässerung

Teakbäume können mit den heftigen und intensiven Regenfällen im tropischen Ecuador sehr gut umgehen. Da sie schnell wachsen und an ihren Ästen und Kronen grossflächige Blätter bilden, brauchen sie für ihr Wachstum viel Flüssigkeit. Allerdings sollten Teakbäume nicht über einen längeren Zeitraum im Wasser stehen, denn ihre Wurzeln mögen „Fussbäder“ nicht besonders. Auf dem Foto sieht man die Gräben und natürlichen Hanglagen, die das Abfliessen grosser Wassermengen ermöglichen. Life Forestry Knut Radicke, Geschäftsführer von Life Forestry Ecuador, hat die Vorbereitungen auf der Plantage „La Valentina“ geleitet:  „Ob mit oder ohne El Nino, wir sind in jeder Hinsicht bestens auf die kommende Regenzeit vorbereitet.“ 

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Mi

23

Sep

2015

Baumpflege bei Life Forestry: Die fünf wichtigsten Freunde der Forstwirte

Life Forestry Forstingenieur Manuel Solis misst die Teaks auf den im Feld seit Jahren festgelegten Messparzellen auf der Plantage  "Santa Catarina I" in Costa Rica, um so exakt das jährliche Wachstum zu bestimmen. Bild: © Life Forestry
Life Forestry Forstingenieur Manuel Solis misst die Teaks auf den im Feld seit Jahren festgelegten Messparzellen auf der Plantage "Santa Catarina I" in Costa Rica, um so exakt das jährliche Wachstum zu bestimmen. Bild: © Life Forestry

Das Auto: Mit dem Allradfahrzeug lässig durch den Wald fahren, davon träumen viele Costa Rica-Urlauber. Auf den Plantagen von Life Forestry ist jedoch der geländegängige Pickup das wichtigste Auto. Mit diesem kommt man überall durch und er kann als Transporter und Lastesel eingesetzt werden. Auch ganze Forstteams gelangen so schnell von einer Plantage zur nächsten. Wichtig ist neben den grobstolligen Reifen auch eine Getriebeuntersetzung. Diese haben die meisten europäischen Luxus-SUV nicht mehr. Doch genau die ist nötig, um auch im steilen, schweren und unwegsamen Gelände jederzeit durchzukommen.


Eine Machete: Die Machete wir heute noch tagtäglich zur Bewirtschaftung eingesetzt. Überall wo man mit Maschinen nicht durchkommt oder diese nicht exakt genug arbeiten, kommt die Machete zum Einsatz. Das gilt für den Unterwuchsschnitt genauso wie für das Entasten von jungen Teakbäumen. Dafür ist allerdings ein sicherer und geübter Umgang nötig - eine Qualität, die alle Mitarbeiter von Life Forestry beherrschen. Grundsätzlich trägt jeder Mitarbeiter seine Machete immer bei sich.


Draht und Aluplaketten: Bislang wurden die Bäume bei Life Forestry physisch mit Draht und Plakette markiert und individualisiert. Dank des technischen Fortschritts und entsprechender Genauigkeit erfolgt jetzt der Umstieg auf GPS-Vermessung. Sukzessive werden die genauen Positionskoordinaten der Bäume erfasst, so dass zukünftig auf die aufwändige Anbringung der Plaketten verzichtet werden kann.


Pinsel und Farbe: Wer mit Bäumen arbeitet, muss laufend ihre Gesundheit und ihr Wachstum prüfen. Deshalb gehören auch in der tropischen Forstwirtschaft Markierungsmittel zur Grundausstattung. Auch bei der Ausforstung kommen Farbe und Pinsel zum Einsatz, wenn die Forstwirte diejenigen Exemplare markieren, die später gefällt werden sollen. Durch das Ausforsten erhält der Baumbestand wieder Licht und Freiraum, um sich gesund weiter zu entwickeln.


Ein Massband: Die jährliche Messung des Baumwachstums ist für unsere Forstwirte ein wichtiges Ereignis, denn jetzt zeigt sich, ob sich ihre Wachstumsprognosen vom Vorjahr bestätigt haben. Das Massband gehört auch zur täglichen Grundausstattung. Gemessen wir immer der Stammdurchmesser auf Brusthöhe, um jederzeit vergleichbare Daten zu erhalten.

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Do

17

Sep

2015

Der Weltwaldbericht der FAO: Was die Forstwirte von Life Forestry sagen

Wird alle fünf Jahre veröffentlicht: das "Forest Resources and Market Assessment der Welternährungsorganisation FAO.
Wird alle fünf Jahre veröffentlicht: das "Forest Resources and Market Assessment der Welternährungsorganisation FAO.

Das Dokument ist Pflichtlektüre für Forstwirte und Holzinvestoren in der ganzen Welt: Seit fast siebzig Jahren veröffentlicht die Welternährungsorganisation FAO alle fünf Jahre das „Forest Resources and Market Assessment“, die weltweit grösste und genaueste Erfassung aller Wälder und forstwirtschaftlichen Flächen. Sechs Forschungsorganisationen tragen gemeinsam Daten aus 100 Ländern zusammen und erhalten so Aufschluss über 88 Prozent der globalen Waldfläche. Life Forestry-Geschäftsführer Lambert Liesenberg erläutert, welche Aspekte für Anleger besonders wissenswert sind. 

 

Warum ist der Weltwaldbericht von 2015 so einschneidend? 

Der neue Bericht dokumentiert nicht nur die Veränderungen der letzten 25 Jahre, er zeigt auch Szenarien für die Zukunft der Holzproduktion auf. Diese Informationen sind bei Entscheidungen mit langfristigem Horizont wichtig, z.B. wenn ich überlege, ob ein Studium der Forstwirtschaft sinnvoll ist oder ob sich ein Investment in die Holzproduktion auch in 20 Jahren rechnet. So ist der globale Holzbedarf innerhalb von nur 15 Jahren von 2,75 Milliarden Kubikmetern pro Jahr auf 3 Milliarden gestiegen – das entspricht einem globalen Wachstum von fast 10 Prozent. 

 

Was ist die wichtigste Botschaft des Weltwaldberichts? 

Sein Wert liegt darin, dass er viele Einzelbeobachtungen, die in den letzten Jahren zur Entwicklung von Wald und Baumplantagen gemacht wurden, zusammen fasst und dadurch wie bei einem Puzzlespiel am Ende das grosse Bild sichtbar wird. So hat sich bestätigt, dass der globale Waldverlust zwar voranschreitet, aber dass sich dieser Prozess seit 1990 um die Hälfte verlangsamt hat. Das ist kein Grund zum Jubel, aber dieses Ergebnis zeigt, dass sich manche der Gegenmassnahmen sehr wohl auszahlen. Zum Beispiel indem man wie bei Life Forestry sehr gefragte Holzarten auf Plantagen anbaut und dadurch Alternativen zur illegalen Abholzung von wild wachsenden Edelhölzern schafft. 

 

Die von der FAO herausgegebenen Zahlen zum globalen Waldverlust sind Nettowerte: Sie berücksichtigen auch den Zuwachs, der durch Aufforstung und das Anlegen von Baumplantagen erreicht werden konnte. Wie bewerten Sie die Wachstumsseite? 

Grundsätzlich gilt, dass auch heute noch viel zu wenig Holz produziert wird, um die Verluste durch rücksichtslose Abholzung, Umwandlung in Ackerflächen oder Brände wettzumachen. Global gesehen hat die Aufforstungsfläche zwar seit 1990 um 110 Millionen Hektar zugenommen, aber in derselben Zeit schrumpfte die globale Waldfläche um 129 Millionen Hektar, eine Fläche von der Größe Südafrikas. Bei Life Forestry sieht man mit Sorge, wie stark das Engagement zur Aufforstung in den letzten fünf Jahren nachgelassen hat. Vor 2010 kamen im Durchschnitt jährlich noch 5,2 Millionen Hektar hinzu, danach sank das Niveau auf 3,1 Millionen Hektar ab. Anders als die meisten Regionen hat Lateinamerika übrigens seine Aufforstungsaktivitäten in dieser Zeit gesteigert. 

 

Wie haben die Forstwirte von Life Forestry auf den neuen Bericht reagiert?

Unsere Mitarbeiter fanden es wichtig, dass die FAO die Leistung von Baumplantagen hervorhebt und nicht nur die Bedeutung von Naturwäldern würdigt. Natürlich bleibt der Schutz unserer noch verbleibenden Urwälder ein zentrales Anliegen, aber wenn es um die langfristige und sichere Versorgung mit Holz geht, braucht der Mensch neben Naturwäldern andere, effizientere Quellen. Entscheidend ist dabei, ob die Betreiber von Baumplantagen nachhaltig wirtschaften. Life Forestry und seine Kunden haben hier den grossen Vorteil, dass Teakholz von Natur aus sehr schnell wächst und auch ohne den aus der industriellen Landwirtschaft bekannten massiven Düngereinsatz sehr gut gedeiht. Bei uns ist der Forstwirt glücklicherweise noch ein wichtiger Erfolgsfaktor.  

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Sa

12

Sep

2015

Holzinvestments: Wie denken Sie über illiquide Anlagen?

Holzinvestment: Der eigentliche Wertzuwachs beruht auf guter Pflege und natürlichem Wachstum. Bild: © Life Forestry 2015
Holzinvestment: Der eigentliche Wertzuwachs beruht auf guter Pflege und natürlichem Wachstum. Bild: © Life Forestry 2015

Über Direktinvestments in Holz existieren viele Meinungen. Einer der häufigsten Diskussionspunkte ist ihre Illiquidität. Ein Edelholz wie Teak benötigt bei optimaler Pflege im Durchschnitt 20 Jahre, bis der Baumbestand das erntefähige Alter erreicht hat. „So lange soll ich mein Geld wegsperren? Dann lege ich es lieber in Aktien an, die kann ich jederzeit verkaufen“, so eine typische Reaktion. Auch wenn diese Haltung nachvollziehbar sein mag: Sie schadet den Anlegern, die nach diesem Prinzip ihr Vermögen vermehren wollen. „Wer sich ein wenig mit Geldanlagen befasst hat, weiss: In der modernen Portfoliotheorie geht es nie grundsätzliche Ablehnung oder Präferenz für eine Anlageform, sondern um die Frage, welche Wirkung sie im Rahmen einer Gesamtstrategie entfaltet“, sagt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG. Der Fachmann für nachhaltiges Edelholz beobachtet seit Jahren, wie sich Holz als Anlageform entwickelt und welche Rolle die sogenannten „illiquiden“ Anlageformen in der Geldanlage spielen. Sein Fazit: 

 

Langfristige Anlagen wirken stabilisierend

Erfolgreiche Investoren betrachten Illiquidität nicht grundsätzlich als problematisch, denn sie wissen, dass langfristige Anlagen gerade in Krisenzeiten stabilisierend wirken. Als sich 2008 die Gefahr eines Crashs an den Finanzmärkten abzeichnete, erlebten Holzinvestments einen hohen Zufluss von Kapital, der bis heute anhält. Die Investoren befürchteten zurecht einen starken Wertverlust ihrer Aktieninvestments und setzten darauf, dass Holz mit seinem stabilen organischen Wachstum dies ausgleichen würde. Tatsächlich blieb die Wertentwicklung von Holz auch während der Krisenjahre vergleichsweise stabil.  

 

Fachleute sind sich einig, dass Holz im Vergleich zu anderen Anlageformen über ein exzellentes Ertrags-Risiko-Profil verfügt. Die Hancock Timber Resource Group verfolgt die Wertentwicklung von Holz seit den 60er Jahren und kommt zu dem Schluss, dass Holz auf lange Sicht deutlich mehr Erträge generiert als Immobilien, langfristige Anleihen und ein Aktienindex wie der von Standard & Poors. Was das Risiko betrifft, so liegt dieses nur zwei Prozentpunkte über dem Risiko von langfristigen Anleihen und drei Prozentpunkte unter dem Risiko eines Aktieninvestments. 

 

Portfolio mit Holz besser als ohne

Erfolgreiche Investoren nutzen die Stärken einer Anlageform, um damit die Schwächen einer anderen, weniger riskanten Anlageform auszugleichen. Sie fragen: Was ist die Mischung, bei der ich mit einem für mich akzeptablen Gesamtrisiko die höchsten Erträge erzielen kann? Auch hier zeigten die Auswertungen der Hancock Timber Group ein interessantes Ergebnis: Ein Portfolio mit Holz entwickelt ein besseres Ertragsprofil als ein Portfolio ohne diese Anlageform. Bei einem Gesamtrisiko von 5 Prozent erreicht das Portfolio mit Holz eine Rendite von 11 Prozent, ohne Holz jedoch nur 8 Prozent.  

 

„Ein Holzinvestment hat gerade im Verbund mit anderen Investments einen sehr positiven Einfluss auf die Erträge“, sagt der Life Forestry Geschäftsführer. „Was unsere Kunden besonders überzeugt ist die Tatsache, dass dieses Wachstum nicht spekulativ ist, sondern von realem, organischen Wachstum herrührt. Wenn die Baumbestände von Life Forestry am Ende auch noch von einer ordentlichen Preissteigerung profitieren, ist das toll, aber bei uns ist der eigentliche Wertzuwachs das Produkt von guter Pflege und natürlichem Wachstum.“ 

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Fr

04

Sep

2015

47 Prozent Wachstum bei nachhaltigen Investments

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen stellt in seinem Marktbericht fest, dass Nachhaltigkeit bei Investments eine immer grössere Rolle spielt.
Das Forum Nachhaltige Geldanlagen stellt in seinem Marktbericht fest, dass Nachhaltigkeit bei Investments eine immer grössere Rolle spielt.

Life Forestry kommentiert den Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2015

 

Lange Zeit galten nachhaltige Investments als ein Nischenthema. Als vor ca. 40 Jahren die ersten Anleger beschlossen, dass ihr Kapital nicht nur eine finanzielle Rendite abwerfen, sondern nachhaltige Entwicklungen fördern sollte, beschränkte sich das Engagement auf einige Idealisten aus der jungen Öko-Bewegung. Auch Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg beschäftigte sich bereits während seines VWL-Studiums in den 80er Jahren mit nachhaltigen Wirtschaftsthemen. Der Ökonom hätte sich damals allerdings nicht träumen lassen, wie dynamisch sich der nachhaltige Finanzmarkt entwickeln würde: Seit Jahren wächst der Markt im unteren dreistelligen Bereich, während der konventionelle Finanzmarkt an vielen Stellen rückläufige Zahlen verzeichnet. 



Life Forestry bestätigt Wachstum 



Das geht aus dem Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen hervor, den das Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. seit vielen Jahren veröffentlicht und in dem erst kürzlich die Wachstumszahlen vom vergangenen Jahr veröffentlicht wurden. Lambert Liesenberg zeigte sich positiv überrascht über die jüngsten Zahlen des Marktberichts. So ist 2014 das Volumen der Geldanlagen, die sozial und ökologisch verantwortungsbewusst investiert werden, im deutschsprachigen Raum um 45% gestiegen. „Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen, vor allem wenn man feststellt, dass der konventionelle Finanzsektor pro Jahr im Durchschnitt nur 7% wächst“, sagte der Life Forestry Geschäftsführer. Das Wachstum im nachhaltigen Anlagemarkt überraschte auch führende Finanzanalysten, die von einem Anstieg von ‚nur’ 35% im nachhaltigen Anlagemarkt ausgegangen waren. Dazu Lambert Liesenberg: „Aus eigenen Beobachtungen können wir bestätigen: Die Zahl der Anleger mit dem Wunsch nach einer verantwortungsbewussten Rendite nimmt seit Jahren zu und entwickelt sich ähnlich stetig wie im nachhaltigen Finanzmarkt insgesamt.“ 




Wer zeichnet nachhaltige Investments?



Interessant ist nicht nur die Marktentwicklung, sondern auch die Rolle, die private Investoren wie die Kunden von Life Forestry dabei spielen. Traditionell ist das grössere Marktwachstum bei institutionellen Anlegern zu verzeichnen, d.h. Banken, Versicherungen und Stiftungen. Sie sind für 83% der nachhaltigen Investitionen verantwortlich, während der Anteil der Privatanleger entsprechend bei 17% liegt. Diese Zahl mag vergleichsweise klein erscheinen, doch ein Vergleich mit Anlegern in Europa zeigt, dass Privatanleger, die in der Geldanlage auf Nachhaltigkeit achten, in Deutschland stark vertreten sind: Im europäischen Durchschnitt beläuft sich ihre Zahl nur auf 3% aller Anleger.

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So

23

Aug

2015

"Edelholz inside": Ein Life Forestry Forstexperte erklärt, welche Edelhölzer den Namen verdienen

Life Forestry Forstdirektor Dr. Diego Perez (links) und Forst-Ing. Manuel Solis begutachten die Teakplantage "Santa Leoni" in Costa Rica. Bild: Life Forestry © 2015
Life Forestry Forstdirektor Dr. Diego Perez (links) und Forst-Ing. Manuel Solis begutachten die Teakplantage "Santa Leoni" in Costa Rica. Bild: Life Forestry © 2015

Edelholz ist ein Versprechen von Schönheit und Qualität. Leider ist es aber auch eine Marketingverpackung, um ganz gewöhnliches Nutzholz teuer zu verkaufen. Deutlich wird das, wenn man sich im Internet nach Edelholzinvestments umsieht. Neben echtem Edelholz wie dem von Life Forestry angebauten Teakholz werden viele „falsche Freunde“ angeboten.

 

Manuel Solis Corrales arbeitet seit fast zehn Jahren als Forstdirektor für Life Forestry Costa Rica. Der gelernte Forstwirtschaftsingenieur hat im Laufe seiner Karriere schon oft erlebt, wie Hölzer, die auf einer Seite des Globus als normales Bauholz gelten, in Europa als wertvolles Edelholz vermarktet werden. Es ist ihm wichtig, den Kunden von Life Forestry den Unterschied zwischen echtem und vermeintlichen Edelholz zu erklären, denn „der Unterschied in der Qualität und der erzielbaren Rendite ist erheblich.“

 

Eukalyptus: in der Mittelklasse erfolgreich

Sein Lieblingsbeispiel ist der Eukalyptus, eine Baumsorte, die auch in der Mittelmeerregion wächst. Ursprünglich stammt der immergrüne Baum aus Australien, wo mehr als 700 Arten existieren, die 70 Prozent des weltweiten Eukalyptusbestands ausmachen. Der Eukalyptus bringt auf den ersten Blick alle Merkmale mit, die ihn als Edelholz qualifizieren würden: extreme Härte und Widerstandsfähigkeit und eine schöne, glatte Oberfläche. Weil er zudem sehr schnell wächst, haben Holzproduzenten in Brasilien, Südeuropa und Südafrika in den letzten Jahren immer mehr Eukalyptusplantagen angelegt. In Brasilien existieren heute industrielle Grossplantagen, die ganze Landstriche mit Bäumen überziehen.

 

Das Prestige von Edelholz

Immer mehr Anbieter von Waldinvestments verkaufen inzwischen Eukalyptus als Edelholz oder bieten Mischungen von Edelhölzern an, unter denen sich auch Eukalyptus befindet. „Richtig und fair wäre es, Eukalyptus als ein tropisches Hartholz zu bezeichnen“, erklärt Manuel Solis von Life Forestry. Dabei ist der australische Baum im unteren und mittleren Preissegment durchaus erfolgreich, wie Fachleute bestätigen würden. Als Bau- und Designmaterial für den gehobenen Markt hat das Billigholz jedoch keine Chancen, denn ihm fehlt das über Jahrhunderte gewachsene Prestige des Teakbaums. „Stellen Sie sich vor, jemand würde Ihnen statt einem Möbel aus massiver Eiche oder Kirschbaumwurzel ein Stück aus Buchenholz anbieten – Ihr Qualitätsempfinden würde sich sofort wehren“, sagt der Forstwirt. „Genauso geht es heute den gut situierten Käufern aus Südostasien: Wenn sie ein Möbel oder ein Bauprojekt in besonderer Qualität wünschen, dann ist ein echtes Edelholz wie Teak immer die erste Wahl.“

 

Über die Unterschiede zwischen Nutzholz und Edelholz informiert auch das Buch Investieren in Holz: Chancen, Märkte, Hintergründe von Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. In dem Kapitel „Exotisch: Nutzhölzer aus Tropen“ stellt der Autor die beliebtesten Holzsorten vor und zeigt, welche davon als Investment geeignet sind.

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Mi

19

Aug

2015

Life Forestry: Präsident Obama bahnt den Weg für globalen Klimaschutz

Mit dem Clean Power Plan will Präsident Obama dem Klimawandel entgegen treten und die Kohlendioxid-Emissionen drastisch senken.
Mit dem Clean Power Plan will Präsident Obama dem Klimawandel entgegen treten und die Kohlendioxid-Emissionen drastisch senken.

Der kürzlich von Präsident Obama angekündigte „Clean Power Plan“ ist das bisher klarste Signal der USA, dem Klimawandel entgegen zu treten. In seiner Rede vom 3. August 2015 verkündete Obama, dass die USA die Kohlendioxid-Emissionen ihrer Kraftwerke auf 32 Prozent des Niveaus von 2005 absenken wollen. Darüber hinaus sieht der Plan vor, dass Energieunternehmen den Anteil an erneuerbaren Energien an ihrer Energieproduktion maßgeblich erhöhen.

 

Lambert Liesenberg, Geschäftsführer bei Life Forestry, unterstützt den Vorstoß der US-Klimaschutzpolitik: „Der Clean Power Plan ist ein Zeichen dafür, dass die USA sich Zukunft deutlich stärker für das von der EU unterstützte Weltklimaschutzabkommen einsetzen werden als bisher, und damit auch ein positives Signal für den Aufbau einer nachhaltigen Wirtschaft.“ 

 

Baumplantagen als Klimaschutzmaßnahme 

 

Die 2006 gegründete Life Forestry Switzerland AG ist aus der Idee entstanden, Edelholz auf FSC® zertifizierten Baumplantagen anzubauen und damit der unkontrollierten Abholzung von Regenwäldern eine legale, nachhaltig bewirtschaftete Alternative entgegenzusetzen. Der Anbau auf Plantagen führt bei Teakbäumen zu einem dynamischen Baumwachstum, das in kurzer Zeit enorme Mengen von CO2 in Böden und Holz bindet. Das besonders widerstandsfähige, harte Teakholz wird weltweit als Baustoff für Häuser, Türen, Fensterläden und Möbel eingesetzt und ist dabei so langlebig, dass es auch nach Jahrhunderten recycelt werden kann. In Deutschland und in der Heimat der Teakbäume, Südostasien, ist der Trend zu naturnahen und langlebigen Baustoffen schon lange verbreitet. Es steht zu hoffen, dass die USA mit ihrem Bekenntnis zum Klimaschutz auch zu einem nachhaltigen Wandel in der dortigen Bau- und Möbelindustrie anregen.  

 

Deutliche Worte vom Präsidenten 

 

"Keine Herausforderung stellt eine größere Bedrohung für unsere Zukunft und künftige Generationen dar als der Klimawandel", sagte Präsident Obama. Seine Regierung wolle den weltweiten Kampf gegen die Erderwärmung anführen, bevor es "zu spät" sei. „Wir haben nur einen Planeten, es gibt keinen Plan B.“ In den deutschen Medien wurde intensiv über die Pläne der US-Regierung diskutiert. Es herrscht große Einigkeit darüber, dass der Clean Power Plan der bisher konsequenteste Vorstoß der US-Regierung ist, sich auf die Seite der globalen Klimaschützer zu stellen. 

 

Verzicht auf fossile Brennstoffe reicht nicht

 

Ob die geplanten Maßnahmen allein ausreichen werden, wurde jedoch in einigen Medien bezweifelt. Lambert Liesenberg, Life Forestry: „Der Abbau fossiler Energieträger ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg, aber dabei darf es nicht bleiben. Klimaschutz bedeutet auch, nachwachsende Rohstoffe anzubauen, die bei ihrer Produktion massiv CO2 binden und auch in einem post-fossilen Zeitalter als Baustoff verfügbar sind. Die Kunden von Life Forestry leisten damit schon jetzt einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen und zu einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise.“ 

 

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Do

13

Aug

2015

Warum Plantagen von Life Forestry nicht brennen

Die Teakplantagen von Life Forestry befinden sich in tropischen Regionen - in Costa Rica und Ecuador - Waldbrände sind in diesen freucht-warmen Gebieten sehr selten. Bild: © Life Forestry 2015
Die Teakplantagen von Life Forestry befinden sich in tropischen Regionen - in Costa Rica und Ecuador - Waldbrände sind in diesen freucht-warmen Gebieten sehr selten. Bild: © Life Forestry 2015

Der Sommer 2015 bricht sämtliche Hitzerekorde, nicht nur in Deutschland. Verbunden damit ist oft eine erhöhte Waldbrandgefahr. In vielen Ländern sind Waldbrände im Sommer nichts Ungewöhnliches. In diesem Jahr ist beispielsweise Westspanien von anhaltenden Waldbränden betroffen. Fast jedes Jahr berichten Medien über ähnliche Vorfälle in Kalifornien, in den australischen Outbacks oder in Südeuropa. Doch wenn ein solches Ereignis in Europa auftritt, fragen sich Investoren von Life Forestry naturgemäß auch, ob nicht auch die Region betroffen sein könnte, in der ihre Teakbäume wachsen.

 

Life Forestry: In Ecuador und Costa Rica sind Waldbrände äußerst selten

Das Feuerrisiko zählt zu den am Besten erforschten Risiken moderner Waldinvestments und gilt überraschender Weise unter Fachexperten als eines der weniger relevanten Risiken. Der Hauptgrund besteht darin, dass die Mehrheit der betreffenden Baumplantagen in feucht-warmen, tropischen Klimazonen angesiedelt ist, wo natürliche Waldbrände äußerst selten sind und selbst die Entwaldung mit Hilfe von Feuer große Mühe erfordert. Sichtbar wird dieser Tatbestand an den großen Waldbränden der letzten zehn bis zwanzig Jahre, die alle heiß-trockenen Regionen betrafen. Zunehmende Trockenheit, die Fachleute dem Klimawandel zuschreiben, und starke Winde machen die Waldbrände in diesen Ländern dann nur schwer beherrschbar.

 

Teakplantagen von Life Forestry sind gut vor Waldbränden geschützt

Neben der Klimazone hängt das Waldbrandrisiko eng mit der betreffenden Baumart zusammen. Die in Südschweden heimische Kiefer ist ein Baum, der bei Berührung mit Feuer schnell und heiß brennt. Der von Life Forestry kultivierte Teakbaum dagegen ist bekannt als eine Baumart, die aufgrund ihres enormen Silikongehalts über einen natürlichen Schutz gegen Brand verfügt.

 

Schutz durch Biotope

Der dritte Faktor, der die Gefahr eines Waldbrands erhöht, ist die ungehinderte Ausbreitung des Brands. In den von Waldbränden betroffenen europäischen Ländern reihen sich oft Kilometer auf Kilometer von Kiefernwäldern aneinander, ohne Unterbrechung durch landwirtschaftliche Flächen, Siedlungen oder Feuerschneisen. Moderne Baumplantagen wie die von Life Forestry bewirtschafteten Teakholzkulturen werden hingegen auf einer überschaubare Fläche von einigen Hundert Hektar angelegt und durch einen Gürtel von landwirtschaftlichem Brachland, Feuchtgebieten sowie regelmäßig gepflegten Sicherheitsschneisen umgeben. Diese Vorgehensweise schützt die Plantagen auf natürlichem Weg auch vor der Ausbreitung von Krankheiten und fördert die Biodiversität in der Region.

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Mi

05

Aug

2015

Warum der Bauboom in China gut für Investoren ist

Teakholz ist in Asien traditionell sehr verbreitet: für Möbel, Fenster- und Türrahmen oder Parkett. Bild: © Life Forestry 2015
Teakholz ist in Asien traditionell sehr verbreitet: für Möbel, Fenster- und Türrahmen oder Parkett. Bild: © Life Forestry 2015

 

Edelholz von Life Forestry als wertvolles Baumaterial der Zukunft

Der Bauboom in China hält an, die Meldungen überschlagen sich: Schon vor ein paar Jahren sorgte die Nachricht für Aufsehen, dass bis 2030 in China mehr als 400 Millionen Bauern in Städten angesiedelt werden sollen. Bis dahin soll sich die Zahl der Millionenstädte (derzeit: 120) verdoppeln, zusätzlich sind bis zu ein Dutzend Megastädte mit 15 bis 20 Millionen Menschen geplant. Und jetzt die neueste Meldung: Mit Jing-Jin-Ji soll auf einer Fläche, mehr als doppelt so groß wie Bayern die größte Stadt der Welt entstehen. Sie umfasst Peking und zwei seiner Nachbarregionen (daher auch der Name: Beijing, Tianjin und der historische Name für Heibei, "Ji", verschmelzen zu Jing-Jin-Ji). 130 Millionen Einwohner soll die Megacity nach Vollendung beherbergen. Was das alles mit der Investition in Edelholz zu tun hat? "Edelholz, allem voran Teakholz, ist in asiatischen Ländern traditionell weit verbreitet. Es kommt vor allem beim Bau von Möbeln, Täfelungen und Parkett zum Einsatz", weiß Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG. Schon bisher liegt der Preis naturgemäß deutlich über dem des ansonsten verwendeten Bauholzes. Und die Nachfrage überschreitet schon jetzt das Angebot - das auch kurzfristig kaum ausgeweitet werden kann. Weil die Verwendung von Naturteak mittlerweile weltweit geächtet wird, kommt Teakholz aus Plantagenwirtschaft eine immer wichtigere Bedeutung zu. Life Forestry ist einer der führenden Anbieter von Direktinvestments in Teakbäume der höchsten Plantagen-Qualitätsstufe. Die Kunden von Life Forestry erwerben Eigentum an Baumbeständen in Costa Rica und Ecuador, die nach 20-jähriger Pflege geerntet und verkauft werden.

 

Life Forestry: Zertifikat gewährleistet hohe Preise und weltweite Abnehmer

Privatanleger können so von der positiven Entwicklung auf dem weltweiten und vor allem dem asiatischen Holzmarkt profitieren. Sie sollten jedoch genau darauf achten, welchen Unternehmen sie ihr Geld anvertrauen. Lambert Liesenberg rät Investoren: "Achten Sie unbedingt darauf, dass die Plantagen zertifiziert sind - beispielsweise vom FSC®. Nur so ist gewährleistet, dass das Teakholz nach der Ernte auch weltweit zu verkaufen ist. Das Zertifikat stellt gleichzeitig sicher, dass ökologische und soziale Standards eingehalten werden und die Plantagen nachhaltig betrieben werden. Man sollte sich bei tropischen Waldinvestments nicht allein vom Preis eines Angebots leiten lassen." Plantagen, die heute von Life Forestry in Costa Rica oder Ecuador gepflanzt werden, können also gerade rechtzeitig geerntet werden, damit in chinesischen Wohnungen in Jing-Jin-Ji oder in einer der anderen Millionenstädte der steigende Wohlstand der Bewohner durch Teakholz-Parkett oder Teakholz-Möbel sichtbar wird.

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Mi

29

Jul

2015

Etsy: Neues und Schönes aus Teakholz

Hans Wegner Faltreifen Stühle Modell 512 (ca. 1950)
Hans Wegner Faltreifen Stühle Modell 512 (ca. 1950)

 

Life Forestry testet die internationale Shopping-Community

 

Teak und edler Lifestyle haben schon immer zusammen gehört. Wer schönes Design schätzt, kennt den Stellenwert von Teakholz für Möbel- und Produktdesigner rund um den Globus. Auf der Facebook-Seite von Life Forestry haben wir deshalb schon ein paar Mal Shopping-Tipps veröffentlicht, die wir für besonders lohnenswert hielten. Das Angebot der Shopping-Community Etsy übertrifft jedoch fast alle Anbieter von Teakholzprodukten, die wir bisher kennen gelernt haben. Unter dem Motto „Kauf Produkte von Menschen aus der ganzen Welt“ bietet Etsy Shoppern aus allen Erdteilen eine Plattform, um ihre besten Einkaufstipps und Kreationen öffentlich zu machen. Das Angebot reicht von neuen Designprodukten bis zu Vintage-Objekten und wird laufend von einem Team professioneller Einkäufern aktualisiert, die bei den Produkten und Empfehlungen auf hohe Qualität achten. 

 

4.887 Teakholzprodukte 

 

Eines ist klar, Produkte aus Teakholz stehen hoch im Kurs bei den Kunden von etsy. Das US-Unternehmen hat sogar kürzlich eigens eine Teakholz-Sammlung gestartet und seine Käufer dazu eingeladen, ihre besten Kaufquellen und Anbieterempfehlungen beizusteuern - 4.887 Produkte wurden bisher gelistet. Was uns besonders begeistert, ist die Vielfalt an Produkten, Einsatzmöglichkeiten und Epochen, die Käufern bei etsy begegnet. Im Bereich „Haus & Wohnen“ finden Designfans dänische Lounge Sessel aus Teak, die Meeting-Räumen und Wartezimmern einen zeitlosen, edlen Touch verleihen, aber auch Esstische original aus Thailand mit passenden Sitzbänken, ein Set wunderschöner Holzschalen als Blickfang für den Couchtisch und hunderte von weiteren Möbeln und Wohnaccessoires. Anfang des Jahres verzeichnete etsy 54 Millionen registrierte Mitglieder und einen Umsatz von 1,93 Milliarden US-Dollar.

 

Auf der Wunschliste von Life Forestry 

 

Auch Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg nahm sich einige Momente Zeit, um im Angebot der Shopping-Community zu stöbern. Im Bereich „Sammlerstücke“ fand er Raritäten wie formschöne Sessel von Hartmut Lohmeyer aus den Fünfziger Jahren und Faltstühle von Hans Wegners Modell 512, daneben zahlreiche Wohnaccessoires aus den unterschiedlichsten Epochen. Ähnlich exklusiv muteten die Unterwasserlandschaften eines Anbieters aus Indonesien  an, der diese auf Anfrage von Hand schnitzen lässt. „Diese Holzskulpturen sind wirklich sehenswert. Leider erwähnt der Anbieter nicht, ob das Teakholz aus zertifziertem Anbau stammt“, sagt Lambert Liesenberg. Offiziell dürfen nämlich in Europa seit 2013 nur Produkte aus Teak oder anderem Tropenholz verkauft werden, deren Herkunft aus legalen Quellen verlässlich nachgewiesen werden kann. Auf diese Weise soll das Geschäft mit dem illegalen Raubbau und Schmuggel von Edelholz eingedämmt werden. Bei Life Forestry gehört es schon seit vielen Jahren zur Regel, sämtliche Teakholzbestände bis zur Erntereife vom FSC® zertifizieren zu lassen. „Wir wollen, dass unser Teakholz ohne Barrieren handelbar ist und wir wollen, dass unsere Kunden dabei ein gutes Gefühl haben.“ 

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Di

28

Jul

2015

Die neue Teakwirtschaft: Was passiert mit Teakholz von Life Forestry?

Plantagen-Teakholz von Life Forestry ist durchaus mit Naturteak vergleichbar. Bild: Life Forestry
Plantagen-Teakholz von Life Forestry ist durchaus mit Naturteak vergleichbar. Bild: Life Forestry

Wer bei Life Forestry einen Baumbestand kauft, kann sich innerhalb von 20 Jahren auf eine spektakuläre Ernte freuen. Aus Sicht eines europäischen Forstwirts ist das eine vergleichsweise kurze Zeit. Auch unsere Kunden fragen uns manchmal: 20 Jahre – ist das für einen Teakbaum denn ein Alter? Sie denken beim Stichwort Teak vielleicht an die Jahrhunderte alten Teakbäume in Myanmar, die man gelegentlich in TV-Dokumentationen zu sehen bekommt: Mächtige Baumriesen auf Berghängen oder uralte Tempel, die von Teakholzbalken getragen werden. 

 

Tatsächlich haben diese Bäume abgesehen von ihrem biologischen Stammbaum wenig mit den Teaks gemeinsam, die auf den Baumplantagen von Life Forestry von hochqualifizierten Spezialisten sorgsam betreut werden. Die „neue“ Teakwirtschaft übersteigt die alte an Größe, Verwendungsmöglichkeiten und Nachhaltigkeit um ein Vielfaches. Genau darin liegt die Chance für Unternehmen wie Life Forestry und seine Kunden. 

 

Wie groß ist die neue Teakwirtschaft? 

 

Wie groß und dynamisch die neue Teakwirtschaft ist, wird bei einem Besuch des DGCIS (Directorate General of Commercial Intelligence and Statistics) in Indien deutlich, dem Land, das Jahr für Jahr 75% des globalen Handelsvolumens aufkauft. Das Statistikamt berechnet, wie viel Teakholz Indien aus anderen Ländern importiert, um die hohe Nachfrage im Inland zu befriedigen. Allein für den Zeitraum zwischen 2010 und 2012 ermittelte man einen Anstieg von etwas über 600.000 Kubikmetern auf gut eine Millionen Kubikmeter, konkret: Durch Indiens Häfen wanderten innerhalb von zwei Jahren 40.000 zusätzliche Kubikmeter Teak in Schreinereien und Möbelmanufakturen. Wer die demografische Entwicklung Indiens verfolgt, wundert sich nicht: Bis zum Jahr 2031 soll die Zahl der Stadtbewohner von 377 Millionen auf 600 Millionen zunehmen. Fachleute gehen deshalb davon aus, dass die Nachfrage nach Teakholz jährlich um 5% steigen wird, auf 2,05 Millionen Kubikmeter im Jahr 2020.

 

Ein wertvolles Multitalent

 

Auch heute wird das attraktive Edelholz in vielen Ländern besonders gerne für religiöse und weltliche Prachtbauten verwendet. Neben diesen traditionellen Einsatzbereichen wird Teakholz für eine Fülle von privaten und kommerziellen Anwendungen eingesetzt. Die neuen Meeting-Räume im London Marriott Hotel West Indian Quay, die vollständig mit Öko-Teakholz möbliert sind, die Ferienhäuser, die sich erfolgreiche Geschäftsleute in Südostasiens Urlaubsregionen leisten, die Millionen von Privathäusern und –wohnungen, die eine aufstrebende Mittelschicht dort gerade möbliert: „Wer ein wenig in der Welt herumkommt, kann die enorme Verbreitung und Beliebtheit dieser Holzsorte nachvollziehen“, sagt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. Besonders deutlich wird das bei einer Reise durch Indien. Teakholz ist dort das bevorzugte Holz für Möbel in Hotels, Ferienresorts und Schulen, wie die australische Regierung kürzlich in einem Bericht über den globalen Teakholzmarkt schrieb. Das Edelholz wird dabei nicht nur für größere Bauvorhaben eingesetzt, sondern auch für Fensterrahmen, Türen und Möbel verwendet. „Indische Holzhändler zahlen heute auch für junges Teakholz attraktive Preise – vorausgesetzt natürlich, die Qualität stimmt“, sagt Lambert Liesenberg.  

 

Plantagenteak übernimmt den Markt 

 

Life Forestry zählt zu den Pionierunternehmen, die den wachsenden Bedarf nach hochwertigem Plantagenteak früh erkannt haben. Als wir 2006 mit dem Verkauf erster Baumbestände an unsere Kunden begannen, zeichnete sich im Holzmarkt bereits ein deutlicher Wachstumstrend ab. Holz galt bereits als der Rohstoff mit der großen Zukunft, denn es war klar, dass mit dem gewaltigen Anwachsen der Weltbevölkerung auch der Bedarf nach Holz exponentiell steigen würde, wie heutige Analysen bestätigen. Mit einem kleinen Unterschied: Während manche Baumarten sich in der freien Natur ungehindert vermehren konnten, wurden die globalen Teakholzbestände Jahrzehnte lang rücksichtslos abgeholzt, ohne ausreichende Aufforstung. In den 1990er Jahren waren sie so stark geschrumpft, dass viele Länder den Export von Teakholz verboten. Es war absehbar, dass der Handel mit Plantagenteak den Handel mit Naturteak mittelfristig ersetzen würde. Diese Angebotslücke haben viele Länder damals noch nicht erkannt, so dass es heute viel zu wenig Plantagenteak gibt, um die hohe Nachfrage zu befriedigen. Leider, denn noch immer werden natürliche Teakvorkommen in vielen Ländern illegal abgeholzt. Für unsere Teakholzspezialisten ist die Situation ein Ansporn, die Baumbestände von Life Forestry mit der größtmöglichen Sorgfalt zu betreuen und zu erweitern. Die Welt braucht eine Alternative zur Abholzung von Naturteak. 

 

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Fr

06

Feb

2015

Geldadel kauft Land und Wald - Life Forestry Angebot für private Anleger

Ganz gleich welches Wirtschaftsmagazin man heute liest, fast überall wird über das hohe Potenzial von Holz- und Waldinvestments berichtet. Denn während die europäische Geldpolitik den Anlegern mittlerweile Negativzinsen in Rechnung stellt, gelten Investitionen in echte Sachwerte als Königsweg zur Vermögenssicherung und -Vermehrung.

Die Life Forestry Switzerland AG hat diese Entwicklung schon vor über einem Jahrzehnt vorhergesehen und bietet privaten Anlegern die Möglichkeit eines Direktinvestments in den Sachwert Holz.

 

Wer sich für ein Holzinvestment entscheidet, befindet sich dabei in bester Gesellschaft. Denn der Geldadel hat den Wald schon längst als lukrative und renditestarke Geldanlage entdeckt. Bruno Steinhoff, einer der grössten Möbelfabrikanten in Europa investiert ebenso in Wald und Forst wie der frühere MLP-Chef Bernhard Termühlen. In der gleichen Assetklasse listet das Manager Magazin in seiner aktuellen Ausgabe  noch weitere prominente Grossinvestoren auf. Daniel Hopp, Sohn des SAP-Gründers gehört ebenso dazu wie Günther Jauch, der Pharama-Produzent Ludwig Merckle oder Roman Niewodniczanski, Mitinhaber der Bitburger Brauerei.

Sie alle wissen, dass die Wertentwicklung von Wald und Land diejenige von Aktien seit 2004 um das bis zu Zehnfache übertroffen hat.

 

Doch für Kleinanleger ist es oft nicht einfach, ein geeignetes Angebot zu finden, da ihre Investitionsbeträge nicht im sieben- oder gar achtstelligen Bereich liegen. Somit ist es ihnen nicht möglich grossflächige Ländereien, Wälder oder Weingüter im Stile der Finanzelite zu erwerben.

 

Doch genau diese Angebotslücke schliesst die Life Forestry Switzerland AG mit ihrem Direktinvestment in Teakbäume. An ausgesuchten Standorten mit besten Wachstumsbedingungen und professionellem Forstmanagement können maximale Renditen bei einem Höchstmass an Sicherheit erzielt werden. Die Kunden erwerben dabei echtes Sacheigentum und erzielen dabei zusätzlich einen Inflationsschutz. Life Forestry bietet seine Direktinvestments vergleichsweise günstig an. So kann man bereits ab Beträgen von 4.100 Euro Baumbesitzer von 100 Teakbäumen werden.

 

Daniel Hopp jedenfalls ist von seinem Investment begeistert: „Eines unserer besten Investments seit Jahren“, wird er im Manager Magazin zitiert. Dabei ging es ihm bei dem Investment, immerhin in der Grössenordnung um 30 Millionen Euro, zunächst gar nicht um einen möglichst hohen Erstrag, sondern um eine Alternative zur globalen Finanzkrise, zum taumelnden Euro und zum Schutzvor Inflation.

 

Der Tchibo-Erbe Günter Herz hat sich in Argentinien eingekauft, Knorr-Eigentümer Heinz-Hermann Thiele in Uruguay und Südafrika und Logistikunternehmer Heinz Fiege erwarb 4.700 Hektar in Ostdeutschland. Sie alle liegen dabei voll im Trend. Denn auch die Anlageprofis der Finanzindustrie, wie Andreas Renner von der Berenberg Bank oder Detlef Schön von der Investmentgesellschaft Aquila rechnen vor, dass jeden Tag 30.000 Hektar an Nutzfläche verloren gehen, während zugleich die Weltbevölkerung um 200.000 Menschen wächst.

 

Genau diese Entwicklung beschreibt auch Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG: „Immer mehr Menschen benötigen immer mehr Holz, während gleichzeitig immer mehr Wälder abgeholzt werden. Dies führt beinahe zwangsläufig zu stetig steigenden Preisen.“ Genau davon können Waldinvestoren bei Life Forestry profitieren. So konnte im vergangenen Jahr die Holzpreisprognose deutlich nach oben korrigiert werden – sehr zur Freude der bereits bestehenden Kunden.






Fr

28

Nov

2014

Hohe Preise für Plantagenteak

Auriss aus dem ITTO-Report von November 2014: Die Preise variieren je nach Durchmesser und Länge des Holzes.
Auriss aus dem ITTO-Report von November 2014: Die Preise variieren je nach Durchmesser und Länge des Holzes.

 

Ein Beispiel aus dem ITTO Bericht 

 

Der internationale Verband für den Anbau und Handel mit Tropenholz (ITTO) hat diesen Monat seinen neuen Marktbericht veröffentlicht. Für Life Forestry stellt der kostenfreie, vierteljährlich erscheinende Marktbericht eine wertvolle Informationsquelle dar, denn dort werden regelmäßig Preise für Teakholz aus den wichtigsten Anbauländern dokumentiert. Hier bekommt man eine Vorstellung davon, was ein indischer Holzhändler im Schnitt für eine Hoppus-Tonne Teakholz aus Costa Rica bezahlt und was ein Kubikmeter Teakholz in Myanmar kostet. Für Laien ist die Lektüre nicht immer einfach, da Teakholz in unterschiedlichen Maßeinheiten, Währungen, Handelsstufen und Qualitätsstufen gehandelt wird. So gilt in Ländern des britischen Commonwealth noch die Maßeinheit „cubic foot“, während im metrischen System der Kubikmeter als Maßeinheit verwendet wird – das verleitet manchen Anleger dazu, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Doch wer genau hinschaut, kann einige interessante Hinweise entdecken, wie sich die Teakholzpreise global entwickeln. Am Interessantesten ist eine Tabelle, die Preise über Teakholz aus Myanmar enthält, dem Land, nach dem das berühmte „Burma-Teak“ benannt wurde. Auch heute gilt das wild wachsende Teak aus Myanmar als Maßstab für höchste Qualität und Spitzenpreise, obwohl es kurz vor der Ausrottung steht und inzwischen fast gänzlich durch Teakholz aus kontrolliertem Anbau ersetzt wird. Die Preistabelle macht deutlich, wie stark sich die Preise von Plantagenteak inzwischen an das Naturteak angenähert haben: 

 

Teakholzpreise in Myanmar, November 2014: 

 

Teakholz aus natürlichen Vorkommen: 363-849 US Dollar pro Kubikmeter 

 

Teakholz aus Plantagen der Qualitätsstufe A: 276-300 US Dollar pro Kubikmeter 

 

Zum Vergleich: Noch vor wenigen Jahren konnte für Teakholz aus Naturbeständen häufig noch ein Preis von 2.000 US Dollar pro Kubikmeter erzielt werden. Diese Preise bezogen sich jedoch auf bis zu 100 Jahre alte Bäume, die heute kaum noch verfügbar sind. Stattdessen werden leider auch junge Teakbäume aus Naturwäldern abgeholzt, die weniger hohe Preise erzielen. Sie nähern sich damit in Punkto Alter und Preis immer stärker Teakbäumen aus Plantagen an, die bereits im Alter von 20 Jahren geerntet werden. In diesem Alter hat der Baum seinen höchsten Wachstumspunkt überschritten und eine Größe erreicht, in der das Holz für die Produktion von Möbeln, Bauelementen oder den Schiffsbau verwendet werden kann.  

 

Der Report kann auf der Homepage von ITTO heruntergeladen werden. 

 

 

 

 

 

Di

18

Nov

2014

Ein langes Leben für Holz

Stefan Adler ist Waldreferent beim NABU. Foto: S. Sczepanski
Stefan Adler ist Waldreferent beim NABU. Foto: S. Sczepanski

 

Holz ist ein dankbarer Rohstoff: Egal, ob es für den Hausbau eingesetzt, für Möbel verwendet oder als Energieträger genutzt wird, das „grüne Gold“ hat immer eine bessere Öko-Bilanz als Rohstoffe wie Beton oder Kunststoff - von fossilen Brennstoffen gar nicht zu reden. Das hat sich vor allem in Deutschland herumgesprochen, wo der Verbrauch an Holz in den letzten zehn Jahren um ein Dreifaches gestiegen ist. Forstwirtschaftsexperten sehen den neuen Holzboom jedoch mit gemischten Gefühlen. Wie in der Wirtschaftszeitschrift enorm kürzlich berichtet wurde, verbrennen und verbauen wir heute doppelt so viel Holz, wie in unseren Wäldern nachwächst – unser Holzhaushalt ist also alles andere als nachhaltig. Vor allem die Nachfrage nach Brennholz und Holzpellets hat sich in den letzten zehn Jahren stark erhöht, wie der Forstwissenschaftler Stefan Adler, Waldreferent beim NABU (Naturschutzbund Deutschland), kritisch anmerkt. Eine Entwicklung, die zwar eine Reduzierung von klimaschädlichen Brennstoffen bewirkt, aber den Lebenszyklus von Holz stark verkürzt. Mit anderen Worten: Ein Baum, der zehn bis 20 Jahre lang Schatten gespendet und CO2 gebunden hat, wird innerhalb von einem kalten Nachmittag in Rauch aufgelöst. Experten wie Stefan Adler sprechen sich deshalb dafür aus, Holz vor allem zu langlebigen Produkten zu verarbeiten. Eine Forderung, die auch Life Forestry unterstützt, denn als Edelholzproduzenten bauen wir Holz in einer Qualität an, die ausschließlich für hochwertige, langlebige Güter gedacht ist. Mit unserem FSC® zertifizierten Teakholz aus nachhaltigem Anbau können edle Möbel, Parkettböden und hochwertige Holzvertäfelungen gestaltet werden, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Dabei ist Teakholz so beständig und langlebig, dass heute sogar alte Teakholztüren und –möbel zu neuen Möbeln verarbeitet werden. Leider werden unter dem Label „Waldinvestment“ heute viele Geldanlagen angeboten, die den Anbau von kurzlebigem Brennholz fördern. Ein Investment, das nicht nur ökologisch bedenklich ist, sondern Anleger auch um wertvolle Rendite bringt: Nutzhölzer erzielen am Weltmarkt nur einen Bruchteil der Preise, die ein Edelholz wie Teak einbringen kann. 

Do

30

Okt

2014

Holzverbrauch seit 2005 um das Dreifache gestiegen

 

Von Baumstamm zu Holzhaus und Pelletheizung: Die Deutschen sind Meister im Verbrauchen vom Holz. Seit 2005 ist die Nachfrage nach Bauholz, Pellets und anderen Holzprodukten um fast das Dreifache gestiegen – und mit ihr die Holzpreise. Diese Entwicklung ist erfreulich und gleichzeitig erschreckend. Erfreulich, weil mit dem wachsenden Verbrauch von Holz der Einsatz von klimaschädlichen Bau- und Brennstoffen sinkt. Erschreckend, weil in Deutschland viel mehr Holz verbraucht als produziert wird – nachhaltige Holzwirtschaft sieht anders aus. Die Zeitschrift enorm machte kürzlich in einem Beitrag deutlich, wie groß die Kluft zwischen Holzproduktion und  -verbrauch in Deutschland ist: 2013 wurden in Deutschland 105 Millionen Kubikmeter Holz verbraucht, geschlagen wurden jedoch nur 53,2 Millionen Kubikmeter. Fast die Hälfte des Holzes musste importiert werden. 

 

Nun ist Deutschland ein Land mit stagnierendem Bevölkerungswachstum. Sein immenser Holzappetit wird von einer wohlhabenden Mittelschicht getrieben, die sich Pelletheizungen und Holzhäuser leisten kann. Im globalen Vergleich wird Deutschland die weltweite Holzproduktion nicht an den Rand der Erschöpfung bringen. Die Situation hierzulande ist jedoch ein Indiz dafür, mit welchen Entwicklungen wir in den wachstumsstarken Ländern Asiens rechnen müssen, wo sich erst langsam eine Schicht von kaufkräftigen, anspruchsvollen Konsumenten herausbildet. Schon heute werden in China täglich Millionen Tonnen Holz verbaut, um neue Städte hochzuziehen. Wie wird sich die Nachfrage erst entwickeln, wenn eine chinesische Mittelschicht statt einfacher Hochhäuser wieder schmucke Holzhäuser baut, wie sie seit Jahrhunderten im Reich der Mitte Tradition haben? Oder wenn Mittelstandswohnungen mit einer FSC-zertifizierten Holzvertäfelung angeboten werden?

 

Gerade der Bedarf nach hochwertigen Hölzern wird durch diese Entwicklungen maßgeblich angeheizt. Für die Kunden von Life Forestry und andere Anleger von Edelholz bedeutet das steigende Gewinnaussichten. Doch viele fragen sich auch, wie es möglich ist, den hohen Bedarf nach Edelholz auf nachhaltige Weise zu befriedigen. Auf den Fincas von Life Forestry wurde ein Anfang gemacht – bleibt zu hoffen, dass viele andere dem Beispiel folgen werden. 

Mo

20

Okt

2014

Waldinvestments: Ruhig durch die Wachstumsflaute

Edelholz von Life Forestry: Waldinvestment mit hohen Renditen. Bild: Life Forestry
Edelholz von Life Forestry: Waldinvestment mit hohen Renditen. Bild: Life Forestry

 

Waldinvestments haben eine große Stärke, die in diesen Tagen besonders sichtbar wird: Sie entwickeln sich fast unabhängig von den Schwankungen der Märkte. Während überall Aktienkurse fallen und der Internationale Währungsfonds (IWF) vor einer globalen Wachstumsflaute warnt, wachsen Bäume verlässlich weiter. Aufgrund ihrer vergleichsweise hohen Renditen und stabilen Entwicklung werden sie deshalb von Anlegern immer häufiger als Ausgleich zu schwankungsintensiven Anlageklassen wie Aktien, Gold und Rohstoffen genutzt. Selbst eine konjunkturell bedingte Abnahme der Bautätigkeit stellt für Waldanleger keine Gefahr dar, wenn sie ihr Investment klug wählen. So ist bei Nutzholz Vorsicht angebracht, da es vor allem für den Häuserbau produziert wird und dadurch starken Nachfrageschwankungen unterliegt. Schon aufgrund seiner geringen Renditen und seines langsamen Wachstums eignet sich dieses Holz nicht für moderne Waldinvestments. Das sehr viel rentablere Edelholz hingegen wird fast ausschließlich für Bauvorhaben und Möbel im Luxussegment verwendet. Dieser Markt unterliegt traditionell weit geringeren Schwankungen als die Baubranche mit ihrer engen Anbindung an die Konjunktur. Mit Waldinvestments ruhig durch konjunkturelle Tiefphasen: Kunden von Life Forestry können sich diese Stärke besonders zunutze machen. Als Eigentümer eines Baumbestands können sie im Falle einer Konjunkturflaute den Zeitpunkt für die Baumernte verschieben, bis sich die Märkte erholt haben. Ihre Geduld wird mit einem extragroßen Holzertrag belohnt, denn solange die Bäume nicht gefällt werden, legen sie natürlich weiter an Volumen zu. 

Mo

13

Okt

2014

Direktinvestments statt geschlossenen Fonds

Beim Direktinvestment hat der Anleger volle Entscheidungsgewalt über seinen Baumbestand. Bild: Life Forestry
Beim Direktinvestment hat der Anleger volle Entscheidungsgewalt über seinen Baumbestand. Bild: Life Forestry

Direktinvestments sind als Anlageform heute erfolgreicher als je zuvor. Zu Recht, den sie bieten allen Beteiligten Vorteile, mit denen geschlossene Fonds nicht aufwarten können. Aber was genau sind die Unterschiede? Life Forestry bietet seinen Kunden bekanntlich seit 2006 die Möglichkeit eines Direktinvestments in hochwertiges Edelholz. Ein Wald-Direktinvestments bedeutet konkret, dass Anleger einen Baumbestand kaufen, statt sich als Gesellschafter an einem Baumfonds zu beteiligen. Sie erwerben keine abstrakte Kapitalanlage, sondern real existierende Bäume, die sich nachweislich im Eigentum des Verkäufers befinden. Direktinvestments sind klassische Kaufgeschäfte. Deshalb werden anders als bei geschlossenen Fonds bei Direktinvestments keine Abschlussgebühren und keine Provisionen fällig. 


Geringe Kosten sollten bei der Wahl zwischen zwei Investments natürlich nicht als wichtigstes Entscheidungskriterium gelten. Tatsächlich überzeugen Direktinvestments aber nicht nur in der Kostenfrage. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass bei Direktinvestments ein Sachwert bereits vorhanden ist und nicht wie bei geschlossenen Fonds erst das für die Produktion oder Errichtung nötige Kapital eingesammelt wird. Mit anderen Worten:  Der Anbieter eines Direktinvestments erwirbt oder produziert das Anlageobjekt und trägt die damit verbundenen Risiken selbst, statt sie auf die Anleger abzuwälzen.

Wer ein Direktinvestment erwirbt, vermeidet außerdem ein für geschlossene Fonds typisches Problem: Die Gefahr, dass die Manager mit der Zeit ihre Aufgaben vernachlässigen und im schlimmsten Fall versuchen, das Investitionsobjekt vorzeitig und mit hohen Verlusten zu verkaufen. Warum ist das so? Bei geschlossenen Fonds erhalten Manager häufig den Löwenanteil ihres Einnahmepotenzials gleich zu Beginn des Investitionsprozesses, wenn der Anleger seine Beteiligung unterzeichnet und das Fondsmanagement davon die Provisionserlöse und Verkaufsgebühren abzieht. Bei Life Forestry ist das Management genau wie die Anleger an den Erträgen und Risiken der Baumaufzucht beteiligt. Beide Seiten erhalten die höchsten Erträge am Ende der Laufzeit, wenn die Bäume geerntet und verkauft werden.

 

Das vielleicht wichtigste Argument ist jedoch, dass Anleger als Eigentümer die volle Entscheidungsgewalt über ihren Baumbestand haben. Bei geschlossenen Fonds kann diese maßgeblich von den anderen Gesellschaftern eingeschränkt werden. Wenn beispielsweise die Gesellschafterversammlung beschließt, dass der Baumbestand nach 20 Jahren nicht geerntet, sondern in einen Mischwald umgewandelt wird, haben Anleger, die auf die Rückzahlung ihres Kapitals gehofft hatten, das Nachsehen.    

Di

07

Okt

2014

In Europa weit verbreitet: Möbel aus jungem Teakholz

Teakholz: Für Gartenmöbel ideal. Bild: Möbel Kraft
Teakholz: Für Gartenmöbel ideal. Bild: Möbel Kraft

 

Möbel aus Teakholz sind in ganz Europa beliebt. Findet sich auf dem Gartenstuhl das bekannte FSC Siegel, ist die Freude an den schönen Tropenholz erst recht ungetrübt. Was vielen Teakholzfans nicht bewusst ist: Das Teakholz, das für die Gärten und Terassen europäischer Verbraucher verwendet wird, stammt von Teakbäumen, die häufig noch nicht einmal 20 Jahre alt sind. Die schnell wachsenden „Tecas“ erreichen nämlich schon im Alter von 10 Jahren einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimeter – so lautete das Ergebnis einer Messung auf der Finca La Aldea, die Life Forestry im Frühjahr vorgenommen hatte. In diesem Alter haben unsere Teakbäume bereits so viel Biomasse zugelegt, dass aus ihrem Holz Möbel, Wohnaccessoires oder handschmeichelnde Alltagsgegenstände hergestellt werden können. Bei Life Forestry haben wir den Test gemacht: Einige Monate nach der Ausforstung auf La Aldea haben wir einen kunstfertigen Schreiner mit der Anfertigung einiger Tabletts beauftragt, die uns von unseren Mitarbeitern förmlich aus der Hand gerissen wurden. Manche Kunden fragen uns, warum wir unsere Teakholzbestände bis zu 20 Jahre wachsen lassen und die Ernte nicht einfach früher ansetzen. Eine Frage, die tropische Forstwirte häufig beantworten müssen. Zum einen bewegt sich junges Teakholz preislich in der Klasse der Leichtgewichte, also weit entfernt von den Erträgen, die ein 20-jähriger Teakbaum im internationalen Holzmarkt erzielen kann. Unser Unternehmen und seine Kunden würden also auf einen Großteil ihrer Rendite verzichten müssen. Zum anderen legt Life Forestry in seiner Vermarktungsstrategie Wert darauf, nur für große, sichere Märkte zu produzieren, die unserem Holz die besten Absatzchancen bieten: Indien und China. Der asiatische Markt mit seiner jahrhunderte alten Teakholztradition ist als Abnehmer deutlich verlässlicher als trendige Gartenmöbelcenter in Europa. Und schon jetzt übersteigen die Abnahmemengen der Handelszentren in Indien und China die Nachfrage auf unserem Kontinent um ein Vielfaches. Das sollte niemanden davon abhalten, sich an seinen Gartenmöbeln aus Teakholz zu freuen. Vielleicht will ja der Zufall, dass er sich auf jungem Teakholz von Life Forestry sonnt. 

Mi

01

Okt

2014

5 Dinge, die Sie über Wald wissen müssen

Nachhaltige Forstwirtschaft schützt unsere Wälder. Bild: Life Forestry
Nachhaltige Forstwirtschaft schützt unsere Wälder. Bild: Life Forestry

5 Dinge, die Sie über Wald wissen müssen

 

Der FSC® ist bei Anlegern als „Waldprüfer“ bekannt, als die Zertifizierungsorganisation, die weltweit über die Nachhaltigkeit von Holzproduzenten und –händlern wacht. Er ist aber auch eine Organisation, deren Mitarbeiter ein tiefes Interesse am Wald und an einer nachhaltigen Forstwirtschaft mitbringen. Erst kürzlich stieß die Redaktion von Life Forestry wieder über einen sehr lesenswerten Beitrag von FSC® International. Wussten Sie schon,

 

1. In weniger als 100 Jahren könnte der Amazonasregenwald zur Savanne mutieren.

 

Schuld ist nicht nur das unkontrollierte Abholzen von Regenwald, das sich zumindest in Ländern wie Brasilien in jüngsten Jahren verlangsamt hat. Die Amazonasregion leidet auch indirekt unter der weltweiten Abholzung, denn diese verursacht 20% der klimaschädlichen Co2-Emissionen. Experten gehen davon aus, dass das Amazonasgebiet durch die Verschiebung in Zukunft von zunehmender Trockenheit bedroht sein wird. Abholzung ist also in doppelter Hinsicht ein Regenwaldkiller. 

 

2. Als Lebensräume bieten Wälder die größte biologische Vielfalt. 

 

Nur das große Barrierriff kann sich mit mehr Pflanzen- und Tierarten schmücken als der Lebensraum Wald. Von weltweit 250.000 bekannten Arten ziehen 170.000 ein Leben unterm Blätterdach vor. Eine Zahl, die deutlich macht, welche Bedrohung das Abholzen von Wald für unsere biologische Vielfalt bedeutet – besonders für Waldtiere mit großem Flächenbedarf, wie zum Beispiel Raubkatzen und Menschenaffen.

 

3. Wälder sind Horte der kulturellen Diversität. 

 

Mehr als 300 Millionen Menschen leben im Wald oder in seinen Randbereichen, darunter tausende von unterschiedlichen Kulturen. Eingeborene machen allein ein Fünftel aller Waldbewohner weltweit aus. Sie sind nicht nur Hüter dieser kulturellen Vielfalt, sondern richten ihr ganzes Leben am Wald und seinen Ressourcen aus, von Essen und Kleidung bis zu Sprache und Ritualen.  

 

4. Der Wert von Wald ist kostenlos. 

 

Wälder steigern die Lebensqualität auf vielfältigste Weise. In Städten tragen Baumbestände dazu bei, die Kriminalitätsraten zu senken. In sehr armen Regionen sind die Früchte und der Schatten von Bäumen eine willkommene Bereicherung. Und in wohlhabenden Ländern kann ein einziger Baum im Vorgarten den Wert eines Hauses um 1 Prozent steigern. 

 

5. Größer ist nicht immer besser.

 

Biologische Vielfalt braucht nicht automatisch riesige Waldgebiete, um sich zu entfalten. Gerade kleinere Waldgebiete wie z.B. an den Flanken der Anden oder im Manu National Park in Peru weisen eine riesige Konzentration von Tier- und Pflanzenarten auf. 

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Fr

19

Sep

2014

Life Forestry Standorte: Lichtblick in Lateinamerika

Gute Nachricht für Investoren: Costa Rica weiter auf Erfolgskurs.
Gute Nachricht für Investoren: Costa Rica weiter auf Erfolgskurs.

 

Der Abgesang auf den Boom Lateinamerikas hat begonnen: Nach der Negativmeldung vom Internationalen Währungsfonds folgte kürzlich die Wachstumsprognose der Wirtschaftskommission der Uno für Lateinamerika(Cepal), Tendenz negativ: Kaum 2,2% soll das Wirtschaftswachstum der Latinostaaten gemessen am BIP demnach 2014 erreichen, ein schwacher Abklatsch des Höchstwerts von 7%, den die Region im 2. Quartal von 2010 erzielte. In Argentinien stagnierte das Wachstum ganz, in Venezuela schrumpfte es um einen halben Prozentpunkt und Brasilien erreichte keine 2%.

 

Gute Nachrichten für Costa Rica und Ecuador

Für die Kunden von Life Forestry brachte die Wachstumsprognose der Cepal hingegen gleich zweimal gute Nachrichten: Im Rennen um den wirtschaftlichen Erfolg zählen sowohl Costa Rica als auch Ecuador zu den stetigen Gewinnern. Costa Rica erzielte ein Wachstum von 4%, das Ecuador mit einem BIP von 5% großzügig toppte. Beide Länder profitieren jetzt von dem konsequenten Stabilisierungskurs, dem sich Politik und Wirtschaft schon vor Jahren verschrieben haben, und der zu einer konstant stabilen Inflations- und Arbeitslosenquote geführt hat. In Ecuador sind die Direktinvestitionen allein zwischen 2010 und 2012  um mehr als das Dreifache gestiegen, in Costa Rica bewegen sie sich auf einem Allzeithoch. Es ist gerade dieses konstante, moderate Wachstum, das die beiden Vorzeigeländer für Investoren so attraktiv macht. „Lateinamerika ist auf Entschleunigung“, titelte die NZZ kürzlich in einem Bericht über die enttäuschenden Wirtschaftsprognosen aus Lateinamerika. Möglicherweise ist eine ruhigere Gangart genau das Erfolgsrezept, das den Erfolg dieser beiden kleinen Staaten ausmacht.

Do

11

Sep

2014

Rittersport gewinnt im Streit um negatives Testergebnis

Wie verlässlich sind Bewertungen der Stiftung Wartentest? 

 

Kaum ein Gerichtsprozess ist intensiver von der Öffentlichkeit verfolgt worden als der jüngste Streitfall zwischen der Stiftung Wartentest und Ritter Sport. Als die Stiftung 2013 der Schokomarke Voll-Nuss“ die Note „Mangelhaft“ verpasst hatte, mit der Begründung, sie hätte in dem Produkt einen chemischen Aromastoff nachgewiesen, ging der Schokoladenhersteller erfolgreich gegen die Warenprüfer vor Gericht. Nun hat die Stiftung bei dem Versuch, das Urteil anzufechten, eine zweite Niederlage erlitten.

 

Das Urteil des Oberlandesgerichts München wurde von den Kunden und Fans der beliebten Schokoladenmarke mit Erleichterung aufgenommen – aber auch scharfe Kritik ist zu hören. Tausende von Verbrauchern sind verärgert über das in ihren Augen fahrlässig erstellte und voreilige veröffentlichte Testurteil der Stiftung Warentest. Wenn die Warenprüfer sogar gegen das Schwergewicht der deutschen Schokoladenbranche mangelnde Sorgfalt walten lassen, wie sorgfältig gehen sie dann bei der Bewertung von Produkten aus weniger bekannten Unternehmen vor?

 

Life Forestry kann darauf selber eine Antwort geben, denn die Stiftung Warentest veröffentlichte Jahr 2010 einen kurzen Beitrag über die Darstellung unseres Teakinvestments in den Produktbroschüren von Life Forestry. Ihre Kommentare ließen nicht nur auf eine mehr als oberflächliche Prüfung unseres Produktangebots schließen, sondern auf eine mangelnde Fachkenntnis in Bezug auf die Anlageklasse Wald und Sachwertinvestments im Allgemeinen. So wurden unsere Produktangaben mit dem selben Maßstab bewertet, mit dem man einen Öko-Sparbrief oder eine Staatsanleihe bewerten würde – Produkten, die eine sehr hohe Sicherheit und entsprechend geringe Renditen beinhalten. So kritisierten die Autoren damals einen Passus in unseren AGB, in dem steht, „dass der Kauf der Teak-Bäume eine langfristige Investition darstellt, dass keinerlei Ertrags- oder Renditegarantien bestehen“.

 

Eine kuriose Kritik, die gerade in der heutigen Zeit, in der sogar unsere Ersparnisse auf der Bank nicht mehr als sicher gelten könnten, für Befremdung sorgt. Nicht zuletzt handelt es sich bei dem Passus um ein Warnhinweis, den heute jeder Investment-Anbieter in seinen Produktinformationen veröffentlichen muss – auch, weil Verbraucherschutzorganisationen dies eingefordert haben. Dass Verbraucherschützer die ihnen aufgegebene Mission erfüllen, kann niemand kritisieren. Auch ein überschaubarer Markt wie der Markt für Waldinvestments funktioniert nur, wenn ein gesundes Maß an Transparenz und Anlegerschutz gewährleistet ist. Das Verhalten der Warenprüfer gegen über dem Unternehmer Alfred Ritter hinterlässt jedoch den Eindruck, dass dieses Ziel nicht die treibende Kraft hinter dem Testurteil war – eher das Kräftemessen mit einem Unternehmen, das eine faire, sorgfältige Prüfung verdient hätte.  

 

Fr

05

Sep

2014

Was Designer an Teakholz lieben

Teak - Edelholz vom Feinsten. Bild: Rob Wilkey in Core77
Teak - Edelholz vom Feinsten. Bild: Rob Wilkey in Core77

Das Online Magazin Core 77 ist ein Mekka für alle, die schönes, modernes Holzdesign schätzen. Einer seiner aktivsten Autoren ist der Jungdesigner Rob Wilkey. Der gelernte Tischler und Industriedesigner kommt aus dem U.S. Staat Georgia und entwickelte am Liebsten Möbel und Designobjekte für den Innenraum. Rob arbeitet mit zahlreichen Holzsorten aus aller Welt, ist jedoch ein bekennender Freund von Teakholz. Der wichtigsten Grund liegt für ihn darin, dass Teak sich trotz der großen Härte leicht bearbeiten lässt. Im Vergleich zu anderen Edelhölzern ist es leicht, so dass Tische und Sitzmöbel aus Teakholz leicht verschoben werden können – der ideale Begleiter für Haus und Garten. Darüber hinaus schätzen Designer wie Rob, dass Teakholz sich auch dann „treu“ bleibt, wenn das Wetter feucht wird oder das Holz extreme Temperaturwechsel aushalten muss. Dazu trägt auch sein sehr hoher Ölgehalt bei. Beim Einsatz im Freien wehrt er wie eine Schutzhaut Wasser und Fäulnis ab, was auch die enorme Beliebtheit von Teak im Schiffsbau erklärt. 

 

Natürlich muss ein Designerholz auch optisch hohen Ansprüchen genügen. An „Teca“ schätzen Designprofis die rotbraune bis braungoldene Farbe, die Eleganz und Wärme miteinander verbindet und es in anderen Kulturen seit Jahrhunderten zu einem gefragten Baustoff macht. So viel Qualität hat natürlich auch ihren Preis. Selbst Teakholz aus nachhaltigem Anbau wird auf dem Markt „sehr teuer“ gehandelt, wie Rob Wilkey zu berichten weiß. Der Jungdesigner freut sich jedoch, dass das Teakholz zunehmend aus Plantagen stammt und nicht mehr aus den Urwäldern von Myanmar oder anderen Naturbeständen. Seine Haltung entspricht ganz der Philosophie von Life Forestry: Hohe Holzqualität bedeutet heute, einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur zu pflegen. 

 

Den Beitrag und die Serie von Rob Wilkey in Core 77 finden Sie hier.

Mo

01

Sep

2014

Holzinvestments: Rentabel ohne Subventionen

Solarenergie hat für Anleger ihren Reiz verloren. Edelholz ist dagegen nach wie vor höchst attraktiv. Bild: Manfred Mazi/pixelio.de
Solarenergie hat für Anleger ihren Reiz verloren. Edelholz ist dagegen nach wie vor höchst attraktiv. Bild: Manfred Mazi/pixelio.de

Investments in erneuerbare Energien zählten viele Jahre zu den Verkaufsschlagern der nachhaltigen Finanzbranche. Kritiker der grünen Superinvestments warnten damals vor der Unberechenbarkeit von Sonne und Wind als Faktor für überzogenen Ertragsprognosen.

Heute hat sich gezeigt, dass die Wechselhaftigkeit der Politik das größere Risiko darstellt. Erst begann die deutsche Regierung, die Einspeisevergütung Schritt für Schritt abzusenken, dann folgte Spanien mit der Ankündigung, die Einkünfte aus der solaren Energieerzeugung zu besteuern. Nun hat Italien als nächster großer „Solarstaat“ eine Kürzung der Fördersätze für Photovoltaik angekündigt und dabei auch bei bereits errichteten Anlagen ab  einer Leistung von 200 Kilowatt den Förderfluss verringert. Mit anderen Worten: Investments in Erneuerbare Energien haben für Anleger massiv an Attraktivität verloren.

Ihr Niedergang hat aber auch etwas Positives, denn er zeigt, dass nachhaltige Investments, die ohne Subventionen hohe Renditen erwirtschaften, auf lange Sicht wirtschaftlich tragfähiger sind. Dies gilt auch für die Anlageklasse Wald, die viele Anleger inzwischen als Alternative zu Investments in Wind- oder Sonnenkraft betrachten.

 

Edelholz: Nachhaltige Rendite

Wald ist der subventionsfreie, schwankungsfreie Sieger unter den Sachwertinvestments. Das Edelholz, das von Life Forestry in Costa Rica und Ecuador angebaut wird, erwirtschaftet seine Rendite vor allem aufgrund von drei Faktoren: dem starken Wachstum von tropischen Bäumen, der weltweit steigenden Nachfrage nach Holz und den verlässlichen hohen Preisen, die für Teakholz auf der ganzen Welt bezahlt werden. Die Preise werden nach dem alten Gesetz von Angebot und Nachfrage auf Handelsauktionen und auf Handelsplattformen wie Alibaba.com festgelegt und nicht in Hinterzimmern von Großkonzernen und Lobbyisten.

Diese Unabhängigkeit und Transparenz macht Holzinvestments zu einem der solidesten und einfachsten Investments überhaupt – und genau diesen Charakter möchte Life Forestry in seinem Geschäftsmodell wiedergeben. Deshalb beteiligen sich die Kunden nicht an einem Blindpool oder einer Investmentgesellschaft, sondern erwerben Eigentum an Waldbeständen. Ihr Ertrag bemisst sich an der Menge von Holz, die innerhalb von 20 Jahren heranreift und an dem Kaufpreis, den diese am Ende der Laufzeit auf dem Markt erzielen. Dieses „Nettomodell“ hat Life Forestry viele Fans eingebracht, bedeutet aber auch, dass unser Unternehmen sich nicht an jedem Trend beteiligt, der von anderen Waldinvestmentanbietern getragen wird. So haben wir uns bewusst gegen das Herausgeben von CO2 Zertifikaten entschieden, weil auch der Zertifikatenhandel unter staatlichen Eingriffen leidet. Solange die Regierung Co2 Zertifikate zu Billigpreisen an die Schwerindustrie vergibt, werden Co2-Zertifikate sich niemals zu einer verlässlichen und tragfähigen Einnahmequelle für Waldinvestments entwickeln. 

Do

14

Aug

2014

Aktionsplan für Anlegerschutz

Teak-Direktinvestments - Anlegerschutz durch Transparenz. Bild: Life Forestry
Teak-Direktinvestments - Anlegerschutz durch Transparenz. Bild: Life Forestry

Nicht belastbare Angebote frühzeitig erkennen 

 

Die Insolvenz des Windparkbetreibers Prokon ist für die betroffenen Anleger ein herber Schlag, aber sie hat auch ihr Gutes: Die Regierung hat in den letzten Monaten umfassende Maßnahmen für mehr Anlegerschutz auf den Weg gebracht. Dreh- und Angelpunkt dieser Politik ist der „Gemeinsame Aktionsplan für mehr Verbraucherschutz im Finanzmarkt“, den das Bundesverbraucherministererium und das Bundesfinanzministerium im Juni 2014 vorgestellt hatten. Mit dem Maßnahmenpaket soll beispielsweise die Transparenz von Finanzprodukten verbessert und der Zugang der Anleger zu Informationen über Finanzprodukte verbessert werden. „Privatanlegern soll so ermöglicht werden, die Erfolgsaussichten einer Anlage besser einzuschätzen. Dabei soll ein ausgewogenes Verhältnis zwischen staatlicher Regulierung und Eigenverantwortung des Anlegers gewahrt werden,“ wie es auf der Webseite der BaFin heißt.

 

Life Forestry: FSC Siegel gibt Sicherheit

Life Forestry sieht in dem Aktionsplan einen wichtigen Schritt, um Anlegern die Suche nach soliden Investments zu erleichtern, sowohl in Bezug auf ihre wirtschaftliche Belastbarkeit als auch im Hinblick auf ökologische und soziale Qualitätsmaßstäbe. „Bei Waldinvestments ist die Suche einfacher, denn hier können Anleger auf das FSC Siegel achten und wissen: Diese Baumplantage wird von professioneller Hand bewirtschaftet und erfüllt ein vergleichsweise umfassendes Register an wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Qualitätskriterien. Eine solche Transparenz war bei anderen Anlageklassen bisher kaum gegeben.“ Ein weiteres Plus des Aktionsbündnisses liegt darin, Anleger besser über ihre Risikobereitschaft und Produkteignung aufzuklären. Auch eine Anlageform wie die Beteiligung an einem Windpark oder ein Direktinvestment in Wald ist nicht pauschal für jede Vermögens- oder Einkommensgröße sinnvoll. Stattdessen empfiehlt Life Forestry, im Einzelfall zu prüfen, ob eine solche Investition zur persönlichen Finanz- und Lebensplanung passt. Wer dabei Rat aus unabhängiger Quelle wünscht, erhält diesen vor allem bei Honorarberatern, die nicht an die Verkaufsprovisionen der Anbieter gebunden sind. Eine zukunftsweisende Beratungsform, die nicht zufällig vom Aktionsplan für mehr Verbraucherschutz im Finanzmarkt aktiv gefördert wird. 

Do

07

Aug

2014

Tropisches Edelholz: Natur ist der beste Ingenieur

Teakholz - am besten zertifiziertes - ist allen Kunststoffen vorzuziehen. Bild: Life Forestry
Teakholz - am besten zertifiziertes - ist allen Kunststoffen vorzuziehen. Bild: Life Forestry

Warum tropisches Edelholz verwenden, wenn es auch günstiger geht? Diese Frage motiviert alle paar Jahre hoffnungsvolle Unternehmer dazu, einen vorgeblich günstigeren, umweltfreundlichen Ersatz für Tropenholz anzubieten. Zu den typischen Beispielen zählen Möbeln aus Kunststoff (!) oder aber heimische Hölzer, die durch chemo-thermischen Prozess haltbarer gemacht werden. Gerade Umweltschützer loben solche Neuheiten, sind doch viele immer noch der Meinung, dass Tropenholz mit der unkontrollierten Abholzung von Regenwald gleichzusetzen ist. Tatsächlich existiert seit 2013 in Deutschland ein strenges Importverbot für tropisches Edelholz, das illegal abgeholzt wurde.  Das Tropenholz, das heute auf den deutschen Markt gelangt, stammt deshalb mehrheitlich aus zertifizierten Baumplantagen, wie sie von Life Forestry betrieben werden, oder aber aus Waldbeständen, die nachhaltig bewirtschaftet werden. Dennoch: Der Ruf, dass Tropenholz mit heimischen Hölzern oder anderen Baustoffen ersetzt werden muss, hält sich in Umweltschützerkreisen hartnäckig. Wer sich eingehender mit diesen „Produktinnovationen“ beschäftigt, muss jedoch häufig feststellen, dass sie alles andere als umweltfreundlich sind. 

 

Nehmen wir beispielsweise eine Edelholzsorte wie Teak, die von Natur aus widerstandsfähig und wasserabweisend ist. Weil Teakholz einen enorm hohen Anteil an Ölen und Silikonen enthält, kann es gleichermaßen unbehandelt zu Möbeln weiterverarbeitet werden. Damit zählen Möbel aus Teakholz zu den „gesündesten“ Einrichtungsgegenständen überhaupt.

 

Ganz anders sieht die Bilanz aus, wenn eine heimische Baum wie z.B. die Eiche zu einem Gartenmöbel verarbeitet wird. Um dieselbe Widerstandsfähigkeit wie bei Teakholz zu erreichen ist eine aufwendige chemische Behandlung nötig. Chemikalien, die von den Möbeln wieder an den Wohnraum abgegeben werden und das Wohnklima belasten. 

 

Auch Kunststoffe können einem Möbel aus Edelholz kaum das Wasser reichen. Zum einen liegt ihre Energiebilanz deutlich höher als die eines Holzproduktes, zum anderen wird für ihre Herstellung meist ein hoher Anteil an Rohöl verwendet. Das Entsorgen von Kunststoffmöbeln ist deutlich komplizierter als bei einem Holz, das praktisch rückstandsfrei ist. 

 

 

Die beiden Beispiele zeigen: Der Versuch, Edelholz durch andere Baustoffe zu ersetzen, führt nicht automatisch zu einem Mehr an Nachhaltigkeit, ganz im Gegenteil. Wir meinen: Die Natur ist der beste Ingenieur – und Teakholz eines ihrer Spitzenprodukte. 

Do

31

Jul

2014

Teak Step Up: Auf in die Wellen

Bodysurfing mit dem Teak Step Up von Dutch Surfboards: Teakholz aus Costa Rica
Bodysurfing mit dem Teak Step Up von Dutch Surfboards: Teakholz aus Costa Rica

 

Dass Teakholz zu den beliebtesten Hölzern für Yachten und andere Schiff mit Holzdeck zählt, ist bekannt. Seine wasserabweisende Oberfläche, die sogar Salzwasser viele Jahre standhält, macht es zu einem wertvollen Baustoff für den Wassersport, und nicht nur für Bootsfans. Eine weitere Sportart ist das Bodysurfing, eine Unterart des klassischen Surfens, bei dem die Surfer lediglich mit ihrem Körper auf den Wellen reiten. Seit einigen Jahren nutzen immer mehr Bodysurfer ein sogenanntes „Handplane“, ein abgerundetes Holzbrett, das auf der Unterseite eine kurze Finne besitzt. Der Schwimmer kann mit dem Board unterm Körper schneller in die Wellen eindringen und gewinnt beim Reiten auf dem Wellenkamm viel schneller an Fahrt als beim Bodysurfing „ohne“. Handplanes können aus altem oder neuem Holz hergestellt werden und sind so klein, dass sie bequem in jede Reisetasche passen. Da Teak im Vergleich zu anderen Harthölzern schön leicht ist, verwenden Handplane Designer das rotgoldene Holz besonders gern. Ein attraktives Beispiel hat die Life Forestry Redaktion bei dem holländischen Hersteller Dutch Surfboards aus Monrovia im Bundesstaat Kalifornien ausfindig gemacht. Die Special Edition „Teak Step Up“ eignet sich gut für mittelgroße Wellen. Für das in liebevoller Handarbeit fabrizierte Board haben die Designer von Dutchsurfboards Teakholz aus Costa Rica verwendet, das sie selber dort eingekauft haben. „Das Holz ist wunderschön. Wir haben nur EINE Teak Handplane Special Edition“, heißt es auf der Homepage. 

Mi

23

Jul

2014

Negativzinsen bedrohen Vermögen

Hervorragende Entwicklung: Sachwertinvestment Holz. Bild: Life Forestry
Hervorragende Entwicklung: Sachwertinvestment Holz. Bild: Life Forestry

 

Die Geduld der Anleger hat wie das Zinsniveau eine Talsohle erreicht. 0,5 Zinsen aufs Tagesgeldkonto? Das wurde noch zähneknirschend hingenommen, aber Negativzinsen?

Die von der EZB Anfang Juni 2014 lancierte Ankündigung, man denke über die Einführung von Negativzinsen nach, hat vor allem vermögendere Anleger in eine Zwickmühle gebracht. Viele von ihnen hatten zuletzt auf eine vorsichtige Anlagestrategie gesetzt, da bei ihnen der Vermögenserhalt im Vordergrund stand. Doch wie soll dieser gewährleistet werden, wenn man künftig fürs Geldanlegen Zinsen zahlen muss?

Betroffen könnten vor allem die vormals als sicher geltenden Anlageformen wie Staatsanleihen, Sparbriefe oder Tagesgeldeinlagen sein, die bereits jetzt vergleichsweise niedrige Zinsen abwerfen. Auch Aktien sind für viele Anleger aktuell tabu, da sie fürchten, den Zeitpunkt für einen günstigen Einstieg am Aktienmarkt verpasst zu haben. Stattdessen rücken Sachwerte, die schon während der letzten Krise stark an Beliebtheit gewonnen hatten, noch stärker in den Fokus. Mit dem Kauf  der richtigen Sachwerten können sich Anleger von der bedenklichen Zinsentwicklung abkoppeln: Wer edle Weine, Ackerland oder einen Baumbestand erwirbt, bezieht seine Rendite vor allem aus der Wertsteigerung dieser Güter. Alle drei Beispiele stehen für Güter, denen Experten aufgrund des wachsenden Bevölkerungsdrucks auch in den nächsten 10 bis 20 Jahren ein hohes Nachfragewachstum prognostizieren.

Das gilt besonders für Luxusgüter wie die besagten Weine, aber auch das von Life Forestry kultivierte Teakholz. Durch das Erstarken finanzkräftiger Eliten in Asien nimmt die Nachfrage nach Luxusprodukten nachweislich und kontinuierlich zu. Ein Trend, der besonders für Anleger mit einem langfristigen Investmenthorizont interessant ist, denn Luxusgüter leiden deutlich weniger unter Nachfrageschwankungen als Güter des täglichen Verbrauchs. Anleger, die sich für eine Investition in Bäume interessieren, sollten dabei beachten, für welche Hölzer ein etablierter und kaufkräftiger Markt besteht. Eukalyptus beispielsweise ist ästhetisch ansprechend, doch es hat weder für den Schiffsbau noch für die Möbelproduktion und die Architektur einen Stellenwert, der an das vielseitig einsetzbare Teakholz heranreicht. Darüber hinaus erzielt Teakholz im Vergleich deutlich höhere Preise. Ein Aspekt, der nicht zu unterschätzen ist, denn unter den vielzähligen Waldinvestments kann nur tropisches Edelholz aktuell Renditen erzielen, welche niedrige wirksam ausgleichen können. Die Erkenntnis, dass mit höheren Renditen auch ein entsprechendes Risiko verbunden ist, sollte dabei jedem Anleger geläufig sein.  

Mi

16

Jul

2014

Weltwaldbericht 2014: Weniger Fläche, mehr Holz

Die wichtigsten Forderungen des globalen Waldberichts der FAO gibt's als Infografik. Bild: FAO
Die wichtigsten Forderungen des globalen Waldberichts der FAO gibt's als Infografik. Bild: FAO

Es gibt heute eine Vielzahl von Organisationen, die über den Zustand unserer Wälder berichten, doch keiner ist so umfassend wie der globale Waldbericht, den die Welternährungsorganisation (FAO) seit fast 20 Jahren veröffentlich. Interessant ist auch, dass dabei nicht das Schwinden der Waldflächen das Hauptthema ist – diese Botschaft dürfte inzwischen überall angekommen sein – sondern der Mensch und der Nutzen, den der Wald für die Weltbevölkerung stiftet. Im Fokus stehen dabei zwei Fragen: Wie können wir mit der Ressource Wald verantwortlicher umgehen (so dass sie auch für spätere Generationen erhalten bleibt)? Was können wir tun, damit noch mehr Menschen vom Wald mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten profitieren können? Denn die Urbanisierung und die Entwicklung einer großen Mittelschicht in den asiatischen Ländern tragen dazu bei, dass der weltweite Bedarf nach Holz steigt – während die Waldbestände in Zukunft stagnieren oder sogar schrumpfen. Mit der Folge, dass wir mit weniger Waldfläche noch mehr Holz produzieren müssen, wie die Autoren des Berichts treffend bemerken. Doch wie soll das Zauberstück gelingen? „Eine Konsequenz aus dem Weltwaldbericht ist, dass wir mehr Baumplantagen benötigen werden, denn diese stellen die ökonomischste Form der Holzgewinnung dar. Wichtig ist dabei, dass diese nachhaltig bewirtschaftet werden, sonst wird durch die Lösung eines Problems ein neues geschaffen,” sagt Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. Aktuell bezieht die globale Holzindustrie bereits ein Drittel ihres Holzbedarfs aus Baumplantagen. 

 

Die wichtigsten Forderungen des globalen Waldberichts wurden von der FAO grafisch aufbereitet und sind in englischer Sprache abrufbar.

Mo

07

Jul

2014

Finca Santa Catarina von Life Forestry: 22 Meter in 11 Jahren

Die 11-jährigen Teakbäume auf Santa Catarina I stehen perfekt in Saft und Kraft. Bild: Life Forestry
Die 11-jährigen Teakbäume auf Santa Catarina I stehen perfekt in Saft und Kraft. Bild: Life Forestry

 

Drei bis vier Ernten pro Jahr - Bäume, die jährlich zwei Meter wachsen: Für die Bürger von Costa Rica, Ecuador und anderen tropischen Ländern ist das „Turbowachstum“ der lokalen Pflanzenwelt ganz normal. Deshalb dürfte es eigentlich keine Meldung wert sein, wenn auf der Plantage Santa Caterina von Life Forestry elfjährige Teakbäume mit einer Höhe von 22 Metern und einem Durchmesser von 28 Zentimetern gesichtet werden. Doch selbst für lokale Verhältnisse sind diese Wachstumszahlen „sehr erfreulich“, wie die Forstwirtschaftsexperten von Life Forestry, Manuel Solis und Dr. Diego Perez, bestätigen.

Wie hoch das Wachstum eines Baumbestands in einem bestimmten Jahr ausfällt, hängt vom Standort, vom Alter der Bäume, vom Wetter und anderen Faktoren ab. Über den genauen Fortschritt ihrer Baumbestände werden die Kunden von Life Forestry in einem jährlichen Wachstumsbericht informiert. Die Daten für den nächsten Bericht haben die „Baumprüfer“ im Mai 2014 gesammelt, im Rahmen eines umfangreichen Besuchs der Anbaugebiete Santa Catarina I und II, die zu den ältesten Anbaugebieten von Life Forestry zählen. Die Vermessung von elfjährigen Teakbäumen ist dabei deutlich aufwendiger als bei den jüngeren, kleineren Bäumen: Zur Berechnung der Stammhöhe müssen die Forstwirtschaftsexperten nun ein spezielles Messglas verwenden. Alle Messwerte werden in ein spezielles Bauminventar eingetragen und an die Unternehmenszentrale weitergeleitet. Darüber hinaus dienen sie als Entscheidungsgrundlage für die nächsten Pflegemaßnahmen.

Was die Teakbestände auf Santa Caterina angeht, so hat das Team Perez-Solis eine Entastung beschlossen. Auf einer Höhe von bis zu sechs Metern sollten Seitentriebe entfernt werden. Bei der Entastung geht es ähnlich wie im heimisch Obstbau darum, ein kraftvolles, gerades Wachstum zu fördern. 

Fr

04

Jul

2014

Costa Rica im Viertelfinale

Das Nationalteam von Costa Rica 2010 beim Training. Bild: Life Forestry
Das Nationalteam von Costa Rica 2010 beim Training. Bild: Life Forestry

Costa Rica schwebt im WM Glück. "Wir sind durch! Wir haben es geschafft! Giganten!", soll Costa Ricas Staatschef Luis Guillermo Solís nach dem Elfmeter-Krimi gegen HYPERLINK "http://themen.t-online.de/news/griechenland"Griechenland getwittert haben. Mit seinem Sieg gegen Griechenland am am 26. Juni 2014 hat das kleine Land in Zentralamerika sich ins Viertelfinale aufgeschwungen, nach zwei erfolgreichen Spielen gegen Uruguay und Italien. Der Quantensprung der „Ticos“ war überfällig. Es gibt kaum ein Land in Lateinamerika, dem so viel Respekt entgegen gebracht wird wie Costa Rica. Mit seinem konsequenten Engagement für eine nachhaltige Wirtschaft, seinem vergleichsweise hohen Bildungsniveau und seiner niedrigen Arbeitslosenquote kann es sich mit vielen europäischen Staaten messen. In Punkto Fußball hatte die Welt dem Vorzeigeland jedoch bisher wenig zugetraut. Schließlich hatte sich das Nationalteam bereits 1990, 2002 und 2006 für die WM qualifiziert und war stets vor dem Viertelfinale ausgeschieden. Die Fans hatten sich von der Serie der Niederlagen jedoch nie entmutigen lassen. Sie hatten „ihre“ Ticos auch bei der WM 2006 wie Sieger empfangen, nachdem Ecuador sie aus dem Achtelfinale befördert hatte. Als Costa Rica beim Spiel gegen Griechenland im Elfmeter siegte, kannte ihre Freude jedoch keine Grenzen mehr. 

 

 Auch auf den Fincas von Life Foerstry Costa Rica wurde der Aufstieg ins Viertelfinale gebührend gefeiert. Unsere Mitarbeiter leben und arbeiten in der Provinz Alajuela und fühlen sich deshalb Nationalspieler Bryan Ruiz besonders nah, der in der Region seinen Jugendjahre verbracht hat. Auch zwischen Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg und „Los Ticos“ gibt es Berührungspunkte. Als das Team an der  Qualifikation zur WM 2010 teilnahm, wohnte der gebürte Deutsche zufällig im selben Hotel. Während die Fans und Fernsehjournalisten vor dem Hotel warteten, entspannt sich eine Diskussion zwischen Lambert Liesenberg und dem Trainer des Teams über die Besonderheiten des deutschen und costaricanischen Fussballs. Es folgte eine Einladung, an einer leichten Trainingseinheit teilzunehmen, die der sportbegeisterte Liesenberg gerne annahm. Sein Trikot mit den Originalunterschriften aller Spieler hat es nach dem Sieg der „Ticos“ gegen Griechenland zu neuen Ehren gebracht. 

 

Do

26

Jun

2014

Neue Studie zur FSC Zertifizierung: Gut gegen illegale Holzimporte

 

Heimlich abgeholzt oder auf nachhaltige Weise produziert? Seit Jahren weist Life Forestry darauf hin, dass die Zertifizierung von Holz eine wichtige Signalfunktion hat: Holz, das vom FSC oder einer vergleichbaren Institution ausgezeichnet wurde, stammt aus verlässlichen Quellen und nicht aus illegalem Holzeinschlag.

Nun hat eine neue Studie vom Royal Institute of International Affairs in Großbritannien bestätigt, dass eine Zertifizierung das Risiko von illegalen Holzimporten senkt. In der Studie ging es vor allem um die Frage, wie die Verwendung von illegal geschlagenem Holz in der Möbelproduktion verhindert werden kann, besonders in den großen Produktionszentren in Asien, welche die Mehrheit der Möbel für den EU Markt produzieren. Für diesen hat die EU Regierung bereits 2013 ein Importverbot verhängt, das die Einfuhr von Holz und Holzerzeugnissen ohne Herkunftsnachweis verhindert.

Die Studie vom Royal Institute ist vor allem für Anleger, die zertifizierte Baumbestände besitzen, positiv zu bewerten: Wenn das Holz der Anleger nach Ablauf der Investitionsphase auf den Markt gebracht wird, können sie sicher sein, dass ihre Bäume problemlos auf dem EU-Markt verkauft werden können. Tatsächlich ist die Nachfrage nach Holz, das mit dem FSC® Siegel ausgezeichnet wurde, seit der Einführung des Verbots bereits gestiegen. In Belgien beispielsweise hat sich das Angebot an FSC® zertifiziertem Holz verdreifacht, in anderen Industriestaaten dürften ähnliche Tendenzen zu beobachten sein. Das ist nicht nur für Holzeigentümer gut, deren zertifizierte Baumbestände bei steigender Nachfrage an Wert zulegen, sondern auch für die globale Öko-Bilanz: Die steigende Nachfrage nach Holz mit dem FSC® Siegel erhöht den Anreiz, immer mehr Holz nach den Kriterien einer ökologisch und sozial verantwortungsbewussten Forstwirtschaft anzubauen.

Mi

18

Jun

2014

Die Hälfte aller Baumarten ist gefährdet

 

Weltweit gibt es 8000 verschiedene Baumsorten, von der 5 Zentimeter kleinen Krautweide bis zum Mammutbaum, dessen größter Vertreter, „General Sherman“ genannt, 83 Meter misst. Die Fülle ihrer Blattformen und -farben, Rindenmuster, Blüten und Früchte sprengt jeden Biologieunterricht und ist besonders für Besucher tropischer Regenwälder ein unvergessliches Erlebnis. Genau diese Vielfalt ist jedoch in ihrem genetischen Bestand bedroht, wie es in einem kürzlich veröffentlichten Bericht der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) heißt.

 

Die Hälfte aller weltweit bekannten Baumarten ist demnach in Gefahr, weil immer mehr Wald in Weide- und Farmland umgewandelt wird. Auch Abholzung und die Auswirkungen des Klimawandels führen dazu, dass immer mehr Baumarten aussterben. Der FAO-Direktor für Forstwesen, Eduardo Rojas-Briales, fasste zusammen, welche Folgen dieser Verlust für unsere Gesellschaft hat: „Die Wälder liefern Nahrung, Rohstoffe und andere lebenswichtige Güter. Diese Leistungen können wir nur dann abschöpfen, wenn es gelingt, die genetische Vielfalt der Bäume zu schützen.“


Die FAO rief dazu auf, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Biodiversität von Wäldern zu schärfen. Der Bericht wurde von der FAO 2014 zum ersten Mal veröffentlicht und ist aus Sicht von vielen Umweltschützern überfällig: Seit Jahrzehnten wird in der Öffentlichkeit über das Artensterben in der Tierwelt berichtet, während das Bewusstsein für das Aussterben von Baumarten noch sehr gering ist.

Fr

06

Jun

2014

Nachhaltige Geldanlagen legen wieder kräftig zu

 

Life Forestry kommentiert den neuen Marktbericht vom Forum Nachhaltige Geldanlagen

 

Um satte 12 Prozent wuchs der Markt für nachhaltige Investments seit dem letzten Jahr in der D.A.C.H.-Region, viel schneller als der konventionelle Finanzmarkt, der gerade einmal auf sieben Prozent kam. Das ist die Bilanz des Forums Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG), einem Dachverband für ethisch-ökologische Investments, der einmal im Jahr den „Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen“ veröffentlicht. Dabei wird das Anlageverhalten von institutionellen Investoren wie Banken und Versicherungen, aber auch von Privatanlegern analysiert, die ethisch-ökologisch investieren. Zu ihnen zählen alle Anleger, die in ihrem Anlageprozess nicht nur finanzielle Kennzahlen, sondern auch ökologische und soziale Prinzipien anwenden. Die Kunden von Life Forestry befinden sich demnach in guter Gesellschaft: Im deutschsprachigen Raum wird inzwischen ein Anlagevolumen von 134,5 Milliarden Euro nachhaltig investiert, wie der Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2014 zeigt. „Vor allem institutionelle Investoren legen bei ihrer Vermögensverwaltung Wert auf nachhaltige Anlagekriterien“, hebt FNG-Geschäftsführerin Claudia Tober hervor. „Aber auch die privaten Anleger sind mit Marktanteilen von 41 Prozent in der Schweiz sowie 25 Prozent in Deutschland und immerhin 14 Prozent in Österreich von Bedeutung.“ 


Als wichtigste Anlagestrategie gilt dabei die Verwendung von Ausschlusskriterien. Für nachhaltig orientierte Anleger in Deutschland stehen hier der Handel und die Produktion von Waffen an erster Stelle, gefolgt von Glücksspiel, Tabak und Pornografie. Neu auf der Liste der 10 führenden Ausschlusskriterien sind Verstöße gegen national und international geltendes Arbeitsrecht, kontroverse Wirtschaftspraktiken wie z.B. Korruption und sowie die Gentechnik. 

 

Bedauerlich ist, dass der Bericht keine Angaben zu den Themenfeldern beinhaltet, in die verantwortungsbewusste Anleger investieren. So ist die wachsende Beliebtheit von Waldinvestments zwar bekannt, aber es wäre interessant zu erfahren, welches der drei untersuchten Länder auf diesem Gebiet am Stärksten engagiert ist. Das sagt auch Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg. Der aus Baden-Württemberg stammende Waldinvestmentexperte ist sich jedoch sicher: „Deutschland hat gute Karten, um auf Platz 1 zu landen. Es gibt kaum ein Land auf dieser Welt, wo Wald und Produkte aus Holz so hoch geschätzt werden wie in der Bundesrepublik.“  

Mi

28

Mai

2014

Was Teakholz und alten Whisky verbindet

Gilt für schottischen Single Malt Whisky genauso wie für Teak von Life Forestry: Je älter, desto besser.
Gilt für schottischen Single Malt Whisky genauso wie für Teak von Life Forestry: Je älter, desto besser.

Wer beim Kauf eines Teakholz-Investments auf Qualität achtet, kann auch die vergleichsweise lange Anlagedauer von 20 Jahren ruhig verstreichen lassen. Ähnlich wie bei einem guten Whiskey  Nicht nur die hohe Qualität, auch die Anlagedauer verbindet Teakholz und Whiskey.  

 

Wenige Holzarten werden so stark an ihrer Qualität gemessen wie Teakholz. Mit seiner hochwertigen Anmutung und einzigartigen Farbe erzielt es am Holzmarkt konstant Höchstpreise. Doch auch beim König der Edelhölzer treten große Qualitätsunterschiede auf. Ähnlich wie beim Whiskey-Handel erzielen nur Produkte, die an die Spitzenqualität ihrer Klasse heranreichen, wirklich gute Preise. Life Forestry rät Edelholz-Anlegern deshalb, sich mit den wichtigsten Qualitätstreibern von Teakholz vertraut zu machen, statt beim Investieren lediglich auf den Preis zu achten.

 

In der Qualitätsfrage gilt für Teakholz dieselbe goldene Regel wie für alle Edelhölzer: Anbaumethode, Standort, Saatgutqualität und forstwirtschaftliches Management haben den größten Einfluss darauf, wie hoch Ihre Teakholzernte bewertet wird. Wenn diese drei Faktoren stimmen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie mit Ihrem Investment exzellente Preise erzielen werden. 

 

Welches die beste Anbaumethode für Teakholz ist, darüber wird in Deutschland gerne und häufig diskutiert. Internationale Experten für Waldinvestments präferieren  das seit Jahrhunderten in Burma und Indien bewährte Plantagenmodell, das auch von Life Forestry praktiziert wird. Bei diesem Modell können sich die sehr lichthungrigen Teakbäume ohne Überschattung durch andere Bäume frei entfalten und erhalten ein Optimum an Pflege, Nährstoffen und Feuchtigkeit. Baumplantagen bieten somit die besten Voraussetzungen für ein hohes Qualitätsmanagement von Teakholzinvestments – das bestätigen auch Experten aus den Niederlanden, wo Investoren über eine langjährige Erfahrung mit Teakholzplantagen verfügen: „Plantagen haben eine höhere Qualität und einen gleichmäßigeren Ertrag“, berichtet das European Tropical Forest Research Network (ETFRN). 

 

Teakholz zählt übrigens zu den ganz wenigen Edelhölzern, die überhaupt auf Plantagen gedeihen und in fast allen tropischen Regionen der Welt erfolgreich angebaut werden. „Tectona Grandis“, so sein lateinischer Namen, wird deshalb oft für anspruchslos gehalten. In Bezug auf seine Wachstumsbedingungen ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Die Temperaturen der Anbauregion sollten im Durchschnitt bei 22 bis 27 Grad Celsius liegen und eine Niederschlagsmenge von 1.500 bis 3.000 Millimetern im Jahr aufweisen, mit einer Trockenzeit von drei bis fünf Monaten. Darüber hinaus muss sollte der Boden nährstoffreich sein, nicht zu feucht und nicht zu trocken, und selbstverständlich sollten Regionen mit einer Anfälligkeit für Stürme und Überschwemmungen vermieden werden. 

 

„Unerfahrene Forstwirte unterschätzen, wie massiv die Wahl eines geeigneten Standorts die Entwicklung der Bäume und ihren Wert beeinflusst“, betont Dr. Diego Perez. Der Forstwirtschaftsingenieur leitet die Plantagen von Life Forestry auf Costa Rica und hat seine Dissertation über Teakholzplantagen in dem waldreichen Tropenstaat veröffentlicht. „Ein Standort der Qualitätsstufe I ergab einen 67 Prozent höheren Netto-Kapitalwert als Qualitätsstufe II und war sechs mal höher als Standorte der Qualitätsstufe III“, berichtet Perez.

 

Anspruchsvolle Anbieter achten nicht nur darauf, für ihre Anleger die besten Standorte zu sichern, sondern bearbeiten und düngen die Böden, bis sie ideale Wachstumsbedingungen bieten. Nun kann der dritte Qualitätsfaktor – das Saatgut –zum Einsatz kommen. Life Forestry legt dabei Wert darauf, dass die Samen für seine Teaksetzlinge von den führenden Lieferanten aus Costa Rica stammen, die seit Jahrzehnten Teakholzsamen nach den höchsten Qualitätsmaßstäben züchten. In manchen Ländern wird dabei auch gentechnisch verändertes Saatgut eingesetzt – eine Praxis, die das eidgenössische Unternehmen kategorisch ablehnt. Zum einen hat sich Life Forestry im Rahmen seiner FSC®-Zertifizierung dazu verpflichtet, kein gentechnisch manipuliertes Saatgut einzusetzen. Zum anderen führen gentechnische Eingriffe häufig dazu, dass ein genetischer Vorteil durch den Verlust einer anderen Stärke – etwa der besonders hohen Schädlingsresistenz von Teakholz – verloren geht. Der Erhalt dieser ursprünglichen Widerstandskraft zeichnet aber den forstwirtschaftlichen Ansatz von Life Forestry aus. Qualität bedeutet manchmal eben auch, auf das Bewährte zurückzugreifen. 

Fr

23

Mai

2014

Life Forestry: Putin und Freunde zerstören Wald für Luxusvillen

Der Umweltaktivist Suren Gazaryan kritisiert die Bauaktivitäten im westlichen Kaukasus.
Der Umweltaktivist Suren Gazaryan kritisiert die Bauaktivitäten im westlichen Kaukasus.

Man muss kein Umweltschützer sein, um zu wissen: Das rücksichtslose Abholzen alter Wälder ist heutigen Zeiten kein Kavaliersdelikt mehr. Es ist das Gegenteil einer zukunftsgewandten Forstwirtschaft, die Holzverbrauch und Holzproduktion in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen sucht. Vladimir Putin sieht dies offenkundig anders: Internationale Medien berichten, dass der russische Präsident und seine Entourage sich riesige Bestände von Land und Waldbeständen angeeignet haben – um darauf Luxusvillen, Skiresorts und Minen zu bauen.

 

Betroffen ist eine Region im westlichen Kaukasus mit 2.000 Hektar unberührtem Wald und in unmittelbarer Nähe zur Küste des Schwarzen Meers. Die an einzigartigen Ökosystemen reiche Region stand bislang unter Naturschutz und beinhaltet Stätten, die aufgrund ihrer Schönheit und Integrität zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt wurden. Unter Putins Regierung wurde die Schutzverfügung jedoch so gelockert, dass der Präsident das Land nun ungehindert mit Villen überziehen kann.

 

„Das sind keine Wohnhäuser mehr, das sind Paläste“, kommentiert Suren Gazaryan, international bekannter Umweltakivist und preisgekrönter Zoologe, die Bauaktivitäten inmitten des Naturparadises. Der aus dem russischen Krasnodar stammende Gazaryan ist bei Putins Regierung wohl bekannt, weil er seit den 90er Jahren für den Schutz der Wälder in Russland eintritt und sich dabei regelmäßig staatlichen Angriffen und Verfolgung aussetzt. Sein mutiges Eintreten gegen die unkontrollierte Abholzung der Urwälder im West Kausasus hat erst im April 2014 zur Auszeichnung mit dem Goldmann Umweltpreis geführt, dem weltweit wichtigsten Preis für Umweltaktivisten. Der mit 175.000 Dollar dotiert Preis wird an Bürger verliehen, die sich dauerhaft und wirksam für den Schutz der natürlichen Ressourcen einsetzen, häufig unter einem hohen persönlichen Risiko.

 

„Ich bin der Überzeugung, dass das Umweltbewusstsein in Russland in den letzten Jahren eher gesunken ist, denn seit Jahren verbreitet die Propaganda, dass Umweltaktivisten Agenten des Westens sind, die von Auftraggebern außerhalb Russlands gesteuert werden,“ sagte Gazaryan in einem Interview mit dem US-Journal Treehugger

Do

15

Mai

2014

Life Forstry: Auf zum Lagerplatz von La Aldea

Bild: Life Forestry
Bild: Life Forestry

 

Nach der Ausforstung stapeln sich überall an den Versorgungswegen von „La Aldea” die Baumstämme. Der Boden ist hier fest genug, um für den Transport einen Traktor einzusetzen. Dieser kann bis zu sechs Stämme auf einmal zum Lagerplatz schleifen. Sobald die kommerzielle Zwischenausforstung auf der Life Forestry Plantage „La Aldea” abgeschlossen ist und die genauen Holzmengen und -qualitäten feststehen, kann der Abtransport durch den Käufer erfolgen.

Mi

07

Mai

2014

Edelholz von Life Forestry: Rohstoff, aber ohne Spekulationsproblem

Teakbäume wachsen - im Unterschied zu manch anderem Sachwert - ständig weiter. Bild: Life forestry
Teakbäume wachsen - im Unterschied zu manch anderem Sachwert - ständig weiter. Bild: Life forestry

 

Was Holz von anderen Rohstoffinvestments unterscheidet

 

Der Zusammenhang zwischen der Spekulation auf Lebensmittel und extremen Preisanstiegen bei Mais, Getreide und anderen landwirtschaftlichen Rohstoffen scheint sich immer mehr zu bewahrheiten. Viele renommierte Wirtschaftsblätter, darunter auch die Wirtschaftswoche, berichteten über eine neue Analyse des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, die diesen Zusammenhang erneut bestätigt. Für die Bewohner von Entwicklungs- und Schwellenländern sind solche Preissprünge besonders schwierig aufzufangen, da sie bereits unter normalen Marktbedingungen ein Großteil ihres Einkommens für Lebensmittel einsetzen. Viele Anleger haben sich deshalb aus dem Geschäft mit der Lebensmittelspekulation zurückgezogen. Doch wie steht es um den Rohstoff Holz? Besteht die Gefahr, dass sich in diesem Markt ähnliche Probleme entwickeln wie bei Mais und Sojabohnen? 

 

Tatsache ist ja, dass Holz neben den fossilen Brennstoffen Öl und Gas der drittwichtigste Rohstoff der Welt ist. Als nachwachsender Rohstoff kann es theoretisch in unbegrenzter Menge produziert werden. Deshalb kommt es für viele Anleger überraschend, dass Holz keine Ware ist, die im großen Stil an Börsen gehandelt wird. Zumindest verwundert das auf den ersten Blick. Denn bei genauerem Hinsehen dürfte jedem klar sein, dass selbst industriell produziertes Holz viel zu langsam wächst, um sich für schnelle, spekulative Geschäfte zu eignen. Im Gegenteil: Wenn Bauminhaber das Gefühl haben, der aktuelle Marktpreis liege nicht hoch genug, so können sie die Holzernte problemlos um Monate oder sogar Jahre verschieben. In der Zwischenzeit wachsen die Bäume weiter und nehmen an Volumen und Wert weiter zu. Als Anbieter von Direktinvestments in Wald bietet Life Forestry seinen Waldinvestoren die Möglichkeit, den Zeitpunkt des Verkaufs individuell zu bestimmen. 

 

Lambert Liesenberg von Life Forestry bringt das Thema „Rohstoffinvestments“ auf den Punkt: „Beim spekulativen Handel mit Mais oder Weizen entsteht der Wertzuwachs dadurch, dass die Ware hundertfach verkauft wird und der jeweilige Besitzer einen Preisvorteil realisiert. Beim Rohstoff Holz erwirbt der Investor junge Bäume, die er bis zu 20 Jahre in seinem Besitz behält und dann gewinnbringend verkauft. Hier entsteht ein echter Substanzwert, in den Anleger ohne die Schwankungen und spekulativen Effekte eines klassischen Rohstoffinvestments investieren können.“ 

Di

29

Apr

2014

Life Forestry: Tierische Hilfe bei der Ausforstung

Carlos und Charly, die beiden Arbeitsochsen von Life Forestry auf der Plantage „La Aldea“
Carlos und Charly, die beiden Arbeitsochsen von Life Forestry auf der Plantage „La Aldea“

Keine Ausforstung ohne Carlos und Charly: Die beiden Arbeitsochsen von „La Aldea“ sind bei diesem Ereignis unverzichtbar, sie schleppen die ausgeforsteten Bäume von den Parzellen zu den internen Versorgungswegen. Die vierbeinigen Kraftpakete können sich auch auf weichem Untergrund bewegen, wo schwere Transporter wie Trecker oder Vans einsinken würden. In den ländlichen Regionen Costa Ricas werden Ochsen noch heute häufig für land- und forstwirtschaftliche Aufgaben eingesetzt.

Fr

25

Apr

2014

Wohnen und Arbeiten im Holzhochhaus

LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus, Bild: Thomas Knapp
LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus, Bild: Thomas Knapp

Life Forestry berichtet über die Renaissance des Baustoffs Holz

 

Energieffizient, umweltfreundlich, wohlriechend, schön: Wohl kaum ein Baustoff kann sich in punkto Beliebtheit mit Holz messen. Und doch gibt es Bereiche, wo Holz in unserer Vorstellung an seine Grenzen stößt. Zum Beispiel beim Bauen in die Höhe: Stabile Hochhäuser, so die gängige Meinung, brauchen biegsamen Stahl in Verbindung mit Beton, um Menschen über viele Etagen hinweg sicheren Halt zu geben. Holz kam uns dabei allenfalls als dekorativer Stoff für Wände und Fensterrahmen in den Sinn. Diese Vorstellung wird zunehmend durch innovative und mutige Pioniere wie Professor Hermann Kaufmann, Experte für Entwerfen und Bautechnik an der Technischen Universität München, in Frage gestellt. Der Experte für Holzbau hat den im österreichischen Dornbirn errichteten LifeCyle Tower konzipiert und damit das erste Holzgebäude im deutschsprachigen Raum geschaffen, das acht Stockwerke erreicht. Zwar kommt die Konstruktion nicht ganz ohne Beton aus, aber es gibt bereits Beispiele für Holztürme, die zu 100% aus dem natürlichen Baustoff bestehen. Das bekannteste Beispiel ist der „Timber Tower“ in London, der weltweit als das höchste Wohngebäude aus Holz gilt. 

 

Das Thema „Brandrisiko“ bereitet den Architekten dabei weniger Sorgen, als man auf den ersten Blick annehmen könnte, wie die Zeitschrift Der Spiegel kürzlich berichtete. Denn für die Stabilität von Hochhäusern ist entscheidend, wie lange die Stützbalken ein Feuer überstehen – und hier schneidet Holz deutlich besser ab als Stahl, der bei hohen Temperaturen schnell zu Schmilzen beginnt. Life Forstry nimmt den neuen Trend zur Holzarchitektur zum Anlass, über die Eigenschaften von Teak als Bauholz zu berichten, das vor allem in Thailand und Indien in grossem Stil verbaut wird.  

Do

17

Apr

2014

Bio-Teak ersetzt Wild-Teak

Jeder kennt die Situation aus dem Supermarkt: Jahrelang wurde dort ohne Bedenken Wildlachs verkauft, bis dieser fast vom Aussterben bedroht war. Inzwischen wird Lachs aus Aquakulturen deutlich häufiger verkauft als Wildlachs – und man darf hoffen, dass sich die Wildlachsbestände von der rücksichtslosen Ausbeutung der letzten Jahrzehnte erholen können. Ähnlich ernst, wenn auch weniger bekannt ist die Situation von Teakholz. Der Teakbaum stammt ursprünglich aus Indonesien und verbreitete sich von dort nach Thailand, Indien und viele andere Länder. Heute sind die Bestände von Naturtteak so stark dezimiert, dass immer mehr Länder mit wilden Teakbäumen Exportverbote verhängt haben. Stattdessen werden Teakbäume heute auf Plantagen angebaut – diese liefern bereits 80 Prozent des weltweit verkauften Teakholzes. 

 

 

Das Umschwenken von Naturteak auf Teakholzforste kann natürlich ökologische und soziale Probleme mit sich bringen. Deshalb sollten Anleger vor der Wahl eines Investments prüfen, ob sie in auch in „Bio-Teak“ investieren – Teakholzforste, die nach den Kriterien einer nachhaltiger Forstwirtschaft bewirtschaftet werden. Life Forestry garantiert jedem seiner Kunden, dass die von ihnen erworbenen Teakholzforste vom FSC® zertifiziert werden, der strengsten Einrichtung unter den „Waldprüfern.“ Das hat mehrere große Vorteile: Teakbäume wachsen auf Baumplantagen deutlich schneller als ihre Artgenossen im Urwald, binden mehr CO2 und können auch schon mit 20 Jahren eine Schönheit und Widerstandsfähigkeit erreichen, die auch das Plantagenteak zu einem stark gefragt Holz macht. Eine echte Win-Win-Situation also. 

Mi

09

Apr

2014

Life Forestry warnt vor Trendhölzern

Für Teakholz besteht auch langfristig hohe Nachfrage auf dem Weltmarkt.
Für Teakholz besteht auch langfristig hohe Nachfrage auf dem Weltmarkt.

Langfristige Nachfrage gefährdet

 

Seit Jahren sind sie der grosse Hype der Möbelwelt: Tische und Stühle aus Sheeshamholz, auch „indischer Palisander“ genannt. Sheesham ist ein schönes Holz und es spricht nichts dagegen, die eigene Wohnung damit zu verschönern (natürlich vorausgesetzt, die Sheesham-Bäume wurden auf nachhaltigen und zertifizierten Plantagen angebaut). Eine andere Sache ist es, in Sheesham und andere „Trendhölzer“ zu investieren. So beliebt das Holz aktuell sein mag: Bei einem modernen Waldinvestment geht es um Anlagehorizonte von bis zu 20 Jahren. So viel Zeit ist nötig, damit ein tropischer Baum die Erntereife erreicht und zu hochwertigen Möbeln, Parkett oder Holzverkleidungen verarbeitet werden kann. Bei einem wenig bekannten Holz wie Sheesham ist es aber schwer vorhersehbar, ob zu diesem Zeitpunkt noch Möbel aus Sheesham gefragt sein werden. 

 

Für die Investment- und Forstwirtschaftsexperten von Life Forestry war deshalb von Anfang an klar, dass der Teakbaum für ein nachhaltiges Investment mit langfristiger Perspektive am Besten geeignet ist. Natürlich hat auch Teakholz in Europa seine Modewellen erlebt, angefangen in den 70er Jahren bis zu seinem jüngsten Comeback. Aber Europa ist nur ein vergleichsweise kleiner Markt: Der Nachfragesog geht vor allem von den wachsenden Käuferschichten in China und Indien aus, wo Teakholz seit Jahrhunderten als Luxus- und Kulturgut gehandelt wird. Entsprechend gross ist ihr Einfluss an den globalen Holzmärkten. In Lateinamerika managen indische Händler beinahe das komplete Teak-Angebot, das nach Indien exportiert wird. Das berichten auch die Forstwirtschaftsexperten von Life Forestry, die mit den Handelsplätzen nahe unseren Fincas (Costa Rica und Ecuador) bestens vertraut sind.  

Mi

02

Apr

2014

Exportstopp für natürliches Teakholz

Teakplantage Santa Maria von Life Forestry in Ecuador.
Teakplantage Santa Maria von Life Forestry in Ecuador.

Life Forestry begrüsst Schutzmassnahme für „Burma Teak“ 

 

Der Monat April bedeutet einen grossen Einschnitt für den Handel mit Teakholz: Im April tritt im Staat Myanmar ein Exportverbot für wild wachsendes Teakholz in Kraft, das berühmte „Burma Teak“, welches seit Jahrhunderten zu den begehrtesten Hölzern der Welt zählt. Diese Entscheidung bedeutet, dass der letzte grosse Lieferant für Naturteak seine Tore schliesst, zumindest solange, bis sich die Waldbestände in dem südostasiatischen Staat erholt haben.

 

Über Jahrzehnte hinweg wurden die Teakwälder von Myanmar abgeholzt, ohne für eine ausreichende Aufforstung zu sorgen. Ähnliche Szenarien hatten sich in Indien, Thailand und anderen Staaten in Südostasien abgespielt, wo Naturteak bereits in den 80er Jahren aus dem internationalen Handel genommen wurde. Zuletzt hatte der Staat Myanmar 283.000 Kubikmeter wildes Teakholz pro Jahr abgeholzt, das entspricht einem Sechstel des globalen Teakholzmarkts. Die neue Regierung von Myanmar will nun dem Beispiel ihrer Nachbarn folgen und die kostbaren Teakwälder besser schützen. Von dem Exportverbot profitieren nicht nur für die natürlichen Teakwälder von Myanmar.

 

Experten aus Industrie und Handel sind überzeugt, dass Holzhändler nun verstärkt Teakholz aus nachhaltigen Baumplantagen kaufen werden. Denn Teakholz ist ein Holz, das Indien, China und anderen asiatischen Ländern über eine jahrhunderte alte Tradition verfügt und auch heute als begehrtes Prestigeobjekt gilt. Nicht zuletzt, weil Teakholz eines von ganz wenigen tropischen Harthölzern ist, die sich auf Plantagen kultivieren lassen. „Aufgrund der starken Nachfrage aus Asien war der Teakholzmarkt schon vor dem Exportverbot von Myanmar unterversorgt. Doch nun entsteht eine große Lücke im Markt, die Teakholzproduzenten wie Life Forestry neue Chancen erschließen kann“, sagt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer der Life Forestry Switzerland AG.

 

Für die Kunden von Life Forestry Teakbäume wiederum kann die neue Situation im Markt dazu führen, dass der Wert ihrer Teakbaumbestände noch stärker steigt als bisher angenommen. In den vergangenen Jahren waren die Preise für Teakholz im Durchschnitt um knapp sechs Prozent gestiegen.

 

Über die Bedeutung des Holzhandels für die Wirtschaft von Myanmar

 

 

Do

27

Mär

2014

Life Forestry: Jeden Baum erfassen, vermessen, kennzeichnen

Zehn Jahre alte Aluplakette mit Baumnummer auf einer Teakplantage von Life Forestry. Bild: Life Forestry
Zehn Jahre alte Aluplakette mit Baumnummer auf einer Teakplantage von Life Forestry. Bild: Life Forestry

Früher waren Ausforstungen vor allem ein körperlicher Kraftakt. Bei Life Forestry beinhaltet diese Aufgabe viel Konzentration und Umsicht: Alle ausgeforsteten Teakbäume werden akribisch vermessen und mit der dazugehördenden Baumnummer aufgelistet. Manche haben nach 10 Jahren bereits einen Durchmesser von 40 Zentimetern erreicht. Damit die Individualisierung bis zum Verkauf gewährleistet ist, wird die individuelle Baumnummer nach dem Fällen  an den Baumstamm genagelt. Das Foto zeigt eine über zehn Jahre alte Aluplakette mit Baumnummer.

Mi

26

Mär

2014

Life Forestry: Erste Ausforstungen auf La Aldea begonnen 

Die Teakplantage La Aldea von Life Forestry liegt in Costa Rica. Bild: Life Forestry
Die Teakplantage La Aldea von Life Forestry liegt in Costa Rica. Bild: Life Forestry

Im Februar 2014 haben die Waldarbeiter der Life Forestry Group mit der kommerziellen Ausforstung der 10-jährigen Teakplantage „La Aldea“ in Costa Rica begonnen. Bei dieser forstwirtschaftlichen Massnahme werden die stärksten Bäume einer Parzelle ausgewählt und alle Bäume entfernt, die das Wachstum dieser „Champions“ beeinträchtigen.  Die geernteten Bäume werden anschliessend entastet, zu Rundholz verarbeitet und an lokale Holzhändler verkauft. Das Holz des Teakbaums ist so hart und wasserabweisend, dass auch das Jungholz begehrt ist. Aus den schlanken Stämmen werden Pfosten, Pfähle, Zäune und andere Holzprodukte gefertigt, die starken Witterungsbedingungen trotzen müssen. Die Ausforstung der Jungbäume bedeutet für die Life Forestry Mitarbeiter eine Herausforderung: Die Bäume müssen so gefällt werden, dass die übrigen Teakbäume nicht beschädigt werden.  Life Forestry Forstdirektor Dr. Diego Perez und Forstingenieur Manuel Solis Corrales markieren zuvor die betreffenden Teakbäume.

Fr

21

Mär

2014

Life Forestry: Klare Worte zum Tag des Waldes von Phillipp zu Guttenberg

International Day of Forests Logo

Pünktlich zum Tag des Walds erschienen reihum Interviews mit Deutschlands wohl prominentestem Waldbesitzer, Phillipp Franz zu Guttenberg. Guttenberg ist privat ein bekennender Naturliebhaber, doch wenn er öffentlich über Wald spricht, dann hält er es mit gesundem Realismus: Wald ist nicht nur Erholungsraum, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor – und erfolgreiche Forstwirtschaft bedeutet für den Forstwirt, beide Ziele in Einklang zu bringen: „Als private Waldbesitzer haben wir uns dem multifunktionalen Wald verschrieben: Wir wollen die Natur als unsere Produktionsgrundlage erhalten, wirtschaftlich erfolgreich sein und Erholungsbedürfnisse bedienen,“ teilte der 40-jährige der Zeitung Die Welt mit. Ökologie und Ökonomie im Verbund: Nach diesem Prinzip werden auch die Teakholzforste von Life Forestry bewirtschaftet. Mit einem Unterschied: Die von Life Forestry gepflanzten Bäume entstehen in Costa Rica und Ecuador, und zwar fern von den großen Ballungsgebieten. Auf den Schutzflächen, welche die Fincas großzügig umgeben, gibt es keine Wanderwege oder Picnictische, dieser Erholungsraum ist exklusiv für die Pflanzen und Tieren gedacht, die sich um die Anbauflächen herum angesiedelt haben: Frösche, seltene Vögel, bunte Insekten, Leguane und viele der Pflanzen, die in unseren Breitengraden Wohnzimmer und Büros verzieren. Die Kunden von Life Forestry freut beides: Die grüne Rendite, die ihre Bäume Jahr für Jahr erwirtschaften, und die Reichtümer der sie umgebenden Natur. Philipp zu Guttenberg bringt es auf den Punkt: „Der Wald ist das schönste Investment der Welt.“

Mi

19

Mär

2014

Was spricht gegen Naturteak? Warum Life Forestry Teakplantagen befürwortet

Life Forestry Naturschutzzone
Auch rund um Teak-Plantagen werden Naturschutzzonen eingerichtet. Bild: Life Forestry

Wer sich zum ersten Mal mit Teakholz als Anlagemöglichkeit befasst, wird schnell feststellen: Es gibt Teakholz, das auf freier Wildbahn wächst, und es gibt Teakholz, das auf Plantagen angebaut wird – und das „wilde“ Teak erzielt am Markt viel höhere Preise. Sollte man also besser in Naturteak investieren? Dagegen sprechen mehrere Gründe: Zum einen sind Wälder mit Naturteak mehrheitlich in staatlichem Besitz, so dass sie für Privatanleger gar nicht zugänglich sind. Zum anderen gehen unsere globalen Bestände Wild-Teak schon lange der Neige zu, weshalb der Handel mit Naturteak zunehmend verboten wird. 

 

Life Forestry: Mit Plantagen die Naturwälder schützen

Ronnie de Camino Velozo, Direktor der forstwirtschaftlichen Forschungseinrichtungn CATIE aus Lateinamerika, liefert erschreckende Zahlen: „Das gesamte geschätzte Defizit an hochwertigen Tropenhölzern wird im Jahr 2050 bei 100 Millionen Kubikmetern liegen.“ Dazu kommt, dass diese Baumbestände sich trotz Schutzmaßnahmen zu langsam erholen, um den wachsenden Bedarf nach dem hochwertigen Holz zu befriedigen. Denn auch die wachsende Mittelschicht in China und Indien will sich Möbel und Parkettböden aus Teak zulegen  – und zwar jetzt und nicht erst in zwei bis drei Generationen. Das muss man nicht gut finden, aber ändern werden wir an diesem Trend so schnell nichts. Besser ist es, die letzten wilden Teakwälder zu schützen und Asien mit Teakholz zu versorgen, das von Menschenhand angebaut wurde. Es geht also nicht um das „Ob“ von Baumplantagen, sondern um das „Wie“: Werden die Bäume auf riesigen Anbauflächen ohne Raum für Mensch und Natur angebaut oder auf Plantagen, die nach den Kriterien einer nachhaltigen Forstwirtschaft gepflegt werden? Wir sind stolz darauf, dass auf den Fincas von Life Forestry Unternehmertum und ökologisch-gesellschaftliche Verantwortung eine gute Balance gefunden haben. Das befürworten übrigens auch die Kunden von Life Forestry, die ihre Baumbestände im letzten Jahr besucht haben.  

Mi

12

Mär

2014

Edelholz oder doch Nutzholz? Life Forestry Forstdirektor erklärt den Unterschied

Teakholz der höchsten Qualitätsstufe von Life Forestry ist „Edelholz“. Bild: Life Forestry
Teakholz der höchsten Qualitätsstufe von Life Forestry ist „Edelholz“. Bild: Life Forestry

„Edelholz“ ist eines dieser Wörter, unter denen sich jeder etwas vorstellen kann. Es signalisiert unmissverständlich: Hier geht es um besonders schönes, hartes und langlebiges Holz. Zumindest auf den ersten Blick. Denn häufig kommt es vor, dass kluge Marketingleute mit diesem Namen Geldanlagen dekorieren, die mit Edelholz nichts zu tun haben. 

 

Investments in Eukalyptus beispielsweise werden als Edelholz verkauft, obwohl Eukalyptus in tropischen Ländern so inflationär vorkommt wie bei uns die Buche oder der Ahorn. Seine einzige Verwandschaft mit den echten Edelhölzern besteht aber darin, dass er aus den Tropen kommt und sein Holz besonders hart ist. „Im Verkauf erzielt Eukalyptus nur ein Bruchteil der Preise, die echtes Edelholz einbringt, weil es sich dabei um ein sogenannten Nutzholz handelt,“ sagt auch Forstwirtschaftsingenieur Dr. Diego Perez aus Costa Rica, der die Teakholz-Plantagen von Life Forestry als forstwirtschaftlicher Experte betreut. 

 

Für tropische Forstwirte liegt der Unterschied zwischen Edel- und Nutzholz natürlich auf der Hand. Doch woran können Anleger „echte“ Edelhölzer erkennen, die eine entsprechend hohe Rendite erzielen? Der Investmentexperten Andreas Rühl, Autor von „Investieren in Edelhölzer“ zählt ausschließlich den Teakbaum und die Robinie zu den Edelhölzern „ersten Grades.“ Nur sie verfügen über die Eigenschaften, die diese Hölzer als Handelsgut und Rohstoff so kostbar machen: eine hohe Dauerhaftigkeit, ästhetische Qualität, kulturelles Prestige und ein hohes Wachstum. Anleger müssen sich dabei bewusst machen, dass die Robinie erst seit wenigen Jahrzehnten kommerziell angebaut wird. Teakholz, das seit Jahrhunderten kultiviert und an den internationalen Holzmärkten stark nachgefragt wird. 

Mo

03

Mär

2014

Life Forestry: „Artenschutz ist eine tägliche Aufgabe“

Bild: Life Forestry
Bild: Life Forestry

Für die Waldarbeiter von Life Forestry ist ihr Anblick ganz normal: Leguane, die sich faul in den Ästen sonnen, Baumspinnen, seltene Schmetterlingsarten, Frösche und Vögel. Besucher finden die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten in den Anbaugebieten von Life Forestry hingegen immer wieder überraschend. So viel Artenreichtum auf einer kommerziellen Teakholzaufforstung? Möglich ist dies, weil Teakholz bei Life Forestry nach den strengen ökologischen und sozialen Kriterien des FSC®  angebaut wird, und dieser sieht ein umfassendes Engagement für den Artenschutz vor. Dazu gehört auch die Anlage von Schutzzonen, auf denen sich die Natur frei menschlichen Eingriffen entfalten kann. Auf manchen Fincas von Life Forestry machen die üppigen Freiwuchsflächen bis zu 40% der gesamten Anbauflächen aus. Diese grünen Oasen sind kein Naturwald, denn es ist laut FSC®  verboten, für Baumplantagen Naturwälder abzuholez. Life Forestry legt deshalb seine Teakholzforste ausschliesslich auf ehemaligem Weideland an und sorgt dafür, dass auf den umgebenden Schutzflächen ein möglichst naturnaher Sekundärwald wachsen kann. Artenschutz findet hier 365 Tage im Jahr statt, ganz ohne Gedenktag und Spendenaktionen. Dennoch ist es gut, dass die Welt jedes Jahr am 3. März den Tag des Artenschutzes begeht. Artenschutz kann nur funktionieren, wenn wir einerseits unsere Forste nachhaltig bewirtschaften und andererseits die letzten Naturwälder vor der weiteren Zerstörung schützen. Tiere und Pflanzen finden in beiden Waldformen einen Platz – wenn wir sie lassen. 

Mi

26

Feb

2014

Costa Rica: Optimale Pressefreiheit - Life Forestry begrüßt hohe Demokratisierung

Die Pressefreiheit eines Landes ist ein wichtiger Indikator dafür, wie stabil es politisch ist – und das wiederum ist wichtig für ein sicheres Wirtschafts- und Handelssystem. Reporter ohne Grenzen veröffentlicht seit Jahren eine Rangliste der wichtigsten Auf- und Absteiger – und eine „Weltkarte der Pressefreiheit.“ Interessant: Costa Rica ist auf der Weltkarte als weiße Fläche markiert, genau wie 90% von Europa. Nach der Farbskala bedeutet das optimale Pressefreiheit. Die Öko-Republik liegt übrigens im Ranking sogar vor westlichen Industriestaaten wie Grossbritannien, Frankreich, Spanien, Italien oder den USA. Dieselbe Demokratisierung zeigt sich aber auch in Ecuador. Das südamerikanische Land liegt mittlerweile im weltweiten Vergleich im Mittelfeld und damit vor zahlreichen EU-Staaten. Viel wichtiger ist aber die positive Entwicklung Ecuadors. So konnte sich das Land gleich um 25 Plätze verbessern und hat damit weltweit einen der grössten Sprünge nach vorne gemacht. Life Forestry kann für beide Länder die positive Entwicklung nur bestätigen.

Do

20

Feb

2014

Geldschule-Buch von Life Forestry auf der Deutschen Anlegermesse

Wer in Wald investiert, sollte wissen, welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Life Forestry hat sich deshalb 2013 entschieden, ein Buch über moderne Waldinvestments herauszugeben. Kein umfassendes Fachbuch, sondern eine kurze, provokante Anregung für alle, die sich selber ein Bild von modernen Waldinvestments machen wollen und sich nicht mit vordergründigen Antworten zufrieden geben. 

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Do

23

Jan

2014

Sicherheit für Anleger hat bei Life Forestry Priorität

Wer direkt in Sachwerte investiert, ist besser geschützt als bei klassischen Finanzinvestments. So erwerben die Kunden von Life Forestry Teakbäume als echtes Eigentum. Der Fall Prokon zeigt dagegen, dass bei Beteiligungen und anderen Finanzprodukten das Risiko von Totatlverlust ungleich höher ist.

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Fr

17

Jan

2014

Life Forestry Ecuador - Regenzeit hat begonnen

Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres hat in der Costas-Region in Ecuador die Regenzeit begonnen. Hier liegen auch die Life Forestry Teakplantagen.
 
Beim Besuch der Life Forestry Plantage "Santa Maria" stellte Agrar-Ing. Knut Radicke erfreut fest, dass alles, was in der Vorwoche noch trocken und braun aussah, sich nun in ein kräftiges und saftiges Grün gewandelt hat.
 
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Fr

06

Dez

2013

Life Forestry engagiert sich für Verbraucheraufklärung

Transparenzoffensive von Life Forestry folgt den Forderungen des Verbraucherschutzes

 

In einem aktuellen Beitrag des Focus http://www.focus.de/finanzen/banken/risiken-nicht-transparent-wie-nachhaltig-gruene-geldanlage-wirklich-ist_id_3436999.html heisst es: „Bürgerwindaktie, Waldsparbuch oder Teakinvestment. Anbieter „grüner Geldanlage-Produkte“ werben gerne mit ihrem Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Doch die teilweise großen Risiken ihrer Produkte verschweigen fast alle, warnen Verbraucherschützer.“  Life Forestry begrüsst dieses Wachrütteln von arg- und ahnungslosen Konsumenten.

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Fr

22

Nov

2013

Life Forestry Edelholz-Investment: Gewusst wie

Life Forestry erklärt, worauf Investoren achten sollten

 

Transparenz in der Geldanlage ist ein Qualitätskriterium, das von der Unternehmensstruktur bis zur Gestaltung des Anleger-Newsletters gegeben sein sollte. Das gilt auch für den Bereich Holz-Investments. Life Forestry macht diesen Markt transparent.

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Di

12

Nov

2013

Life Forestry: Waldanleger brauchen verlässliches Geschäftsmodell

Stans (CH), 12. November 2013. Das Angebot an Waldinvestments ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen. Seit geschlossene Fonds aufgrund von hohen Verkaufsprovisionen und nachlässigem Management in die Kritik geraten sind, schätzen immer mehr Anleger die Vorteile von Direktinvestments in Wald. Life Forestry erklärt, was die Stärken von Direktinvestments ausmacht und woran Anleger leistungsstarke Angebote erkennen können.

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Mo

28

Okt

2013

Life Forestry: Pferde als nachhaltiges Transportmittel

Life Forestry Ecuador bewirtschaftet Edelholzplantagen traditionell

 

Tropische Edelholzplantagen sind Orte, wo moderne Technologien und alte Traditionen Hand in Hand gehen. Auf den Fincas von Life Forestry Ecuador sind noch heute Pferde das wichtigste Fortbewegungsmittel.

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Mi

23

Okt

2013

Life Forestry unterstützt SOS-Kinderdorf Rio Hondo in Peru - Halbjahresbericht

Durch das soziale Engagement von Life Forestry erhalten Kinder und Jugendliche eine Chance für eine gute Betreuung, Bildung und damit eine sichere Zukunft

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Fr

27

Sep

2013

Life Forestry Plantage Santa Lucia erneut FSC-zertifiziert

Schon seit einigen Jahren ist die Teakplantage "Santa Lucia" in Costa Rica durch den FSC® (Forest Stewardship Council®) zertifiziert. Die Prüfer der Zertifizierungsgesellschaft lobten dabei immer wieder die hervorragende Arbeit von Life Forestry vor Ort. Dabei werden vor allem die umfangreichen Renaturierungsmassnahmen und der weitreichende Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten durch den Plantagenbetreiber Life Forestry als vorbildlich hervorgehoben und beeindrucken die kritischen FSC®-Auditoren immer wieder.

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Mi

29

Aug

2012

Life Forestry - Teakholzinvestments

Die nachhaltige Rendite mitnehmen

 

Immer mehr Anleger investieren einen Teil ihres Vermögens in tropisches Edelholz. Besonders beliebt sind Investments in Teakholz, denn es zählt zu den Tropenhölzern mit dem schnellsten Wachstum und erzielt im internationalen Holzmarkt konstant hohe Preise. Wer auf hochwertige Plantagen setzt, kann neben hohen Erträgen einen massgeblichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

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Do

23

Aug

2012

Life Forestry - Der Renditemotor fürs Portfolio

Edelholzinvestments von Life Forestry


Stans (CH), 23.08.2012. Investments in tropische Edelhölzer werden in der aktuellen Niedrigzinsphase zunehmend als „Renditemotor“ fürs Portfolio eingesetzt. Und nicht nur während der Krise: Mit einer Rendite von bis zu 12% bieten sie auch bei Hochzinsphasen deutlich höheres Ertragspotential als andere Langzeitinvestments, wie z.B. Kraftwerkparks für Erneuerbare Energien oder Geschlossene Immobilienfonds. Doch nicht alle Investments in tropische Edelhölzer halten, was sie an Rendite versprechen, wie der Anbieter Life Forestry aus dem eidgenössischen Stans berichtet. Wie viel Rendite Anleger tatsächlich mit nach Hause nehmen können, darüber entscheiden das Geschäftsmodell des Anbieters, die Qualität und das für die Ertragsprognose verwendete Zahlenmaterial.

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Di

14

Aug

2012

Life Forestry Teakholz-Investments, die sich „sehen“ lassen

Life Forestry startet Transparenzoffensive


Stans, CH, 14.08.2012. Zu weit weg, zu wenig transparent: Ein Vorwurf, der Investments in Edelholz und andere nachwachsende Rohstoffe häufig trifft. Als führender Anbieter für hochwertige Teakholz-Aufforstungen in Costa Rica und Ecuador hat die eidgenössische Life Forestry Switzerland AG deshalb eine Transparenz-Offensive gestartet.

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Finanznews

Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche (Sa, 29 Apr 2017)
Continental ist als Autozulieferer für Elektroautos gerüstet, Baumarkt Home Depot erweitert sein Klientel und Norwegens Wirtschaft profitiert von stabilen Ölpreisen. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.
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Tool der Woche: Sicher Geld verbrennen (Fr, 28 Apr 2017)
Die Tagesgeldzinsen sinken, gleichzeitig steigt die Inflation. Den deutschen Sparern, die ihr Geld noch immer aufs Sparbuch bringen, beschert das vor allen Dingen eins: Verluste. Dabei gibt es sinnvolle Alternativen.
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Wall Street: Nasdaq knackt nächsten Rekord (Fr, 28 Apr 2017)
Der amerikanische Technologieindex macht weiter Luftsprünge, die Anleger sind in Kauflaune: Den fünften Tag in Folge erreichte der Nasdaq eine neue Bestmarke. Der Grund: Höhenflüge von Amazon, Alphabet und Microsoft.
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Börse New York: Schwache Wirtschaftszahlen drücken US-Börsen (Fr, 28 Apr 2017)
Enttäuschende Zahlen der US-Wirtschaft belasten die US-Börsen. Das Wirtschaftswachstum büßt unter Präsident Trump an Tempo ein. Auch der Nordkorea-Konflikt rückt wieder ins Blickfeld.
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Tough as Teak: Das Edelholz in der Reiterszene (Do, 27 Apr 2017)
Die erfolgreichsten Reitställe werden aus edelsten Materialien gebaut. Dass dabei Teakholz zum Einsatz kommt, liegt für Life Forestry auf der Hand, denn Teak hat auch in Reiterkreisen einen hervorragenden Ruf. So kam die australische Stute „Tough as Teak“ zu ihrem Namen – und schreibt gerade Schlagzeilen. Wer durch den Neuen Eichenhof in Schleswig-Holstein schlendert, der […]
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Vermögensverwalter-Umfrage: „Zinswende“ ist Investment-Wort des Jahres 2017 (Do, 20 Apr 2017)
Eine jährliche Umfrage unter unabhängigen Vermögensverwaltern zeigt, welche Entwicklungen die Experten im kommenden Jahr an den Finanzmärkten erwarten. Zudem wurde das Investment-Wort des Jahres 2017 ermittelt. Life Forestry fasst die Kernergebnisse zusammen und erklärt, warum Teak-Investments weiter eine gute Ergänzung bleiben. Zum mittlerweile vierten Mal hat die Frankfurter Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal Investment rund 25 unabhängige Vermögensverwalter […]
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Nachzählung in Ecuador bestätigt Wahlsieg Lenín Morenos (Do, 20 Apr 2017)
Rund eine Million Stimmzettel der Stichwahl neu ausgezählt. Minimale Korrekturen zugunsten Morenos. Oppositionskandidat erkennt Ergebnisse erneut nicht an Quito. Bei einer groß angelegten Nachzählung von etwa zwölf Prozent der bei der Stichwahl am 2. April abgegebenen Stimmen wurden die ersten Ergebnisse nur minimal korrigiert. Demnach wurde der Kandidat des Regierungsbündnisses Alianza País (AP), Lenín Moreno, als Wahlgewinner mit 51,16 Prozent erhaltenen Stimmen bestätigt. ... weiterlesen auf amerika21.de. Nachricht | Ecuador | Politik
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Wahlverlierer in Ecuador fordern Nachzählung, Sieg Morenos bestätigt (Di, 11 Apr 2017)
Quito. Nach dem Wahlsieg des Regierungskandidaten Lenín Moreno in Ecuador weigert sich die rechte Opposition, das offiziell bestätigte Ergebnis anzuerkennen. Der neoliberale Kandidat Guillermo Lasso vom Parteienbündnis Creo-Suma, der am 2. ... weiterlesen auf amerika21.de. Nachricht | Ecuador | Politik
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